Eine grandiose Schnorcheltour auf Redang

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Vor der Ostküste von Malaysia liegt die wunderschöne Insel Redang. Was du dort alles sehen kannst und wie du die Insel am besten erreichst, haben wir in unserem Artikel über Redang beschrieben.

Ein weiteres Highlight abseits der herrlichen Strände Redangs ist mit Sicherheit die bunte Unterwasserwelt rund um die Insel. Hier kannst du neben artenreichen Korallen auch kleine Schwarzspitzen-Riffhaie, Nemos und Schildkröten beim Schnorcheln entdecken.

Redang – Tagesausflug in die bunte Unterwasserwelt

Das Boot der Schnorcheltour am Teluk Dalam Beach auf Redang

Redang bietet sich also sehr gut für eine Schnorcheltour an und so haben wir natürlich auch eine unternommen, denn Schildkröten kannst du schließlich nicht jeden Tag begegnen.

Buchen der Schnorcheltour auf Redang

Da wir in der Inselmitte gewohnt haben, gab es keine große Auswahl an Anbietern und so buchten wir eine Tour mit Joe Glamour am Aima Grill Fish Restaurant vor dem The Taaras Beach & Spa Resort am Teluk Dalam Kecil. Wenn du z.B. am Long Beach wohnst, gibt es mehr Möglichkeiten eine Tour zu buchen.

Treffpunkt war morgens um 9.30 Uhr am Restaurant, von wo wir in einem etwas ausrangierten Wagen zu Pier gebracht wurden. Dort ging es dann aufs Boot und in mehreren Stationen um die Insel. Der Preis betrug 80 RM pro Person und wir waren gespannt, was uns erwartet. Vor allem auch, ob wir Schildkröten sehen können.

Marine Park

Der vor Redang liegende Marine Park

Der erste Stopp der Schnorcheltour sollte der Marine Park sein, der nur wenige Meter vor der Küste von Redang liegt. Dies ist ein sehr beliebter Ort bei Besuchern, da du hier viele Fische sowie ein künstliches Riff sehen kannst.

Östlich vom Anleger des Marine Parks, etwa 10 Meter vom Strand entfernt, liegt außerdem ein Schiffswrack, das du sogar beim Schnorcheln sehen kannst. Das Wrack ist teilweise sogar mit Korallen bewachsen und soll sehr schön sein.

Leider konnten wir diesen Stopp nicht machen, da die Strömungen an diesem Tag zu stark waren und es gefährlich gewesen wäre dort zu schnorcheln. So gibt es nur ein Foto vom Boot aus. Wenn du auf Redang bist, dann solltest du diesen Trip zum Marine Park aber auf jeden Fall machen.

Pulau Ling & Pulau Ekor Tebu

Weiter ging es zu den Inseln Pulau Ling und Pulau Ekor Tebu, wobei die Bezeichnung Inseln etwas irreführend ist. Es sind mehr große Felsen im Ozean. Doch um diese herum findest du viele Fische und Korallen, weswegen hier ein Stopp eingelegt wird.

Korallen beim Schnorcheln auf Redang

Da es auf den Inseln jedoch keinen Strand zum Anlegen gibt, springst du vom Boot aus direkt ins Wasser zum Schnorcheln. So kannst du einmal an der Insel entlang schnorcheln und die Fische beobachten, bevor es wieder ins Boot und weiter zur nächsten Station geht.

Nemos bei einem Schnorcheltrip auf Redang

Sandbank

Ein kleines Stück weiter liegt eine Sandbank mitten im Ozean zwischen der Insel Pulau Kerenga Besar und dem Mutiara Beach auf Redang. Kein wirklicher Stopp der Schnorcheltour, aber ein kleines Stück Paradies, das wir unbedingt sehen wollten.

Traumhafte Sandbank vor Redangs Küste

Wir baten unseren Bootsfahrer also für ein paar Minuten dort anzuhalten, um ein paar Fotos zu schießen. Lange hältst du es dort jedoch nicht aus, denn auf der kleinen Sandbank gibt es keinen Schatten und so bist du dauerhaft der prallen Sonne Malaysias ausgesetzt.

Tobi und Marcel auf der Sandbank vor Redang

Also nur ein kleiner Fotostopp und weiter geht es Richtung Long Beach, denn hier stehen mit Glück ein paar Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie auf dem Plan.

Long Beach

Der nächste Halt ist am Pantai Pasir Panjang, besser bekannt als Long Beach. Hier gibt es gleich zwei Schnorchelspots. An Land ging es dieses Mal nicht, aber wenn du möchtest, kannst du das kleine Stück locker schwimmen, um an den Strand zu gelangen.

