Wie sicher sind aktuell Reisen nach Ägypten?

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Reiseveranstalter hatten Ägypten zuletzt als das Trendziel für den Winter ausgerufen. Die Zahl der Buchungen legte wieder deutlich zu. Welche Folgen hat der Messerangriff von Hurghada nun für den Ägypten-Tourismus? Was müssen Reisende beachten?

Reiseveranstalter bezeichneten Ägypten schon als das Trendziel für den Winter. In den letzten Monaten waren die Deutschen wieder verstärkt nach Ägypten gereist. Doch die Messerattacke im Badeort Hurghada stellt den jüngsten Aufwärtstrend im Ägypten-Tourismus auf die Probe.

Wie sicher ist Ägypten als Reiseziel jetzt noch? TRAVELBOOK fragte nach bei Reisesicherheits-Experte Sven Leidel, Autor des Handbuchs Reisesicherheit. Leidel: „Ich sehe die Sicherheitslage in Ägypten nach wie vor als kritisch an. Die ägyptische Regierung wird nun sicherlich eine Menge tun, um die Sicherheit der Touristen zu ‚garantieren‘. Es ist allerdings fraglich, wie lange solch ein Aktionismus aufrechterhalten werden kann. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass in solchen Fällen nach einigen Wochen oder Monaten die zusätzlich eingeführten Sicherheitsmaßnahmen, oder zumindest ein bedeutender Teil davon, wieder zurückgefahren werden, sollte nicht erneut etwas Schreckliches passieren.“

„Nur eine Frage der Zeit“

Leidel weiter: „Für mich ist es wieder nur eine Frage der Zeit, wann und wo der nächste Anschlag, beispielsweise in Ägypten, erfolgt und nicht ob er passieren wird. Das mag die Tourismusindustrie nicht gern hören, doch zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit haben leider gezeigt, dass dem genauso ist.“

Wie reagieren derzeit die Touristen in Ägypten?

Der Reisekonzern Tui rechnet zunächst nicht mit größeren Auswirkungen auf die Reisebuchungen. „Die Nachfrage nach Reisen nach Ägypten hatte deutlich angezogen. Derzeit deutet nichts darauf hin, dass sich hieran grundsätzlich etwas ändern wird“, sagte Sprecherin Anja Braun. Nach dem Anschlag seien bislang keine Rückreisewünsche bekannt geworden.

Am Strand dieses Hotels in Hurghada ereignete sich der Messerangriff. Jetzt kehrt wieder Ruhe ein.
Foto: Christina Rizk/dpa

Die Gäste würden ruhig und besonnen reagieren. Bei den Call Centern hätten sich nur wenige Urlauber über die Situation vor Ort informiert. „Wir haben nur vereinzelt Anfragen von Kunden erhalten, die sich eher generell erkundigen“, teilte auch eine Sprecherin des Reisekonzerns Thomas Cook mit.

Was empfiehlt das Auswärtige Amt?

 

Das Auswärtige Amt gibt immer noch die selben Empfehlungen zu den Reise- und Sicherheitshinweisen für Ägypten. „Es besteht landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten“, heißt es dort. Bei Reisen nach Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, werde generell zu Vorsicht geraten.

Wie schätzt Ägypten die Sicherheitslage ein?

Most famous symbols of Egyptian Culture

Der Staatliche Informationsdienst Ägyptens hob hervor, dass die Gewalt gegen Touristen in Ägypten in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen sei. Tatsächlich galten die Urlaubsgebiete am Roten Meer bis jetzt als weitgehend sicher. Was nichts daran änderte, dass nach dem Flugzeugabsturz 2015 Tausende Hotelzimmer leer standen, was der ohnehin kriselnden Wirtschaft des Landes empfindlich schadete. Jeder neunte Job in Ägypten ist direkt oder indirekt von Urlaubern abhängig.

Hintergrund: Am 14. Juli war ein Mann in Hurghada von einem öffentlich zugänglichen Küstenstreifen aus an einen Hotelstrand geschwommen und mit einem Messer auf Touristen losgegangen. Zwei Frauen aus Niedersachsen starben, vier weitere Ausländer wurden verletzt.

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Kambodscha

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ÜBERBLICK KAMBODSCHA

Kambodscha ist noch ein echtes Abenteuerland, denn in den meisten Orten stößt du nur selten auf andere Reisende, ausgenommen natürlich die wunderschönen Tempelanlagen des Angkor Wat, aber auch hier kannst du dich in einem verlassenen Tempel wiederfinden, wenn du die bekannteren Tempel vermeidest. Außerdem hat Kambodscha auch landschaftlich einiges zu bieten: Gebirge, der Mekong, der längste Fluss der Welt, Schwemmland, einsame Inseln und schöne Strände. Hier wirst du auf jeden Fall fündig!

KLIMA & REISEZEIT

Da Kambodscha nahe des Äquators liegt, gibt es keine zu großen Unterschiede zwischen Sommer und Winter. Die Temperaturen bewegen sich ganzjährig zwischen 26 und 33 Grad, allerdings herrscht zwischen Mai und Oktober Regenzeit.

Die beste Reisezeit für Kambodscha ist Dezember bis März, da hier Trockenzeit ist. Ab März steigen die Temperaturen bis auf 40 Grad und die Luftfeuchtigkeit erreicht bis zu 90%. Dann wird es teilweise echt anstrengend! Wir waren im März da, das war schon wirklich an der Grenze. Durch das feuchtheiße Monsunklima haben wir den ganzen Tag so geschwitzt, dass es uns nur so runtergelaufen ist!

Innerhalb der Landes unterscheidet sich das Klima kaum.

Kambodscha haben wir zwar als sicheres Land wahrgenommen, allerdings solltest du hier immer auf deine Wertsachen achten. Raubüberfälle an Touristen kommen auf jeden Fall ab und an vor und du willst ja nicht einer von ihnen sein!

