WARUM EIN NIEDERLÄNDER 17.000 KM MIT DEM FAHRRAD REISTE

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Von Amsterdam nach Singapur – heutzutage eigentlich keine wirklich ungewöhnliche Strecke, es sei denn, man fliegt sie nicht, sondern bewältigt sie mit dem Fahrrad. Der Niederländer Martijn Doolaard hat genau das gemacht, war 335 Tage unterwegs, durchquerte 18 Länder und legte insgesamt 17.000 Kilometer zurückÜber sein Abenteuer hat er ein Buch geschrieben: In „One Year on a Bike“ erzählt er von seinen Erfahrungen, seinen Begegnungen und von den Momenten, an denen er am liebsten umgekehrt wäre

Der Wunsch nach Freiheit und Wahrheit brachten Martijn auf die Idee, eine andere Form des Reisens auszuprobieren: Fernab von Langweile und Alltäglichkeit wollte er sich und die Welt neu kennenlernen, sie bereisen, ohne nur von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu hetzen. „Ich wollte langsamer Reisen, um mehr zu sehen.“ Dabei sei es ihm auch darum gegangen, Kulturen und die verschiedenen Menschen über die Pauschalreise hinaus kennenzulernen.

Viel gesehen und viel erlebt: Martijn nahm sich ein Jahr Zeit, um auf seinem Fahrrad-Trip die Welt etwas besser kennenzulernen

FOTO: BY MARTIJN DOOLAARD FROM „ONE YEAR ON A BIKE“ COPYRIGHT GESTALTEN 2017

WARUM MIT DEM RAD?

Er wollte Momente langsamer erleben, bewusster. Denn mit dem Fahrrad muss man sich zwangsläufig die Zeit nehmen und sich mit dem Land vertraut machen. „Dadurch entdeckst du unerwartete Orte und lernst das Land viel besser kennen.“

Nur mit dem Nötigsten machte er sich von Amsterdam aus auf den Weg. Im Gepäck: ein paar Klamotten, seine Kamera, ein Laptop, das Notizbuch, Zelt, Schlafsack und ein wenig Kochzubehör.

VON SCHÖNEN UND WENIGER SCHÖNEN MOMENTEN

Die Route führte Martijn quer durch Europa und in die Türkei, über Asien bis hin nach Singapur. Genau ein Jahr brauchte er für diese Reise, darum auch der Titel seines Buchs: „One Year on a Bike“.

Es war ein Jahr, in dem viel passiert ist: Denn so schön das Reisen auch sein mag, bei einem solchen Abenteuer sammelt man auch schlechte Erfahrungen. Martijns schlimmstes Erlebnis war wohl seine Tour durch Turkmenistan, was aber weder am Land noch an den Menschen lag: Sein Visum erlaubte es ihm nicht, sich länger als fünf Tage in dem Land aufzuhalten. Ein Umstand, der ihn dazu zwang, in kurzer Zeit 500 Kilometer zu fahren. Und das bei widrigen Bedingungen: „Es gab konstant Gegenwind, schlechte Straßen, zu wenig gutes Essen und Wasser, und dazu hatte ich auch noch einen Magen-Darm-Virus“, erzählt er. „Alles war weit davon entfernt, ideal zu sein. Ich habe es dennoch rechtzeitig nach Usbekistan geschafft, brauchte aber danach eine Woche Pause, um mich wieder zu erholen und neuen Mut zum Weitermachen zu schöpfen.“

DAS WAREN DOOLAARDS 5 LIEBLINGSLÄNDER AUF DER TOUR

Bei so vielen Ländern und Eindrücken, die Doolaard auf seiner Fahrrad-Reise sammeln konnte, wollten wir natürlich wissen, wo es ihm am besten gefallen hat. „Jedes Land hat seine schönen Seiten und seine Herausforderungen“, erklärt er. „Die Gastfreundschaft im Iran ist unendlich. Die Menschen haben nicht aufgehört, mir eine Mahlzeit oder ein Dach über dem Kopf anzubieten, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten.“ Selbst auf der Straße hielten Menschen an, um Martijn Wasser oder ein paar Kekse anzubieten. Kirgisistan hingegen begeisterte ihn wegen der weiten und unberührten Natur, und an Indien faszinierten ihn die offenen Menschen und ihre warme Kultur. „Andererseits ist Indien auch schwer mit dem Fahrrad zu bereisen, da der Verkehr wirklich wahnsinnig ist. Da ist jeder für sich.“ Ebenfalls fasziniert haben ihn die Türkei und Myanmar.

„Es gibt Zeichen, die dir den richtigen Weg weisen.“

»DIE WELT IST EIN VIEL BESSERER ORT, ALS DIE MEISTEN DENKEN.”