Aussicht auf den Long Beach von Redang

Der erste Schnorchelspot ist Tanjung Tengah, auch oft als Shark Bay bezeichnet. Dieser liegt dort, wo der Long Beach durch einen Felsen geteilt wird. Hier kannst du an der Menge der Fische sehen, dass das Riff bei den Unterwasserbewohnern sehr beliebt ist. Zwischen April und August soll das Schnorcheln am Tanjung Tengah am besten sein, aber auch im September als wir vor Ort waren, war es super.

Neben Nemos und vielen anderen bunten Fischen konnten wir auch kleine Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie sehen. Leider verstecken sich diese etwas im Dunkel des Ozeans, so dass die Fotos nicht gut sind bzw. sie nicht gut zu erkennen sind. Mit etwas Glück kannst du hier sogar Schildkröten oder Tintenfische sehen. Wir leider nicht.

Der Tanjung Tengah Felsen, auch als Shark Bay bekannt zum Schnorcheln auf Redang

Der zweite Schnorchelspot liegt am Südende des Long Beach am Redang Reef Resort und heißt Tanjung Mak Cantik. Diesen kannst du sogar vom Strand aus erreichen, denn er liegt an den Felsen vor dem Long Beach. Nicht ganz so beliebt wie die Shark Bay, aber trotzdem ein schöner Ort. Besonders wenn du direkt vom Strand aus schnorcheln willst.

Tanjung Mak Cantik, Schnorchelspot am Redang Reef Resort

Aziz Reef/Teluk Dalam

Der letzte Stopp der Schnorcheltour ist das Aziz Reef. Dieses liegt vor dem Teluk Dalam Besar, einem einsamen traumhaften Strand, den du vom Dorf in der Inselmitte erreichen kannst.

Aussicht auf dem Teluk Dalam bei der Schnorcheltour auf Redang

Hier war es dann endlich soweit und wir konnten mit zwei Schildkröten schnorcheln, die um uns herum schwammen und gar nicht scheu waren. Das lag bestimmt auch daran, dass sie von unserem Bootsfahrer mit Stücken von Tintenfisch und lauten „Calamaris“-Rufen angelockt wurden. Definitiv ein unvergessliches Erlebnis.

Schildkröte beim Luftholen vor dem Teluk Dalam Beach auf Redang

Das Boot stoppte gar nicht weit entfernt vom Strand, so dass du auch vom Land aus hierhin schwimmen könntest und mit etwas Glück Schildkröten zu sehen bekommst. Weiterhin gab es hier ein paar Fische zu sehen. Aber ehrlich gesagt haben die Schildkröten schon sehr abgelenkt, so dass wir uns auf den Rest des Meeres nicht so richtig konzentriert haben. Das Schwimmen mit den „Turtles“ war einfach zu aufregend!

Schildkröte am Aziz Reef vor dem Teluk Dalam Beach auf Redang

Danach war die Schnorcheltour auch zu Ende und gegen 14 Uhr hatten wir wieder festen Boden am Strand von Teluk Dalam Kecil unter den Füßen. Am The Taaras Beach & Spa Resort endete die Tour und wir konnten die letzten paar Meter in wenigen Minuten zu Fuß zum Hotel gehen.

Das The Taaras Beach & Spa Resort auf Redang, das Ende der Schnorcheltour

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Fjordnorwegen: Unsere 10 Lieblingsplätze

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Fjorde sind Wasserkanäle, die sich ihren Weg von der Küste bis weit in die Bergwelt hinein suchen. Wo die Hochebenen enden, fallen die Berge viele hundert Meter tief zum Wasser hinab. Wir lieben es, das malerische Fjordnorwegen im Hochsommer, das Licht, die Region um den Geiranger, die zerklüfteten Berge der Lofoten, … die Liste scheint unendlich

#01 Lofoten – Stammkneipe für Kletterer

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(c) Innovation Norway/ Terje Rakke/ Nordic Life

Die besten Kletterguides aus ganz Skandinavien treffen sich regelmäßig im Fischerdorf Henningsvær auf den Lofoten. Seit 1971 veranstaltet die Nordnorwegische Kletterschule hier Kurse und Touren in den zerklüfteten Bergen, die in Kletterkreisen weltbekannt sind. Weniger berühmt ist das Wetter, es regnet hier oft. Dann versammeln sich die Kletterer in ihrer Spezialkneipe »Den siste viking« (Dt. Der letzte Wikinger), einer Mischung aus norwegischem Krog, englischem Dorfpub und nepalesischem Teehaus.