KULTURELLE BESONDERHEITEN

Kambodscha ist ein vorwiegend buddhistisches Land. Du solltest deine Kleidung und dein Verhalten also etwas anpassen, musst dich aber auch nicht verrückt machen. In Siem Reap kannst du locker in Shorts und Shirt rumlaufen.

Bei einem Ausflug nach Angkor Wat sieht es dagegen anders aus. Hier solltest du lange Kleidung tragen, und besonders deine Schultern mit einem Tuch bedecken.

Da Kambodscha aufgrund des Bürgerkriegs als eines der am stärksten verminten Länder der Welt gilt, solltest du dich nicht ohne Begleitung eines Guides abseits der Pfade aufhalten. Vor allem entlang der thailändischen Grenzen und im Osten gibt es noch umexplodierte Bomben, unter anderem aus dem Vietnamkrieg. Auch in Angkor Wat empfiehlt es sich, den vorgeschlagenen Rundwegen zu folgen.

Angkor Temple in Cambodia

Die Sicherheitslage kann sich in Kambodscha schnell ändern. Checke am besten vor der Planung einer Reise dorthin wie es aktuell aussieht.

Streng geht es in Kambodscha bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Schon geringste Mengen an Drogen führen zu langjährigen Haftstrafen unter wirklich schlechten Bedingungen. Auch die Entwendung von Kulturgütern ist streng verboten. Also lass die Hände weg von abgefallenen Tempelteilen!

Trotz des Aufschwungs in den letzten Jahren ist Kambodscha immer noch ein sehr armes Land. 35% der Menschen leben unter der nationalen Armutsgrenze. Stell dich darauf ein, Frauen mit Kindern am Straßenrand schlafen oder generell einige unterernährte Kinder zu sehen.

Falls du jemals in die Situation kommst, mit Kambodschanern im Sitzkreis zu sitzen, setz dich seitlich. Es gilt als respektlos, mit den Füßen auf andere Menschen zu zeigen!

ESSEN & TRINKEN

Die kambodschanische Küche ist wirklich vielseitig. Lokale Spezialitäten aus der Khmer-Küche werden mit Einflüssen aus den umgebenden Ländern wie Vietnam, China, Thailand oder Malaysia kombiniert. Sie wird oft auch als „Thai-Küche ohne Schärfe“ bezeichnet, denn sie ist der thailändischen sehr ähnlich, aber eben nicht so scharf gewürzt. Wie in Vietnam ist das französische Erbe spürbar, zum Beispiel in Form von Baguette.

Zu fast jedem Gericht und zu jeder Tagesmahlzeit wird Reis serviert, manchmal auch Nudeln. Fisch, Meeresfrüchte und Hähnchen werden typischerweise meist säuerlich angemacht. Gewürzt wird oft mit einer Paste aus kleinen getrockneten Fischen namens Prahok. Unser Lieblingsgericht ist Amok, ein Curry, das aus Fisch, Fleisch oder Gemüse besteht und meist in einer halben Kokosnuss serviert wird. Aber auch viele verschiedene Suppenarten (Sup) stehen auf der Speisekarte, die von den Kambodschanern auch gerne zum Frühstück gegessen werden.

Wenn du richtig mutig bist, kannst du in Kambodscha frittierte Käfer, Heuschrecken oder auch Spinnen probieren. Auf dem Markt in Siem Reap hast du zum Beispiel eine gute Gelegenheit dafür!

Zu den beliebtesten Getränken zählt in Kambodscha Zuckerrohrsaft, den es oft frisch gepresst gibt. Leitungswasser solltest du in Kambodscha nicht trinken, dafür gibt es an jedem Straßenstand Wasser zu kaufen.

Traditionell wird in Kambodscha auf dem Boden gegessen. Auf einer Matte sitzend werden die Gerichte von Palmenblättern mit der rechten Hand zu sich genommen. In Restaurants sitzt du aber ganz normal mit Stuhl am Tisch. Wenn du mit Stäbchen nicht so gut umgehen kannst, darfst du dich freuen. Hier gehören Gabel und Löffel zum Standardbesteck!

EVENTS

Die traditionellen und kulturellen Feste Kambodschas richten sich nach dem kambodschanischen Mondkalender. Sie alle sind beeinflusst vom Buddhismus, Hinduismus und königlichen Kulturen.

Die wichtigsten Feste sind folgende:

– Bon Chol Chhnam Thmei: Das Silvester der Khmer wird am 13. April gefeiert, manchmal auch am 14. An diesem Tag endet die Erntesaison und die Farmer können sich entspannen, bevor die Regensaison beginnt. Das Fest geht 3 Tage und wird begleitet von zahlreichen Tänzen und traditionellen Khmer Spielen.

– Bon Chroat Preah Nongkoal: Jedes Jahr im Mai wird zu Beginn der Pflanzsaison gefeiert und zwar mit einer Zeremonie im Park neben dem königlichen Palast in Phnom Phen. Traditionell pflügt ein „König“ den Acker, während die „Königin“ die Saat verstreut. So soll eine reiche Ernte begünstigt werden. Alle Frauen und Männer tragen zu diesem Fest traditionell bunte Khmer Kostüme.

– Pchum Ben Tag: An 15 Tagen zwischen Ende September und Anfang Oktober feiern die Kambodschaner die Toten und bieten den Mönchen und hungrigen Seelen der Tempel Essen an. Ein sehr wichtiges Fest in Kambodscha!

– Wasser Festival: Jedes Jahr im November wird dieses Fest an drei Tagen abgehalten. Es ist eine Art Erntedankfest des Mekong Flusses und leutet die Fischfang-Saison ein.

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Von Österreich nach Griechenland

Dein Mittelmeer-Roadtrip führt dich einmal komplett an der Adriaküste entlang. Los geht’s im österreichischen Salzburg. Nach einem Spaziergang auf den Kapuzinerberg, von wo du eine coole Aussicht über die Stadt hast, und einem Besuch in Mozarts Geburtshaus solltest du Salzburg nicht verlassen, ohne bei Ludwig einen der besten Burger der Stadt gegessen zu haben.

