Von Österreich nach Griechenland

Dein Mittelmeer-Roadtrip führt dich einmal komplett an der Adriaküste entlang. Los geht’s im österreichischen Salzburg. Nach einem Spaziergang auf den Kapuzinerberg, von wo du eine coole Aussicht über die Stadt hast, und einem Besuch in Mozarts Geburtshaus solltest du Salzburg nicht verlassen, ohne bei Ludwig einen der besten Burger der Stadt gegessen zu haben.

Schlafen im Gefängnis in Ljubljana

Auf der A10 geht es weiter Richtung Slowenien, wo du auf deinem Weg in die Hauptstadt Ljubljana unbedingt einen Stopp in Bled und dem Triglav Nationalpark (Lies dir unseren Beitrag über die Soca-Tal durch) einplanen solltest. Im einzigen Nationalpark des Landes wartet jede Menge unberührte Wildnis auf dich. Besonders cool ist der Weg zu den Tolminer Torgschluchten. In der slowenischen Hauptstadt lohnt es sich, über Nacht zu bleiben. Buch dich dafür in das Hostel Celica ein: In dem ehemaligen Militärgefängnis hast du die Chance in einer renovierten und mittlerweile richtig komfortablen Gefängniszelle zu übernachten. Tagsüber gibt es in Ljubljana viel zu entdecken, neben dem Tivoli Park und der Uferpromenade der Ljubljanica gehört auch die Plecnik’s Pyramide als DER Freeclimbspot der Stadt auf deine Liste.

Schöne Küstenorts und klares Meerwasser

Nachdem du die Grenze nach Kroatien überquert hast, kommst du in die Hafenstadt Rijeka. Lass dir hier, wenn möglich, einen Tag Zeit, um die coole Altstadt und das Hafenviertel zu erkunden, bevor es auf der kurvigen Küstenstraße weiter Richtung Süden geht. Beim Autofahren hast du auf der E65 immer einen freien Blick übers Mittelmeer und die vielen kleinen und großen Inseln Kroatiens. In der Nähe des Küstenorts Lukovo liegt der Nationalpark Nördlicher Velebit, der wie gemacht für eine Tour durch ein beeindruckendes Gebirge ist. Auf deinem weiteren Weg an der Adriaküste entlang kommst du an jeder Menge kleiner Fischerorte vorbei, die alle einen Stopp wert sind. Wenn du Zeit hast, um nur in einer der vielen kleinen Ortschaften Halt zu machen, dann sollte das definitiv Barić Draga sein. Hier gibt es nicht viel zu sehen, aber das Meer ist an keinem Ort klarer. Du kannst vom kleinen Pier aus bis auf den Grund sehen – perfekt, um zu schwimmen und ein wenig zu chillen, bevor es weiter nach Dubrovnik geht.

Der größte Fjord Europas außerhalb Skandinaviens

Diese Stadt erwartet dich mit so vielen kleinen und großen Details, dass du am besten wieder etwas mehr Zeit einplanst. Super schlafen kannst du in diesem kleinen und modernen Apartment und für den Rest lässt du dich am besten einfach vom Rhythmus der Stadt treiben. Neben der berühmten Stadtmauer und der richtig coolen Altstadt lohnt sich außerdem eine Fahrt mit der Gondel auf den Hausberg, von wo du einen unglaublich genialen Blick über die gesamte Stadt inklusive Hafen hast. Jetzt geht es weiter nach Montenegro, dort wartet in der Bucht von Kotor der größte Fjord Europas außerhalb Skandinaviens auf dich. Aber auch die Altstadt Kotors ist perfekt, um bei einem Spaziergang entdeckt zu werden.

Allein unter wilden Tieren

Die Straße führt dich weiter einmal quer durch den Norden Albaniens, bis zum Mavrovo Nationalpark an der Grenze zu Mazedonien. Hier darfst du dein Auto wieder für eine Weile abstellen, um die geniale Landschaft zu erkunden. Es gibt nicht viele ausgeschilderte und befestigte Wanderwege, was deine Chancen wilde Tiere wie Luchse, Wölfe oder sogar Bären zu sehen, erhöht. Du kannst nun entweder auf direktem Weg nach Griechenland weiterfahren oder einen kurzen Umweg über Skopje machen. In der mazedonischen Hauptstadt ist ein Bummel durch die engen Gassen der Altstadt Pflichtprogramm. Außerdem solltest du dir den Alten Basar mit den vielen skurrilen Ständen und dem leckeren Streetfood auf keinen Fall entgehen lassen. Nachdem du dich in diesem modernen Apartment gemütlich ausgeschlafen hast oder deine Zeit in diesem coolen Apartment genossen hast, geht es auf der E75 auf direktem Weg weiter nach Griechenland.

Thessaloniki: Stadt und Strand

Die Straße durch das griechische Hinterland ist landschaftlich der Hammer, weswegen du dir dafür unbedingt ausreichend Zeit einplanen solltest, da du garantiert mehr als einmal anhalten und einfach nur staunen wirst. Wenn du in Thessaloniki angekommen bist, heißt es wieder: Parkplatz suchen und ab in die Stadt! Ganz besonders cool sind die Uferpromenade und der Weiße Turm. Im Szeneviertel Ladadika erlebst du die Stadt in allen Facetten auf einmal und ein bisschen außerhalb kannst du an den Stränden auf der Halkidiki-Halbinsel voll abschalten. Auf dem Weg in den Süden Griechenlands kommst du am Axios Delta Nationalpark vorbei. Hier kannst du das wilde Gesicht des Landes beim Wandern von seiner schönsten Seite erleben!

Streetart in Athen’s Studentenviertel Exarchia

An der ägäischen Küste entlang führt dich die Straße weiter bis nach Athen. Dabei kommst du an vielen kleineren und größeren sehenswerten Orten, wie Aliki und Kamena Vourla vorbei, die es auf jeden Fall wert sind kurz anzuhalten und einen Spaziergang zu machen. In der Hauptstadt selbst gibt es neben der weltberühmten Akropolis noch jede Menge mehr zu entdecken. Lass dir ein paar Tage Zeit, um nicht nur die Altstadt, sondern auch die Gegenden um Athen herum zu erkunden. In der Stadt ist das Studentenviertel Exarchia ganz besonders cool und durch die geniale Streetart unglaublich bunt. Hier gibt es außerdem viele kleinen Tavernen, Bars und Bistros, wo du dich einmal (oder mehrmals) durch die griechischen Spezialitäten essen kannst.

Falls du noch keine Lust auf Ende hast und noch ein bisschen Zeit für den Rückweg mitbringst, empfehle ich dir über Bulgarien, Rumänien und Ungarn wieder nach Österreich zurückzufahren!

Alle Infos auf einen Blick

Länge: Etwa 2.300 Kilometer
Dauer: Mindestens zwei Wochen
Auto: Kleinwagen oder Kombi
Quelle