Nordnorskklatreskole

#02 Narvik – Fahrt in die Tiefe

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(c) Visitnorway.com/ Sveinung Myrlid

Das Fagernesfjell in Narvik lockt mit der wahrscheinlich schwindelerregendsten Mountainbike-Abfahrt Skandinaviens. Die Route, die einen Höhenunterschied von 550 Metern überwindet, führt direkt in die Stadt – und ans Meer. Eine überwältigende Aussicht auf Fjorde, Berge und die Lofoten bietet sich hier. Auf den Berg fährt man mit einer Gondelbahn. Die Liftanlage ist, wie das Gipfelrestaurant, im Sommer von 13 Uhr bis 1 Uhr nachts geöffnet. So bietet sich das einzigartige Erlebnis einer Downhill-Abfahrt bei Mitternachtssonne.

Narvikfjellet

#03 Averøy – Kühne Brücken am Atlantik

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(c) Visitnorway.com/ Frithjof Fure

Der Atlanterhavsvegen, eine Straße am Atlantischen Ozean, ist nur knapp zehn Kilometer lang, und doch gehört sie zu den architektonischen Wundern Skandinaviens. Sie wurde in den achtziger Jahren gebaut und windet sich wie eine Seeschlange über acht Brücken, deren Pfeiler auf blanken Felsinseln stehen – ein Anblick, der so ziemlich allen Besuchern den Atem raubt. Hier muss man aussteigen und die Aussicht auf die Seele wirken lassen. Die Norweger, die doch so verwöhnt sind, was spektakuläre Straßen betrifft, sind auf den Atlanterhavsvegen unerhört stolz.

Nasjonaleturistveger.no

#04 Dombås – Spektakuläre Bahnfahrt

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(c) Visitnorway.com/ Johan Berge

Die Raumabahn ist eine der schönsten und wildesten Bahnstrecken Norwegens mit Beginn in Dombås und dem Endbahnhof 114 Kilometer weiter westlich in Åndalsnes am Romsdalsfjord. Die Strecke ist nicht nur besonders wild, sie führt auch an mehreren der beliebtesten Touristenattraktionen des Landes vorbei, am Trollveggen, am Romdalshornet und am Rauma elv, dem Raumafluss. Im Sommer hält der Zug mehrmals auf offener Strecke an, so dass man die spektakuläre Natur auch aus nächster Nähe betrachten kann.

Fjordnorway.com

05 Geiranger – Paddeln im Geirangerfjord

geiranger
(c) Visitnorway.com/ TerjeRakke/ Nordiclife

Die Reiseratgeber und zehntausende Touristen aus aller Welt können nicht irren: Geiranger ist nicht nur Norwegens schönster Fjord, Geiranger ist eines der spektakulärsten Reiseziele auf der ganzen Welt – und das nicht nur für Kreuzfahrttouristen. Auch mit dem Kajak kann man hier Ausflüge machen. Trotz der viele Touristenschiffe ist eine Kajaktour durch den Geirangerford unvergesslich. Gleiten Sie vorbei an 1500 Meter hohen Steilhängen, und sehen Sie die Wasserfälle an den Klippen herunter rauschen. Atemberaubender geht es kaum.

Geiranger

 

#06 Stryn – Sommerski

stryn
(c) Visitnorway.com/ Johan Wildhagen

Für viele ist Stryn der coolste Ort zum Sommerskifahren in Europa. Hier wird erst im Sommer geöffnet! Die Berge rings um den Stryn-Gletscher sind extrem schneereich, und die Zufahrtstraße ist im Winter nicht passierbar. Wenn Ende Mai die beiden Lifte ihren Betrieb aufnehmen, kommen viele der weltbesten Skifahrer hierher, vor allem diejenigen, die lange und weite Sprünge lieben. Die meisten Teilnehmer wohnen auf dem Campingplatz in Helledalen, eine halbe Autostunde entfernt, aber mit regelmäßiger Busverbindung.

Strynefjellet.com

 

#07 Nördlich von Bergen – In den Schären

Es mag verwunderlich klingen, aber selbst in Norwegen gibt es Schären, auch wenn die meisten Küsten eher karg und felsig sind. Nördlich von Bergen breitet sich eine wunderschöne Inselwelt aus bis hoch zum Sognesjöen, wie der Ausläufer des Sognefjord heißt. Hier gibt viele kleine Inseln, die vor dem mächtigen Meer im Westen schützen. Von Bergen aus kann man mit dem Bus durch die Inselwelt fahren, frischen Fisch in kleinen Häfen essen oder ein Kajak mieten und zu Wasser die Gegend erkunden.