Schlafen im Gefängnis in Ljubljana

Auf der A10 geht es weiter Richtung Slowenien, wo du auf deinem Weg in die Hauptstadt Ljubljana unbedingt einen Stopp in Bled und dem Triglav Nationalpark (Lies dir unseren Beitrag über die Soca-Tal durch) einplanen solltest. Im einzigen Nationalpark des Landes wartet jede Menge unberührte Wildnis auf dich. Besonders cool ist der Weg zu den Tolminer Torgschluchten. In der slowenischen Hauptstadt lohnt es sich, über Nacht zu bleiben. Buch dich dafür in das Hostel Celica ein: In dem ehemaligen Militärgefängnis hast du die Chance in einer renovierten und mittlerweile richtig komfortablen Gefängniszelle zu übernachten. Tagsüber gibt es in Ljubljana viel zu entdecken, neben dem Tivoli Park und der Uferpromenade der Ljubljanica gehört auch die Plecnik’s Pyramide als DER Freeclimbspot der Stadt auf deine Liste.

Schöne Küstenorts und klares Meerwasser

Nachdem du die Grenze nach Kroatien überquert hast, kommst du in die Hafenstadt Rijeka. Lass dir hier, wenn möglich, einen Tag Zeit, um die coole Altstadt und das Hafenviertel zu erkunden, bevor es auf der kurvigen Küstenstraße weiter Richtung Süden geht. Beim Autofahren hast du auf der E65 immer einen freien Blick übers Mittelmeer und die vielen kleinen und großen Inseln Kroatiens. In der Nähe des Küstenorts Lukovo liegt der Nationalpark Nördlicher Velebit, der wie gemacht für eine Tour durch ein beeindruckendes Gebirge ist. Auf deinem weiteren Weg an der Adriaküste entlang kommst du an jeder Menge kleiner Fischerorte vorbei, die alle einen Stopp wert sind. Wenn du Zeit hast, um nur in einer der vielen kleinen Ortschaften Halt zu machen, dann sollte das definitiv Barić Draga sein. Hier gibt es nicht viel zu sehen, aber das Meer ist an keinem Ort klarer. Du kannst vom kleinen Pier aus bis auf den Grund sehen – perfekt, um zu schwimmen und ein wenig zu chillen, bevor es weiter nach Dubrovnik geht.

Der größte Fjord Europas außerhalb Skandinaviens

Diese Stadt erwartet dich mit so vielen kleinen und großen Details, dass du am besten wieder etwas mehr Zeit einplanst. Super schlafen kannst du in diesem kleinen und modernen Apartment und für den Rest lässt du dich am besten einfach vom Rhythmus der Stadt treiben. Neben der berühmten Stadtmauer und der richtig coolen Altstadt lohnt sich außerdem eine Fahrt mit der Gondel auf den Hausberg, von wo du einen unglaublich genialen Blick über die gesamte Stadt inklusive Hafen hast. Jetzt geht es weiter nach Montenegro, dort wartet in der Bucht von Kotor der größte Fjord Europas außerhalb Skandinaviens auf dich. Aber auch die Altstadt Kotors ist perfekt, um bei einem Spaziergang entdeckt zu werden.

Allein unter wilden Tieren

Die Straße führt dich weiter einmal quer durch den Norden Albaniens, bis zum Mavrovo Nationalpark an der Grenze zu Mazedonien. Hier darfst du dein Auto wieder für eine Weile abstellen, um die geniale Landschaft zu erkunden. Es gibt nicht viele ausgeschilderte und befestigte Wanderwege, was deine Chancen wilde Tiere wie Luchse, Wölfe oder sogar Bären zu sehen, erhöht. Du kannst nun entweder auf direktem Weg nach Griechenland weiterfahren oder einen kurzen Umweg über Skopje machen. In der mazedonischen Hauptstadt ist ein Bummel durch die engen Gassen der Altstadt Pflichtprogramm. Außerdem solltest du dir den Alten Basar mit den vielen skurrilen Ständen und dem leckeren Streetfood auf keinen Fall entgehen lassen. Nachdem du dich in diesem modernen Apartment gemütlich ausgeschlafen hast oder deine Zeit in diesem coolen Apartment genossen hast, geht es auf der E75 auf direktem Weg weiter nach Griechenland.

Thessaloniki: Stadt und Strand

Die Straße durch das griechische Hinterland ist landschaftlich der Hammer, weswegen du dir dafür unbedingt ausreichend Zeit einplanen solltest, da du garantiert mehr als einmal anhalten und einfach nur staunen wirst. Wenn du in Thessaloniki angekommen bist, heißt es wieder: Parkplatz suchen und ab in die Stadt! Ganz besonders cool sind die Uferpromenade und der Weiße Turm. Im Szeneviertel Ladadika erlebst du die Stadt in allen Facetten auf einmal und ein bisschen außerhalb kannst du an den Stränden auf der Halkidiki-Halbinsel voll abschalten. Auf dem Weg in den Süden Griechenlands kommst du am Axios Delta Nationalpark vorbei. Hier kannst du das wilde Gesicht des Landes beim Wandern von seiner schönsten Seite erleben!

Streetart in Athen’s Studentenviertel Exarchia

An der ägäischen Küste entlang führt dich die Straße weiter bis nach Athen. Dabei kommst du an vielen kleineren und größeren sehenswerten Orten, wie Aliki und Kamena Vourla vorbei, die es auf jeden Fall wert sind kurz anzuhalten und einen Spaziergang zu machen. In der Hauptstadt selbst gibt es neben der weltberühmten Akropolis noch jede Menge mehr zu entdecken. Lass dir ein paar Tage Zeit, um nicht nur die Altstadt, sondern auch die Gegenden um Athen herum zu erkunden. In der Stadt ist das Studentenviertel Exarchia ganz besonders cool und durch die geniale Streetart unglaublich bunt. Hier gibt es außerdem viele kleinen Tavernen, Bars und Bistros, wo du dich einmal (oder mehrmals) durch die griechischen Spezialitäten essen kannst.

