Surfen auf Fuerteventura

SURFEN IM NORDEN DER INSEL

Im Norden von Fuerteventura liegt der wohl bekannteste Küstenstreifen der Insel – die Northshore. Zahlreiche Riffe bieten vor allem fortgeschrittenen Surfern sehr gute Bedingungen zum Wellenreiten. Die Northshore beginnt in Corralejo und endet am Leuchtturm von Cotillo. Direkt neben der ca. 20 km langen Schotterpiste liegen die bekannten Surfspots. Die Northshore funktioniert am besten mit Ost- oder Südwind, leider kommt das nur im Herbst und Winter regelmäßiger vor, da die vorherrschenden Winde auf Fuerteventura meist aus dem Norden kommen.

Longboard-Surfen-2

Morro Jable – Geheimtipp im Süden

Während es fortgeschrittene Surfer vor allem in den Norden von Fuerteventura zieht, habe ich persönlich schönere Erinnerungen an den Süden der Insel. Hier gibt es ein paar Surfspots, die sich gut für Anfänger und Intermediates eignen, besonders zwischen Juli und November. In Morro Jable mit seinem schönem Dünenstrand und den charmanten Restaurants lässt es sich zudem auch gut verweilen, wenn es keine Wellen gibt. Die Beachbreaks im Umkreis des einstigen Fischerdorfes sind gut mit dem Auto erreichbar, beispielsweise Cruz Roja im benachbarten Touristenort Jandria: Während Anfänger hier nahe am Leuchtturm surfen, nehmen erfahrenere Surfer die tendenziell höheren Wellen unmittelbar vor der Pottwal-Skelett-Skulptur an der Strandpromenade. Wenn die Wellen gross sind, brechen sie auch einige Kilometer weiter in der windgeschützten Bucht Esquinzo unterhalb des Robinson Club. Hier durfte ich meinen bisher besten Surftag auf der Insel erleben – perfekte kleine Wellen, um den Take-off zu üben – und zum ersten Mal das Gefühl, mit dem Ozean zu tanzen.

Playa de Garcey wird auch als Shipwreck bezeichnet, weil hier die Überreste des gestrandeten Schiffes „American Star“ zu sehen sind (allerdings heute fast vollständig von Wasser bedeckt). Das Schiff riss sich 1994 während eines Sturms von den Leinen seines Schleppers los und strandete in dieser versteckten Bucht. Der Spot wird wegen dem steinigen Untergrund und der zum Teil sehr starken Strömungen eher erfahreneren Surfern empfohlen, daher gibt es hier seltener viele Leute im Wasser.

Quelle 

Quelle2