Bergen-guide.com

 

#08 Hardangervidda – Landschaftsroute

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(c) Jørn Hagen

Die nationale Landschaftsroute Hardangervidda führt über die größte Hochebene Nordeuropas und bietet eine kontrastreiche Reise über große Hochebenen und hohe Berge, durch tiefe, fruchtbare Täler und entlang blaugrüner Fjorde. Spektakulär, das Tal Måbødalen mit seiner seltenen, wunderschönen Flora, faszinierensd, der Wasserfall Vøringsfossen, dessen Wasser mit einer freien Fallhöhe von 145 m hinunterstürzt. Der Vøringsfossen ist in Norwegen neben dem touristischen Wahrzeichen des Landes, dem Trollstigen, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Visitnorway.de

 

#09 Stavanger – Vom Winde verweht

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(c) Visitnorway.com/ ­Kurt Hamann

An der Küste vor Stavanger finden sich einige von Nordeuropas besten Surfrevieren. Die Strände von Sola, Jaeren, Borestrand und Reve havn eignen sich sowohl zum klassischen Windsurfing als auch zum Wellenreiten. Auch die Kitesurfer haben die Küste für sich entdeckt. Weiter Horizont, endloses Meer, Dünen, Wellen und Wind machen die Region zu einem echten Geheimtipp für Surfer. Die norwegische Surfszene ist klein, aber fein und das Surfen wird in Norwegen immer beliebter. Auch aus anderen Ländern kommen Surfer mittlerweile nach Norwegen.

Regionstavanger.com

 

#10 Lysefjord – Beste Aussichten

lysefjord
(c) Visitnorway.com/ Casper Tybjerg

Es ist kein Geheimnis, dass sich viele Touristen danach sehnen, auf einen norwegischen Fjord zu blicken. Nun steht fest, welches der beliebteste Platz zum Fjordgucken ist: die 600 Meter hohe Klippe Preikestolen – der Predigtsstuhl am Lysefjord. Die 25 Meter breite Gebirgsplatte lockt jährlich über 100 000 Touristen an. Das hat eine Untersuchung der Norwegischen Touristenvereinigung DNT ergeben. Auch der Berg Kjerag, der am Lysefjord liegt, ist sehr beliebt. Laut DNT steht er auf Platz 4 der Liste mit den meistbesuchten Touristenzielen Norwegens.

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DIE IRRE SCHULBUS-REISE VON ZWEI DEUTSCHEN AUSSTEIGERN

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Einmal durch ganz Amerika fahren, und zwar vom Norden in Alaska ganz in den Süden nach Argentinien: Felix Starck und seine Freundin Selima Taibi wollten sich diesen Traum erfüllen und haben sich gemeinsam mit ihrem Hund Rudi auf den Weg gemacht – in einem umgebauten Schulbus! Bis Mexiko sind sie gekommen, und jetzt gibt es das Wahnsinns-Abenteuer in den Kinos zu bestaunen.

Eine erfolglose Wohnungssuche in Berlin brachte Felix Starck und seine Freundin Selima Taibi auf eine Idee: Warum eigentlich in Deutschland bleiben? Warum nicht endlich ein Abenteuer wagen, auf das sie schon „immer Bock“ hatten, wie sie selber sagen: Von Alaska nach Argentinien reisen, einmal entlang der Panamericana quer durch Amerika, sozusagen von oben nach unten – und das alles in einem alten, umgebauten Schulbus.

Mittlerweile sind die beiden wieder zurück in Deutschland, haben zu Weihnachten 2016 ihre Familien überrascht und sich seitdem um ihren Film gekümmert, der jetzt seit Anfang Mai in den deutschen Kinos zu sehen ist: „Expedition Happiness – Der Film“. Mehr als ein Jahr waren die beiden unterwegs, von Alaska bis nach Mexiko sind sie gefahren – eine unglaubliche Reise! Hier gibt’s den Trailer zum Film:

Und mit Reisen kennt sich Felix aus. Sein letztes Abenteuer führte ihn zwischen 2013 und 2014 einmal um die Welt. Nicht irgendwie, sondern auf dem Fahrrad. In zwölf Monaten legte er dabei 18.000 Kilometer zurück und bereiste 22 Länder. Eine selbstgefilmte Doku mit dem Titel „Pedal the World“ war sogar in einigen Programmkinos zu sehen – jetzt folgt die nächste Reise-Doku in den Kinos.