Falls du noch keine Lust auf Ende hast und noch ein bisschen Zeit für den Rückweg mitbringst, empfehle ich dir über Bulgarien, Rumänien und Ungarn wieder nach Österreich zurückzufahren!

Alle Infos auf einen Blick

Länge: Etwa 2.300 Kilometer
Dauer: Mindestens zwei Wochen
Auto: Kleinwagen oder Kombi
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Myanmar Reise: Alles, was man vor einer Reise nach Myanmar wissen muss.

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Gehört eine Myanmar Reise bereits zum legendären Banana-Pancake-Trail? Wie ist es, in einem Land zu reisen in das noch vor wenigen Jahren nur wenige Touristen kamen? Wie schnell ändert sich das Reisen in Myanmar durch den steten Zustrom von immer mehr Touristen? Alles gute Fragen, die man sich vor einer Reise nach Myanmar stellen sollte. Seitdem ich in Myanmar war hat sich bereits vieles grundlegend geändert. Geld musste man 2012 noch komplett in bar mitbringen, heute gibt es immer mehr Geldautomaten. Internet war quasi undenkbar und jetzt hat fast jedes Guesthouse einen kostenfreien Wlan-Anschluss. Falls ihr euch überlegt nach Myanmar zu reisen, dann solltet ihr folgende Dinge beachten:

Alles, was ihr vor, während und nach eurer Myanmar Reise wissen solltet

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Wann ist die beste Reisezeit für Myanmar?

Gestern, eigentlich am besten vorgestern. Die Zeit in der Myanmar (Birma) vom Massentourismus links liegen gelassen wurde, ist vorbei. Demensprechend ist das Land vor allem in der Zeit von November bis Januar, wenn die Regenzeit vorbei ist, recht überlaufen. Wenn euch das nichts ausmacht, ist das definitiv die beste Reisezeit für Myanmar. Allerdings kann es auch in den Monaten natürlich passieren, dass es mal regnet. Ich würde daher immer eher zur Nebensaison neigen.

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Wohin soll ich reisen in Myanmar?

Der Banana-Pancake Trail in Myanmar (Birma) ist Yangon, Bagan, Inle Lake und Mandalay. An diese Orte führen nicht nur die klassischen Rundreisen, sondern das sind auch die Orte, die zum einen für Touristen zugänglich sind und zum anderen am einfachsten zu erreichen sind (siehe Transport). Alle Orte sind definitiv einen Besuch wert, wer allerdings das von Touristen unberührte Land Myanmar (Birma) im Kopf hat, der sollte diese Orte eher meiden. Doch in Myanmar kann man nicht einfach so überall hin als Tourist, auch wenn sich das Land immer mehr und mehr für Touristen öffnet, gibt es einige Gebiete, die aus verschiedenen Gründen für Touristen nicht erlaubt sind. Auch kurzfristig kann es hier zu Änderungen kommen, daher informiert euch immer gründlich vor und auch während eurer Myanmar Reise.

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So klappt das mit dem Visum für eure Myanmar Reise

Die einfachste und schnellste Art und Weise um an ein Visum für eure Myanmar Reise zu kommen ist über die Botschaft von Myanmar in Bangkok. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1.) Expressvisum (gleicher Tag) 1260 Baht
2.) reguläres Visum (3 Werktage) 800 Baht

Für beide Visa braucht ihr:
– zwei aktuelle Passfotos
– einen ausgefüllten Visumsantrag
– euren Reisepass
– eine Kopie vom Reisepass
– für das Expressvisum braucht ihr zusätzlich noch eine Kopie vom Flugticket, das bestätigt, dass ihr innerhalb der nächsten 24h einen Flug nach Myanmar (Birma) gebucht habt.

Alles was ihr braucht, könnt ihr auch direkt bei der Botschaft um die Ecke besorgen. Es gibt sowohl Passfotoautomaten, als auch kleine Hinterhofläden in denen ihr den Antrag (den es auch dort gibt) in Ruhe ausfüllen, die benötigten Kopien machen und selbst zur Not noch schnell ein Flugticket buchen könnt. Wir haben unseren Flug von Bangkok nach Yangon circa vier Tage im Voraus gebucht und haben für Hin- und Rückflug pro Person € 126 gezahlt.

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Wo: Die Botschaft ist in 132 Sathorn Nua Road, am besten zu erreichen über die Skytrain Haltestelle Surasak, von dort lauft ihr einfach die Sathorn Road runter, und dann seht ihr die Warteschlange mit Sicherheit schon.

Wann: Morgens ist die Botschaft von 09 Uhr bis 12 Uhr für Anträge geöffnet, je früher ihr da seid, desto besser, da die Schlange immer ewig ist. Wir waren um kurz vor zehn dort und mussten dann bis circa 12 Uhr warten um unsere Anträge abzugeben. Tipp: Antrag schon im Laden um die Ecke ausfüllen, in der Botschaft direkt eine Nummer vorne holen und dann einfach warten bis die Nummer aufgerufen wird. Geht schneller als wenn man sich erstmal in der Schlange für die Anträge anstellt.
Mittags ab 15:30 Uhr kann man dann die Visa abholen. Auch da lohnt es sich frühzeitig da zu sein. Dann einfach an den Schalter anstellen, der auf eurer Quittung angegeben ist, warten, hoffen und sich dann freuen! Ein Visum ist gültig für 3 Monate und berechtigt für eine Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 28 Tagen.

myanmar reiseAuch wenn die Botschaft in Bangkok die einfachste und schnellste Möglichkeit ist um an ein Visum für Myanmar (Birma) zu kommen, sollte man trotzdem einen ganzen Tag (Expressvisum) und zwei halbe Tage (normales Visum) einplanen, da die Wartezeit doch immer sehr lange ist.

myanmar reise geldIm Gegensatz zu den Dollarscheinchen sehen die Kyatscheinchen sehr zerrupft aus…

 

Essen in Myanmar

Das Essen in Myanmar (Birma) ist meiner Meinung nach nicht wirklich was Besonderes. Fried Rice, Fried Noodles, Curry, Banana-Pancake. Das, was man in anderen asiatischen Ländern eben auch so findet. Die birmesische Küche gibt es zwar auch, aber die bekommt man eher selten zu Gesicht und das, was ich darüber gehört habe, hat mich jetzt nicht so wirklich überzeugt. Lecker war vor allem das Streetfood mit Samosas und Frühlingsrollen.