Auf die Frage, was er über die Welt und die Menschen, die auf ihr leben, gelernt hat, gab er die schöne Antwort: Auf einer solchen Reise lerne man, ob man wolle oder nicht, wer man sei, wenn all das wegfalle, was einen im Alltag definiere. „Ich denke, du lernst, wozu du fähig bist. Wenn du dich selbst herausforderst, physisch wie mental, bist du zu mehr fähig, als du jemals erwartet hättest.“

Meist schlief Martijn in seinem Zelt

FOTO: BY MARTIJN DOOLAARD FROM „ONE YEAR ON A BIKE“ COPYRIGHT GESTALTEN 2017

Auch interessant: Mit dem Rad um die Welt – Felix Starcks großes Abenteuer

Auf seiner Reise hat Doolaard viel über sich und seinen Platz in der Welt gelernt. „Wir reden oft über ‘uns’ und ‘sie’. ‘Sie’ auf der anderen Seite der Grenze, ‘sie’ von einer anderen Religion, ‘sie’ von einem anderen Glauben. Der Trip hat mir geholfen, mich verbunden zu fühlen und mich verantwortlich gegenüber jedem zu fühlen.“

DAS BESTE SIND DIE MENSCHEN

Trotz all der schönen Plätze, der traumhaften Aussichten und der unvergesslichen Naturerlebnisse war Martijns erste Antwort auf die Frage, was ihm an seiner Reise am besten gefallen habe: „Ich habe so viele wundervolle Menschen getroffen. Einige nur für eine kurze Unterhaltung, andere wurden richtig enge Freunde. Menschen, mit denen ich noch immer Kontakt habe.“

Und dann erst kommt er auf die Orte zu sprechen: „Es gab so viele Highlights und schöne Sehenswürdigkeiten, die ich besuchen durfte.“ Einen Moment, den er wohl nie vergessen wird: wie er auf den alten Steintempeln Bagans sitzend den Sonnenaufgang erlebte. „Es war der schönste, den ich je gesehen habe.“

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Koh Nang Yuan – Ausflug von Koh Tao

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Koh Nang Yuan liegt im Golf von Thailand und ist die kleine Nachbarinsel von Koh Tao. Eigentlich besteht Koh Nang Yuan sogar aus 3 Inseln, die über eine Sandbank verbunden sind. Koh Nang Yuan, Koh Nang Yuan Lek und Koh Hang Tao.

Während du auf Koh Nang Yuan zwar auch übernachten kannst, kommen die meisten Besucher für Tagesausflüge von Koh Tao oder den nicht weit entfernt liegenden Insel Koh Phangan und Koh Samui.

Tagesausflug nach Koh Nang Yuan

Der wunderschöne Viewpoint von Koh Nang Yuan alleine macht den Tagesausflug empfehlenswert, aber auch das traumhafte Wasser und der puderfeine weiße Strand. Du musst jedoch zur richtigen Zeit kommen. Wie du nach Koh Nang Yuan kommst, wann es am besten ist und was du vor Ort machen kannst, erfährst du hier.


Von Koh Tao nach Koh Nang Yuan – Anreise

Von Koh Tao gibt es mehrere Optionen, wie du nach Koh Nang Yuan kommst. Dabei kannst du entweder organisierte Schnorcheltouren machen, mit dem Lomprayah Speedboot fahren oder es auf eigene Faust mit dem Longtailboot machen.

Da die ersten beiden Möglichkeiten oft mit vielen anderen Besuchern unternommen werden, haben wir uns für das Longtailboot entschieden und gehen daher auf diese Option ein.

Die Fahrt mit dem Longtailboot von Koh Tao nach Koh Nang Yuan

Ein Longtailboot kannst du entweder am Strand von Mae Haad, dem Hauptort von Koh Tao, oder am Sairee Beach anmieten. Von Mae Haad kostet eine Hin- und Rücktour 400 Baht pro Person, vom Sairee Beach dagegen nur 300 Baht pro Person. Anbieter findest du direkt an den Stränden.

Die Fahrt dauert etwa 15-20 Minuten und führt dich vorbei an der Küste Koh Taos mit wunderschönen Ausblicken auf die Insel. Beim Anmieten oder auf der Fahrt kannst du mit dem Fahrer eine Zeit zur Abholung abmachen. Der Fahrer wartet dann auf Koh Nang Yuan wieder am Pier, um dich zurück nach Koh Tao zu bringen.

Aussicht vom Longtailboot auf Koh Tao

Hinweis: Wenn du nicht von Koh Tao, sondern von Koh Phangan oder Koh Samui nach Koh Nang Yuan möchtest, gibt es vor Ort auch Touren, die angeboten werden. Ein Anbieter für diese Touren wäre Lomlahk Khirin High Speed Ferries. Preise liegen bei etwa 2200 Baht pro Person für einen kompletten Tagestrip inklusive Mittagessen, Schnorchelausrüstung etc.

Ankunft auf Koh Nang Yuan

Schon von weitem kannst du die traumhafte Insel im Longtailboot beobachten, wie sie immer näher kommt. Und je näher die Insel kommt, desto paradiesischer sieht sie und das Wasser aus. Die Longtailbootfahrer oder deine Touranbieter lassen dich nun an dem Steg auf Koh Nang Yuan Lek raus.