Es war damals also nur eine Frage der Zeit, bis er sich wieder auf den Weg machen würde. Von langer Hand geplant war der Amerika-Trip dennoch nicht. Von der Idee bis zum Abflug vergingen gerade einmal zwei Wochen. In dieser kurzen Zeit lösten Felix und Selima ihre Wohnung in Berlin auf und verkauften viel von ihrem Besitz, um die Reise zu finanzieren.

Seit Februar 2016 waren die beiden unterwegs, in North Carolina hatten sie den riesigen Bus gekauft und in Schuss gebracht. Dabei immer an ihrer Seite: Rudi, der Berner Sennenhund. Auf Facebook, Youtube und ihrem Blog begleiteten sie das Projekt mit dem Titel: „Expedition Happiness“.

Hund Rudi genießt die Fahrt

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

BEIM BUS-UMBAU GING ALLES SCHIEF

Gekauft hatten Selima und Felix den Bus von Deutschland aus, umgebaut aber erst vor Ort – und dabei „ging einfach alles schief“, sagte Felix damals zu TRAVELBOOK. „Ich hatte zuvor noch nie eine Steckdose angeschlossen oder einen Bus verkabelt.“ Selima war es dann, die den Handwerker-Part übernahm, Felix dokumentierte den Umbau mit der Kamera und assistierte ihr.

So sah der Bus während des Umbaus aus

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

Im Nachhinein bezeichnen sie den Kauf übers Internet als „nicht die klügste Idee“: Der Bus war rostiger als auf den Bildern erkennbar, und auch bei der Höhe des Innenraums hatten sie sich verschätzt: „Man muss sich zwar nicht bücken, aber strecken darf man sich auch nicht“, sagte Felix, der den 13 Meter langen Bus auch fährt – Selima, die Sängerin ist, und unter dem Künstlernamen Mogli bereits zwei Alben veröffentlicht hat, übernimmt die musikalische Unterhaltung von der Couch aus.

Sitze, Bodenbelag und Nägel: Das alle musste erst mal raus aus dem Bus

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

SO COOL SAH DER BUS AUS

Knapp drei Monate hat es gedauert, um den rostigen Schulbus in ein Gefährt zu verwandeln, das nicht nur außergewöhnlich cool aussieht, sondern auch mit jedem Detail ausgestattet ist, das eine Reise wie diese möglichst komfortabel macht: von einer kleinen Sitzecke samt Stühlen, Tisch und einem Sofa über eine Küche, eine Mini-Toilette bis hin zu einem gemütlichen Bett im hinteren Teil des Wagens ist alles dabei. Ein selbstgemachtes Wohnmobil.

So cool sah der Bus von innen aus

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

In einem Video führt Felix durch jede Ecke des Busses:

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Erstes, aber nicht letztes Mal im Indischen Ozean

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Mauritius war schon immer ein Ort, der auf meiner Must-have-seen-Liste ganz weit oben stand. Dieses Jahr war es endlich soweit: Zwei Wochen Mauritius! “An Island of emotion”, die keine Träume unerfüllt lässt – auch meine nicht. Sonnenanbeter, Aktivurlauber, Kulturliebhaber aber auch Kulinariker kommen auf Mauritius ganz auf ihre Kosten. Lediglich müssen erst einmal 13 Stunden Flug hinter sich gebracht werden, bevor dem Glück im Paradies nichts mehr im Wege steht.

Ein bezauberndes Fleckchen Erde

Die Insel mit 1.3 Millionen Bewohnern ist knapp 65 Kilometer lang und 45 breit und verkörpert viel mehr als nur kilometerlangen weissen Sandstrand und dem atemberaubenden Himmelfarbspiel am Abend. Ich muss euch zu meiner Schande gestehen, dass ich eine tägliche, frühabendliche Verabredung auf meiner Veranda hatte. Sitzend, mit einem „Passionfruit-Pooch“ in der Hand blickte ich bei Sonnenuntergang jeden Tag dem Farbspiel entgegen. Kein Abend war gleich und liess mich gefühlte Ewigkeiten ins „Leere“ schauen und geniessen.

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Doch dieser Entspannungsgenuss nur am Rande. Mauritius ist so reich an Historie, Kultur, faszinierenden Menschen und atemberaubenden Orten und Naturschauplätzen, dass ich all dieser Eindrücke und Erfahrungen in nur einem Blogbeitrag gar nicht gerecht werden kann. Deshalb widme ich mich dieses Mal dem Südwesten der Insel.