Unterkünfte in Myanmar

Wie oben beschrieben sind die Übernachtungsmöglichkeiten sehr viel teurer als gedacht. Und man bekommt nicht wirklich etwas für sein Geld. Es gibt mittlerweile auch luxuriöse 5 Sterne Hotels, aber ansonsten lassen die anderen Hotels, Motels und Guesthouses an gehobenem Standard eher zu wünschen übrig. Zudem gibt es vor allem an den beliebten Orten einfach viel zu wenige Übernachtungsmöglichkeiten. Einfach mal dort aufschlagen und nach einem Zimmer fragen kann es zu einer nervenaufreibenden Geschichte werden, an deren Ende man sich schon im Straßengraben schlafen sieht. Am Besten also im Voraus (mindestens zwei Tage vor Ankunft) im gewünschten Hotel/Guesthouse anrufen und fragen ob noch ein Zimmer frei ist. Reservierungen per Email oder Onlinebuchungen sind quasi unmöglich von unterwegs.

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Die Menschen in Myanmar

Die Menschen sind unfassbar freundlich, offen und neugierig. Und definitiv einer der Hauptgründe für eine Myanmar Reise! Geht einfach mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt und ihr werdet jede Menge tolle und interessante Begegnungen erleben. Wichtig ist, dass ihr ein zwei Wörter burmesisch lernt. Zum Beispiel: Mingalaba für Hallo und Kscheitzutinbade für Danke. Das wird eure Myanmar Reise definitiv bereichern!

Wie reise ich am besten in Myanmar?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Myanmar (Birma) zu bereisen. Neben der im Voraus gebuchten Pauschalrundreise, die das Einfachste ist, kann man auch individuell reisen. Mietwagen geht allerdings nur mit burmesischen Fahrer. Die besten Möglichkeiten sind daher: Flugzeug, Bus oder Zug. Vom Zug habe ich viele HOLPRIGE Geschichten gehört, wir haben Flugzeug und Bus genutzt.

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Flugzeug: Flüge innerhalb Myanmars (Birma) kann man nicht im Voraus buchen, nur im Land selbst. Es ist definitiv die schnellste und effektivste Art und Weise das Land zu bereisen, aber auch die teuerste. Ein Flug von Yangon nach Bagan z.B. kostet um die $ 110, das Gleiche gilt für einen Flug von Inle Lake nach Yangon. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Dana Moe Air Ticket Center in Yangon gemacht, das ihr direkt neben dem Central Hotel findet. Flüge buchen funktioniert in Myanmar (Birma) so: Ihr geht in ein Reisebüro, sagt wann und wohin ihr fliegen wollt und dann wird da erstmal ewig lange mit allen verschiedenen Airlines hin und her telefoniert. Dann wird euch auf einem Zettel die Uhrzeit und der Preis gezeigt und wenn ihr den Flug haben wollt stellen sie euch direkt das Ticket aus.

Bus: Busfahrten könnt ihr auch im Reisebüro buchen, wir haben unsere Busfahrten immer direkt im Hotel gebucht. Eine Fahrt mit dem Bus kostet circa ein Zehntel des Flugpreises. Dauert dafür aber auch circa zehnmal länger… Die Horror-Stories, die man über Busfahrten in Myanmar (Birma) hört sind alle wahr. Ja, die Klimaanlage wird auf Hochtouren laufen und wer nicht alles an hat, was er besitzt, wird mit ziemlicher Sicherheit erfrieren, und ja, die Straßen sind oft holprig und man wird ganz schön durchgeschüttelt und ja, alle paar Stunden zwingt der Busfahrer einen dazu auszusteigen und „Pause“ zu machen und ja, mit etwas Glück läuft eine Schnulze im Fernseher anstatt burmesische Metalmusik. Aber wer ein bißchen auf sein Budget achten muss, für den lohnen sich die Busfahrten definitiv. Beste Ausstattung um eine solche Fahrt gut zu überstehen: WARME Klamotten, Schlafsack, Stirnlampe und Ohrenstöpsel.

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Internet in Myanmar

Auch hier ändert sich alles wahnsinnig schnell. Doch stellt euch eher mal darauf ein, außerhalb von Yangon kein Internet zu haben. Immer mehr und mehr Unterkünfte bieten mittlerweile kostenfreies Wlan an und in jedem größeren Ort gibt es auch ein Internetcafe, doch die Verbindung kann unter Umständen auch sehr sehr schlecht sein und man bekommt nicht mal eine Email verschickt. Die beste Zeit um das Internet zu nutzen ist angeblich zwischen 8 und 10 Uhr morgens.

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Abenteuer auf Europas Straßen

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1. Durch den Norden Skandinaviens

Die skandinavischen Länder sind genial für Roadtrips! Das liegt nicht nur an der unberührten und rauen Natur, die sich auf den einsamen Straßen perfekt entdecken lässt, sondern auch daran, dass du hier fast überall wild zelten darfst. Du brauchst also keine Zeit damit verschwenden, dir abends eine Unterkunft zu suchen, sondern kannst einfach dort schlafen, wo du gerade bist und wo es dir gefällt.