Black River

Der Südwesten der Vulkaninsel ist geprägt von überwältigenden Landschaften, markanten Bergen und eindrucksvollen Wasserfällen. Kulissen wie ich sie nur selten, beziehungsweise noch nie live gesehen habe – und bei mir unvergessliche Eindrücke hinterlassen haben. In diesem Gebiet befindet sich die Insel in einem wilden gar urwüchsigen Zustand, der darauf schliessen lässt, wie die Insel wohl zu Urzeiten vor ihrer Besiedlung ausgesehen haben mag. Wir besuchten das Gebiet des Black River Nationalparks, der sich ideal für einen Wandertag eignet: Der Park liegt zwischen 400 bis 850m über dem Meer und umfasst ca. 60km Wandergebiet.  Zudem enthält das Naturschutzgebiet einen grossen Anteil des ursprünglichen Dschungels der Insel. Er zählt zu einem der seltensten Wälder der Welt. Seltene Tiere und Pflanzen finden sich hier wieder. Ideal für Wanderer aller Niveaustufen. Wir entschieden uns für den Macchabee Trail (10km eine Strecke). Der Wanderpfad ist gut zu bewältigen, jedoch bekommt man den Höhenunterschied auf dem Rückweg sehr zu spüren. Schlussendlich wurden wir mit einem wunderschönen Blick über das Hochland und die Westküste von Mauritius belohnt.

 

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Chamarel

Im Südwesten von Mauritius liegt auch das kleine Bergörtchen Chamarel, welches nur über eine schwer zu befahrene Strasse (der Ausdruck ist schon sehr grosszügig formuliert) zu erreichen ist. Wir besuchten dieses, weil wir uns das Ziel gesetzt hatten, den Chamarel Wasserfall zu bestaunen. Das Gebiet vom Chamarel ist bekannt für die Unweiten von Zuckerrohrfeldern und Kaffeeplantagen. Aber auch für den 15. August jeden Jahres. Denn dann verwandelt sich das kreolische Dorf in eine Pilgerstadt. Gläubige pilgern zu Wallfahrtskirche Ste-Anne. Leider konnten wir dieses Ereignis nicht miterleben, da wir die Insel zur falschen Jahreszeit besuchten.

Foto_Wasserfall1

Doch um unser eigentliches Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Der Cascade Chamarel ist ein atemberaubendes Naturschauspiel, bei dem der River St. Davis 100 Meter in die Tiefe stürzt. Bei genauem Hinschauen konnten wir sogar zwei Lavaschichten erkennen, die in verschiedenen Zeitaltern entstanden sein müssen. Neben dem Wasserfall befindet sich zudem auch noch ein weiteres Naturphänomen, die Siebenfarbige Erde. Das hügelartige Gebiet ist wie die ganze Insel vulkanartigen Ursprungs, nur genau hier an dieser Stelle ist dies jedoch auch noch eindeutig ersichtlich: ein Farbenspiel umgibt diese „Mondlandschaft“. Es zeichnen sich sieben Farben ab: Von verschiedenen Rot-, Gelb-, Violett bis hin zu Blautönen. Selbst tosende Regengüsse können die Farben nicht auswaschen. Es ist nicht bewiesen, jedoch vermutet man, dass dies durch Mineraloxidation entstanden ist.

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Wann ist die beste Reisezeit für Dominikanische Republik?

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Die beste Zeit sich an den schönen Stränden der Dominikanischen Republik zu entspannen bleibt zwischen Mitte Dezember und Ende April. Während der Zeit, ist der Niederschlag recht niedrig und die Tage verschönern sich mit einer komfortablen Wärme. Diese Zeit setzt sich auch mit der Touristen-Hochsaison zusammen : was auch den großen Menschenandrang während Weihnachten erklärt, während den Feiern am Ende des Jahres und der ganzen Weihnachtswoche, welche dem Passahfest vorangehen.

Also wenn Sie sich wünschen die Menschenmaßen zu vermeiden, verschieben Sie ihre Reise um ein paar Wochen von dem Höhepunkt des Menschenandrangs.

Übrigens die Nebensaison in der Dominikanischen Republik ist dort nicht schlecht, im Gegenteil. Während dieser Saison ist die Wassertemperatur perfekt um zu tauchen : die Unterwasserwelt ist nur die Fülle des Lebens und der Farbe.

Ihnen sollte aber von einer Reise bewusst sein, dass die Saison der Orkane von September bis November geht. Der Rest der Zeit sind die klimatischen Bedingungen eine gute Bedingungen für verschiedenste Aktivitäten, wie dem Wandern.

Also, wann ist die beste Reisezeit für Dominikanische Republik? Hier gibt es mehr Informationen, um Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen:

  • In Dominikanische Republik ist das Wetter im Februar, März und April überall gut
  • Die günstigsten Monate um Santo Domingo zu besuchen sind Januar, Februar, März, April, November und Dezember
  • Im Durchschnitt sind die wärmsten Monate in Santo Domingo April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November
  • Die regnerischsten Monate in dieser Stadt sind Mai, Juli und August
  • Die Städte mit dem bestem Klima sind Puerto Plata, Punta Cana, Barahona, Montecristi und Sosua mit gutem Wetter bei wenigsten 11 Monaten im Jahr
  • Die besten Monate um in Puerto Plata Schwimmen zu gehen sind Januar, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember

Um alle Informationen für einen bestimmten Monat über das Klima und das Wetter von Stadt zu Stadt in Dominikanische Republik zu erfahren, wählen Sie die entsprechende untere Zeile:

Monat Unsere Meinung Details anzeigen
genau bis ideal* Dominikanische Republik im Januar
gut bis ideal* Dominikanische Republik im Februar
gut Dominikanische Republik im März
gut Dominikanische Republik im April
genau bis gut* Dominikanische Republik im Mai
genau bis gut* Dominikanische Republik im Juni
genau bis gut* Dominikanische Republik im Juli
genau bis gut* Dominikanische Republik im August
genau bis gut* Dominikanische Republik im September
genau bis gut* Dominikanische Republik im Oktober
genau bis gut* Dominikanische Republik im November
genau bis ideal* Dominikanische Republik im Dezember

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WOHIN SOLL DIE REISE GEHEN? 10 TIPPS, DIE DIR BEI DER ENTSCHEIDUNG HELFEN

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1. SUCH DIE MÖGLICHKEITEN NACH DEM ORT, NICHT ANDERSHERUM.

Oft läuft es bei der Reiseplanung so:

Du stöberst herum, findest ein Land, von dem du schon oft gehört hast, dass es schön sein soll, suchst online nach dem besten Angebot und buchst. Danach schaust du erst, was du dort machen kannst.

Mach es doch einmal andersherum. Überlege dir, was dein ideales Reiseziel alles mitbringen soll. Es ist zunächst nicht wichtig, ob es einen realen Ort gibt, der das alles hat.

Schreib fünf Dinge auf, die du unbedingt machen und sehen möchtest. Geh dann ins Netz und finde heraus, ob es ein Land gibt, das wenigstens drei dieser Kriterien erfüllt.

2. LASS DICH NICHT VON VERMEINTLICH TEUREN ZIELEN ABHALTEN.

Reisen sind eine gewisse Art von Luxus. Doch dieser Luxus ist durchaus bezahlbar.

Gibt es Ziele, die du schon immer im Visier hattest, aber nie ernsthaft angesehen hast? Weil du der Überzeugung warst, dass sie zu teuer wären? Dann mach dich einmal richtig schlau.

Mittlerweile gibt es sehr viele Websites, auf denen es möglich ist, Rest-Kontingente und Flüge zu schier unglaublichen Preisen zu buchen, siehe z.B. fluege.de, Urlaubspiraten oder Skyscanner.

Vielleicht ist ja auch dein Traumziel dabei? Schnell sein ist hier auf jeden Fall alles.

Stöber auch auf Reiseblogs. Vielreisende geben oft tolle Tipps, wie sie es schaffen, unterwegs ordentlich zu sparen.

3. MACHT MAN DAS HIER SO? INFORMIERE DICH ÜBER SITTEN UND GEBRÄUCHE.

Informiere dich vorher über spezielle Umgangsformen (z.B. Verhaltensregel für Backpacker in Thailad). Einige Staaten sind hier sehr streng, manches wird sogar strafrechtlich verfolgt.

Wenn du es zum Beispiel nicht magst, dass du deinen Partner in der Öffentlichkeit möglichst nicht berühren solltest, sind Reisen in streng muslimische Länder vielleicht nichts für dich. Auf den Malediven bewegen sich Touristen nur auf ausgesuchten Inseln, der Kontakt zu Einheimischen wird nicht forciert. Wer also gern abseits der vorgegebenen Pfade wandelt, sollte sich lieber einen anderen Urlaubsort suchen.

4. WIE GRÜN MÖCHTEST DU REISEN?

Auch wenn du kein ausgeprägtes Umweltbewusstsein hast, lohnt es sich darüber nachzudenken, welchen ökologischen Fußabdruck deine Reise hinterlassen soll.

Mach dir bewusst, dass Flüge die Umwelt erheblich belasten. Muss es also wirklich der einstündige Flug in die nächste Großstadt sein? Hier ist eine Zugfahrt genauso gut. Selbst wenn du dann etwas länger fährst. Du bist ja auf Reisen und solltest ein wenig Zeit übrig haben.