Startpunkt: Norwegens Hauptstadt Oslo

Am besten startest du deine Tour in Oslo. Je nachdem von wo aus du anreist, kannst du entweder mit dem Auto in die norwegische Hauptstadt fahren oder du nimmst das Flugzeug und holst am Flughafen deinen Mietwagen ab, um deinen Roadtrip zu beginnen. Falls du noch nie in Oslo warst, dann plane hier ruhig zwei Tage extra ein. Damit hast du genug Zeit für einen Besuch der Festung Akershus und des Wikingerschiffmuseums sowie für einen richtig leckeren Burger in der Døgnville Burger Barim Szeneviertel Grünerløkka.

Anschließend geht es über Trondheim weiter nach Tosbotn, das vor den Toren des Lomsdal-Visten-Nationalparks liegt. Hier lohnt es sich, das Auto stehen zu lassen und den Park zu Fuß oder mit einem gemieteten Mountainbike zu erkunden. Der Nationalpark ist mit seinen 1.100 Quadratmetern nicht gerade groß, dafür aber umso abwechslungsreicher: Hier kannst du nicht nur die typischen norwegischen Fjordlandschaften entdecken, sondern auch einen schnellen Abstecher ins Hochgebirge machen.

Weiter geht’s nach Schweden und Finnland

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Foto TTStudio

Von der norwegischen Küste aus führt dich dein Weg als Nächstes nach Schweden. Folge der Straße E12 bis nach Umeå und lass dir für diese Etappe wieder so viel Zeit wie möglich, denn auf dem Weg warten jede Menge coole Aussichten und kleine Seen, die perfekt für eine kurze Wanderung sind. Von Umeå nimmst du die Fähre, um den Bottnischen Meerbusen zu überqueren und in die finnische Stadt Vaasa zu gelangen.

Nach einem ruhigen Tag in der kleinen Stadt geht es weiter Richtung Norden, in den Ort Saariselkä. Hier reihen sich ein paar richtig geniale Naturschutzgebiete und Nationalparks aneinander, allen voran das relativ unbekannte Wildnisgebiet Vätsärin erämaa am Inari See. Wenn du richtig viel Zeit mitbringst, kannst du hier mehrere Tage in totaler Abgeschiedenheit verbringen. Du kannst dafür entweder dein Zelt aufschlagen oder in einer der urigen Wandererhütten schlafen. Hier ist es zudem möglich, dass du dich komplett vom See ernährst, denn das Wasser hat Trinkqualität und gegen eine Fischereigebühr kannst du dir dein Abendessen in Form einer Forelle ganz einfach mit deiner Angelroute selbst fangen.

Hoch im Norden wartet das Nordkap auf dich!

Es geht weiter nach Olderfjord, von wo dich die E69 direkt ans Nordkap bringt. Die berühmte Weltkugel am Kap kennzeichnet das nördliche Ende Europas, und wenn der Ausblick über das Eismeer nicht komplett vernebelt ist, scheint das auch gleichzeitig das Ende der Welt zu sein. Von hoch im Norden geht es an der Küste Norwegens entlang wieder Richtung Heimat. Um so viele von der coolen Natur des Landes wie möglich zu sehen, empfehle ich dir die kleineren Straßen direkt an der Küste entlang zu fahren. Ganz besonders lohnt sich auf dem Weg zurück nach Oslo ein Stopp in Tromsø und am Geirangerfjord.

Alle Infos auf einen Blick

Länge: Etwa 5.500 Kilometer
Dauer: Mindestens drei Wochen
Auto: Camper oder Kombi mit genug Platz für Zelt & Co.

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Die besten Tipps für deinen nächsten Costa Rica Urlaub!

Costa Rica ist das richtige Land für Abenteurer: Hier warten kilometerlange menschenleere Strände und die perfekten Wellen zum Surfen auf dich, anstrengende Wanderungen durch dichten Regenwald und aktive Vulkane, die du besteigen kannst. Die Landschaft Costa Ricas wird dir zudem mehr als einmal den Atem rauben!
Wir waren knapp zwei Wochen in Costa Rica unterwegs und in diesem Beitrag verrate ich dir, welche Strecke die beste ist, wo du unbedingt halten solltest, welche Abenteuer dort auf dich warten und wo du problemlos wild campen kannst!
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Unterwegs in Costa Rica

Costa Rica eignet sich perfekt für einen Roadtrip, denn die meisten Straßen im Land sind sehr gut und generell ist das Straßennetz gut ausgebaut. Entweder kannst du hier mit einem ganz normalen Mietwagen von Ort zu Ort fahren und immer in einer Unterkunft übernachten oder du mietest dir wie wir einen Land Rover Defender samt Dachzelt von Nomad America – mit dem Code „offthepath“ erhältst du bei deiner Buchung 7% Rabatt!

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So sieht Kayak Explore aus – teste es mal selbst!

Mit einem solchen Geländewagen genießt du natürlich die ultimative Freiheit, kannst tagsüber über löchrige Schotterstraßen und durch wilde Flüsse fahren, um dein Zelt dann abends direkt neben einem menschenleeren Strand aufzubauen – noch mehr Abenteuer-Feeling gibt es nicht!

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Unser Defender von Nomad America

Nomad America ist der einzige Anbieter bei dem du große Geländewagen wie den Land Rover Defender, einen Jeep Wrangler oder einen Toyota FJ Cruiser mit Dachzelt und richtig cooler Camping-Ausstattung bekommst. Diese kosten ab 100 USD am Tag, du kannst aber auch kleinere Modelle ab bereits 55 USD am Tag mieten – mit dem Code „offthepath“ erhältst du bei deiner Buchung 7% Rabatt!