5. FINDE HERAUS, WELCHER ENTSPANNUNGSTYP DU BIST.

Mag ja sein, dass dein bester Freund den Trip seines Lebens hatte, als er das Nachtleben von Lissabon oder Thailand ausgiebig erkundet hat. Aber wenn du kein Nachtschwärmer bist, wird dir so eine Reise keine Freude bringen.

Jeder schaltet unterschiedlich ab. Wenn du nicht allein unterwegs bist, wirst du zwar Kompromisse eingehen müssen, aber grundsätzlich solltest du dir vorher überlegen, wie du dich am besten aus dem Alltag ausklinken kannst. Dann suche dir einen Ort aus, an dem es wirklich möglich ist, diese Entspannungsmethode umzusetzen.

6. BORDEAUX STATT PARIS. LEIPZIG STATT BERLIN. SUCHE ALTERNATIVEN.

Immer wieder tauchen Listen auf, die sagen, dass es 1000 Orte gibt, an denen man unbedingt gewesen sein muss. Reiseverlage geben die Top-Ziele vor und auch das Umfeld behauptet, dass man „unbedingt mal nach New York“ muss.

Die Frage ist, wer hier „man“ ist. Gehörst du dazu?

Informier dich doch einmal darüber, was es an diesen Orten überhaupt so alles zu sehen gibt. Dann frage dich ernsthaft, ob du das alles auch gesehen haben musst.

Du wirst in deinem Leben wahrscheinlich nicht überall hinreisen können. Also solltest du dir Ziele suchen, die du wirklich sehen möchtest.

Dazu kommt, dass viele sehr beliebte Reiseziele eben auch sehr überlaufen und überteuert sind. Wie wäre es also mit Orten, die nicht jeder besucht?

7. FRAG MAL EINEN EINHEIMISCHEN.

Wer kennt sich besser mit einem Reiseziel aus als diejenigen, die vor Ort wohnen?

In Zeiten des Internets und sozialer Netzwerke ist es überhaupt kein Problem mehr, mit Einheimischen ins (virtuelle) Gespräch zu kommen. Auch Blogger schreiben gern über Städte und Regionen. Hier findest du großartige, meist unabhängige Empfehlungen und Infos darüber, was es an diesem Ort zu entdecken und erkunden gibt. Dadurch wirst du schnell herausfinden, ob dir das Reiseziel tatsächlich gefällt.

8. ENTDECKE „ALTE“ REISZIELE.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg waren Fernreisen für die meisten kein Thema. Die Nordsee war beliebt. Auch der Schwarzwald zog viele Urlauber an. Mit dem Wirtschaftswunder wurden die Strecken weiter.

Es ging nach Österreich, später gern nach Italien, vor allem nach Rimini, Bibione und Venedig. Später dann wurden die Costa Brava und Mallorca populär. In früheren Jahrhunderten reisten vor allem reiche Adlige gern nach Usedom und Binz, um sich dort in den Seebädern aufzuhalten. Auch Kurorte waren ein häufig gewähltes Reiseziel.

Was früher nicht verkehrt war, ist es heute meist auch nicht.  Viele dieser Orte sind immer noch einen Besuch wert!

9. WIE DER ZUFALL SO WILL – RISKIER ETWAS!

Wenn du dich überhaupt nicht entscheiden kannst, dann lass es doch bleiben. Sprich, überlass die Entscheidung anderen.

Beim Blind Booking wird ein Ziel für dich ausgesucht. Ein bisschen Mut gehört natürlich dazu, auch zeitliche Flexibilität solltest du mitbringen. Dafür kannst du aber Orte entdecken, auf die du sonst nie gekommen wärst- und in der Regel sparst du noch sehr viel Geld.

10. MACH MAL DAS GENAUE GEGENTEIL!

Um Mallorca hast du bisher immer einen großen Bogen gemacht, weil du damit nur den Ballermann verbunden hast?

Du kannst dir nicht vorstellen, nach England zu reisen, weil du glaubst, dass es dort immer nur regnet?

Dann verabschiede dich schnell von diesen Klischees.

Der Ballermann ist nur ein winziger Fleck auf einer Insel mit sehr vielen wunderschönen Naturparadiesen und fast menschenleeren Stränden. Und die englischen Scilly-Inseln haben ein nahezu mediterranes Klima. Buche nicht nach dem, was du glaubst zu wissen, sondern nach dem, was du tatsächlich weißt.

 

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