Zur Standardausstattung gehören das Zelt auf dem Dach des Geländewagens, ein weiteres Zelt für den Boden, ein Duschrohr, Schlafsäcke, eine große Lampe sowie kleine Kopflampen und batteriebetriebene Ventilatoren. Zudem bekommst du eine komplette Kochausstattung samt Gasherd und Gasflaschen, ausklappbarem Tisch und Stühlen, einem Set an Töpfen und Pfannen, Geschirr und Besteck sowie Kochutensilien, einem Wasserfilter und einer Kühlbox. Das Beste: Sogar eine AeroPress Kaffeemaschine ist inklusive, sodass du bei deinem Costa Rica Urlaub noch nicht einmal auf guten Kaffee verzichten musst!

Das ist aber noch längst nicht alles: Dazu gehört auch noch ein Erste-Hilfe-Kasten, ein Adapter für den Zigarettenanzünder, ein Reiseführer über Costa Rica (auf Englisch), eine Hängematte und ein Handy mit einer lokalen SIM-Karte, damit du vor Ort auch telefonieren kannst. Für 5 USD extra pro Tag kannst du dir noch ein mobiles WiFi-Gerät dazu mieten und für 10 USD extra pro Tag bekommst du sogar dein eigenes Surfbord – richtig cool!

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Camping in Costa Rica

Camping ist in Costa Rica nicht üblich und auch nicht weit verbreitet, es gibt aber ein paar Campingplätze oder besser Lodges, die Zeltplätze anbieten. Zwar ist Wild Camping in Costa Rica verboten, wird aber größtenteils toleriert. Das Tolle ist zudem, dass Costa Ricas Strände in einem Umkreis von 100 Metern alle öffentlich sind und du dein Geländewagen einfach hier parken und das Dachzelt aufschlagen kannst. Such dir dafür aber am besten einen weniger beliebten Strand und ein nicht ganz so offensichtliches Plätzchen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Wo Wild Camping nicht toleriert wird, ist in den Nationalparks selbst. Hier gibt es aber ein paar Nationalparks, die das Zelten erlauben und dafür ausgewiesene Zeltplätze haben. Dazu zählen unter anderem der Nationalpark Santa Rosa, der Ballena National Marine Park, der Cerro Chirripó Nationalpark und der Corcovado Nationalpark. Allerdings kannst du hier nur mit deinem Rucksack und Zelt kommen und musst die Wege im Park zu Fuß bestreiten – der Geländewagen muss also vorm Nationalpark geparkt werden. Zudem musst du die Zeltplätze in den Nationalparks rechtzeitig reservieren, da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt.

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costa rica urlaub campingDer Roadtrip

Strecke : San José – La Tigra Rainforest Lodge

Je nachdem, wann du in San José landest, kannst du gleich am ersten Tag mit dem Roadtrip starten. Alternativ kannst du eine Nacht in San José verbringen, dir die Stadt anschauen und erst am nächsten Tag losfahren. Für die erste Strecke brauchst du etwas unter zwei Stunden, dabei legst du nur 88 Kilometer zurück.

Das liegt daran, dass du schon kurz nachdem du das Stadtgebiet verlässt durch eine ziemlich hügelige Landschaft fährst. Es geht steil bergauf und bergab, über kurvige Straßen und vorbei an kleinen Dörfern und saftigen Kuhwiesen. Als wir in Costa Rica waren, herrschte gerade Regenzeit und das ganze Land war wahnsinnig grün. Teilweise erinnert dich die Landschaft an die Almen in den Bergen Österreichs oder an die Highlands in Schottland.

Vom Flughafen aus musst du zunächst über der Interamericana/Route 1 nach Westen Richtung San Ramón fahren. Hier verlässt du den Highway und folgst kurz der 156, die dich auf die 703 und weiter auf die 702 führt. Hier beginnt der richtig kurvige Teil der Strecke und du hast immer wieder geniale Aussichten. Noch vor dem Örtchen La Tigra siehst du ein Schild, das die Lodge ankündigt. Hier musst du links auf eine Schotterstraße abbiegen und den Berg hochfahren, denn am Ende wartet das Ziel der heutigen Strecke auf dich: die La Tigra Rainforest Lodge.

La Tigra Rainforest Lodge

Diese Lodge ist wirklich cool! Hier schläfst du mitten im Regenwald in einer Art kleinen Holzhütte und Zelt, und hörst nichts als Zirpen und Surren. Die Einrichtung der Lodge ist einfach, aber gemütlich. Von deinem kleinen Balkon schaust du direkt in den Dschungel und kannst so richtig abschalten.

Die Lodge bietet zudem ein kleines Restaurant in dem typisch costa-ricanisches Frühstück und Abendessen serviert wird. Wir haben hier Kotelett mit Reis, Bohnen, Kartoffeln und gebackenen Bananen gegessen – sehr deftig und gleichzeitig sehr lecker! Außerdem startet an der Lodge ein kleiner Wanderweg, der dich in den Regenwald führt.

Das Beste an der Lodge ist, dass sich hinter dieser ein richtig tolles Projekt versteckt: Früher befand sich eine Farm auf dem Areal der Lodge und entsprechend mussten einige Bäume dem Ackerland weichen. Seit über 10 Jahren werden hier nun wieder Bäume gepflanzt und der Regenwald an dieser Stelle wieder hergestellt. Mit deiner Übernachtung in der La Tigra Rainforest Lodge tust du also auch etwas Gutes für die Umwelt!

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Strecke 2: La Tigra Rainforest Lodge – Torino Volcano Nationalpark

Von der Lodge geht es am nächsten Morgen weiter Richtung Torino Volcano Nationalpark. Die Strecke ist 90 Kilometer lang und du solltest zwei Stunden für diese einplanen. Zunächst fährst du über die 702, biegst dann rechts auf die 738 ab und folgst dieser Straße bis du auf die 141 kommst. Hier biegst du links ab und fährst nach Tanque. Hier musst du rechts auf die 142 abbiegen, die später als Route 4 weitergeht. Kurz hinter der Stadt San Rafael biegst du auf eine Schotterstraße links ab. Dieser folgst du bis zum Eingang des Nationalparks, der auch ausgeschildert ist.

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Dschungelwanderung zum Río Celeste

Im Torino Volcano Nationalpark wartet eine besonders coole Wanderung auf dich: die zum Ursprung des Río Celeste! Der Río Celeste hat eine fast schon unwirkliche blaue Farbe und schlängelt sich durch dichten Regenwald. Die Wanderung hin und zurück dauert im Schnitt zwei Stunden und dabei kommst du auch an einem genialen Wasserfall vorbei. In der Regenzeit oder wenn es am Tag zuvor stark geregnet hat, kann der Weg ziemlich matschig sein – zieh also nicht deine besten Schuhe an.

Nimm zudem genügend Wasser und Insektenspray mit, denn du kommst bei den tropischen Temperaturen schnell ins Schwitzen und bist ein gefundenes Fressen für Mücken und Co.! Der Eintritt zum Nationalpark kostet 12 USD pro Person und um dein Auto auf dem Parkplatz am Eingang parken zu dürfen, musst du 1 USD zahlen. Dafür wird es überwacht und steht sicher. Das Büro des Nationalparks schließt um 14 Uhr, du solltest also vorher ankommen.

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Vulkan Arenal Nationalpark

Anstatt direkt zum Torino Volcano Nationalpark zu fahren, kannst du dir einen Tag extra Zeit nehmen und den Vulkan Arenal Nationalpark erkunden. Dafür bleibst du zunächst auf der 702 und folgst der Straße bis nach La Fortuna. Hier biegst du links auf die 142 ab, die dich direkt zum Nationalpark führt. Von hieraus kannst du dann weiter über die 142 entlang des riesigen Arenal-See fahren, dann rechts der 143 nach San Rafael folgen bis du wieder auf die gleiche Strecke weiter zum Torino Volcano Nationalpark gelangst.

Wandern im und rund um den Vulkan Arenal Nationalpark

Der Vulkan Arenal Nationalpark bietet gleich mehrere verschiedene Wanderungen. Eine ziemlich anstrengende ist die hoch zum Kratersee des Cerro Chato. Dabei läufst du durch dichten Regenwald und über sehr matschigen Boden. Teilweise geht es sehr steil bergauf und auch der Abstieg ist an manchen Stellen sogar vertikal. Die Wanderung startet an der Arenal Observatory Lodge, westlich vom Vulkan gelegen, und endet am La Fortuna Wasserfall. Du solltest zwischen drei und fünf Stunden für diese Wanderung einplanen und musst 8 USD Eintritt zahlen.

Zum La Fortuna Wasserfall kannst du auch direkt laufen. Um zu diesem zu gelangen, musst du rund 500 Stufen zurücklegen und brauchst 15 Minuten. Auch hier musst du wieder Eintritt von 8 USD zahlen. Bei gutem Wetter solltest du auf jeden Fall deine Badehose oder deinen Bikini einpacken, denn du kannst hier auch schwimmen gehen!

Ein anderer, ziemlich cooler Weg führt dich über 16 Hängebrücken durch die Baumwipfel des Regenwalds. Dabei hast du immer wieder geniale Aussichten auf den Vulkan Arenal und kommst an kleinen Wasserfällen vorbei. Mit ein bisschen Glück trifft du sogar auf wilde Tiere wie Faultiere, Affen oder Aras. Dafür solltest du am besten früh am Morgen starten.

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Unser Camping Platz mit der eHang Ghostdrone aufgenommen!

Strecke 5: Playa Islitas – Playa Santa Teresa

Vom Playa Islitas geht es am nächsten Tag weiter die Küste entlang bis zum nächsten Surfer-Hotspot, dem Playa Santa Teresa. Die Strecke ist zwar nur 75 Kilometer lang, aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse solltest du aber mindestens 2,5 Stunden einplanen. Du folgst zunächst der Schotterstraße bis du zum Ort San Francisco de Coyote und der 162 kommst. Hier biegst du rechts ab und folgst der Straße. Kurz vor Los Mangos biegst du in Richtung Mail País ab. Über Playa Carmen kommst du dann nach Playa Santa Teresa.

Ein richtig cooler Stopp auf der Strecke ist gleich zu Beginn der Playa San Miguel, ein kilometerlanger menschenleerer Strand. Hier kannst du deine Hängematte direkt am Meer zwischen zwei Palmen spannen und ein wenig relaxen. Ebenfalls richtig schön ist die kleine weiße Bucht Playa Cocal de Peñon.

Tipp: Der Parkplatz vom Playa San Miguel eignet sich auch richtig gut zum Campen und auch am Playa Cocal de Peñon kannst du deinen Wagen direkt am Strand abstellen und zelten.

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Surfparadies Playa Santa Teresa

Playa Santa Teresa ist ein kleines cooles Surfer-Örtchen und liegt direkt am weiten Strand Playa el Carmen. Hier kannst du dir überall Surfbretter ausleihen oder Surfunterricht nehmen. Wenn dich der Hunger plagt, bekommst du bei Burger Rancho leckere Burger.

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Redang: Malaysias malerische Ferieninsel (Video)

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Auf unserer letzten Malaysia-Rundreise haben wir zum Abschluss Malaysias Ferieninsel Redang besucht. Die Insel ist besonders bei Einheimischen als Wochenend-Getaway beliebt. Wir waren während der Low Season dort und die Insel war relativ ruhig – so hatten wir 3 traumhafte Tage mit bestem Wetter.

Natürlich haben wir auch möglichst viel von der Insel und Umgebung besucht und alles wie gewohnt mit unseren GoPros aufgenommen.Wir wünschen dir viel Spaß mit unserem Redang Video und hoffen es macht Lust auf eine Reise! Mehr Videos findest du auf unserem YouTube-Kanal.

Weitere Infos über Redang findest du in unserer Blogkategorie zu Redang.

Wie hat dir unser Redang Video gefallen? Würdest du die Insel auch mal besuchen?

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