Die Aussicht vom Boot auf Koh Nang Yuan

Angekommen auf Koh Nang Yuan, findest du am Ende des Steges eine Art Kassenhäuschen. Dort musst du 100 Baht pro Person Eintrittsgebühr entrichten und deine Plastikflaschen oder Dosen abgeben, falls du welche mitgebracht hast. Diese sind nämlich auf Koh Nang Yuan verboten und du musst dir somit etwas zu trinken vor Ort kaufen.

Die Ankunft auf Koh Nang Yuan

Schon vom Steg kannst du die ersten wunderschönen Fotos von Koh Nang Yuan und der Sandbank machen, bevor du die kleine Insel erkundest.

Koh Nang Yuan Viewpoint

Der Koh Nang Yuan Viewpoint ist eine dieser Aussichten, die unzählige Postkarten in Thailand oder Instagram-Bilder ziert und wenn du die Insel besuchst, willst du den traumhaften Ausblick auf die drei kleinen Insel mit der Sandbank bestimmt mit eigenen Augen sehen.

Vom Pier auf Koh Nang Yuan hältst du dich links und läufst über die Sandbank. Dann führt ein Holzsteg an den Felsen vorbei und offenbart dir schon einige schöne Ausblicke und Fotomotive auf die Insel.

Aussicht auf Koh Nang Yuan mit der berühmten Sandbank

Der Weg zum Koh Nang Yuang Viewpoint

Dem Holzweg kannst du folgen, bis auf der rechten Seite das Koh Nang Yuan Viewpoint Schild zu sehen ist. Hier führt rechts ein Pfad zum Viewpoint über einige Treppen hoch.

Höchstwahrscheinlich wirst du schon einige Besucher auf dem Weg treffen. Aber wenn du früh morgens zum Koh Nang Yuan Viewpoint gehst, dürfte es noch relativ leer sein.

Auf dem Weg zum Viewpoint von Koh Nang Yuan

Nach etwa 10 Minuten Aufstieg kommst du oben an, wo du noch ein paar Felsen hinaufklettern musst. Dies ist aber nicht weiter schwierig und eröffnet dir dann einen atemberaubenden Ausblick auf Koh Nang Yuan. Falls schon einige Leute vor Ort sind, kann es sein, dass du ein paar Minuten warten musst.

Die Aussicht vom Koh Nang Yuan Viewpoint

Achtung: Wenn du zu spät nach Koh Nang Yuan kommst, dann kann die Schlange vor dem Viewpoint ganz schön lang werden. Bei meinem Abstieg vom Viewpoint waren schon extrem viele Menschen vor Ort und ich war froh, dass ich früh hinaufgegangen bin. Die halbe letzte Treppe war dann nämlich schon mit Menschen gefüllt und du kannst bestimmt eine zusätzliche Wartezeit von 30 Minuten einplanen.

Schwimmen und Schorcheln auf Koh Nang Yuan

Neben dem Viewpoint verbringen die Besucher alle etwas Zeit am Strand, weshalb dort auch jede Menge Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung stehen, die du mieten kannst. Um die Mittagszeit ist der Strand schon gut gefüllt, aber der weiße Sand und das glasklare Meer entschädigen etwas.

Besucher am Strand von Koh Nang Yuan bei Koh Tao

Auf Koh Nang Yuan wird es übrigens nicht gerne gesehen, wenn du dich mit deinem Handtuch direkt in den Sand legst. Es gibt entsprechend Schilder am Strand, da im Jahr so mehrere Tonnen Sand abgetragen werden.

Save our Sand, Strandhandtücher sind auf Koh Nang Yuan nicht willkommen

Das Wasser fällt sehr flach ab und der Sand im Wasser ist nur zu Beginn fein. Dann wird es leider ein wenig steinig bzw. ist der Untergrund voll von toten Korallen. Dadurch kommt zwar die wunderschöne Wasserfarbe zustande, aber du siehst leider auch wie viele Korallen dort schon abgestorben sind.

Trotzdem kannst du gerade an den Felsen einige Fische im Wasser beobachten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich eine vielfältigere und größere Unterwasserwelt erwartet habe. Aber bei den Besuchermassen hat die Unterwasserwelt leider etwas darunter gelitten. Sieh dich also bitte vor und stehe nicht auf den noch lebenden Korallen!

Fische beim Schnorcheln auf Koh Nang Yuan

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DIE TEUERSTEN STÄDTE DER WELT

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Das britische Wochenmagazin „The Economist“ wertet eimal im Jahr aus, welche Städte die teuersten der Welt sind. Basis hierfür ist die Analyse der Preise von 160 Produkten und Dienstleistungen. Interessant ist das Ranking vor allem für Reisende.

Seit mehr als 30 Jahren vergleicht das britische Magazin „The Economist“ die Lebenshaltungskosten von Städten weltweit. Und bereits zum vierten Mal in Folge landet die südostasiatische Metropole Singapur auf dem ersten Platz. Dahinter folgen:Hongkong und Zürich.

Nicht mit einbezogen wurden in der Studie die Lohn- und Gehaltsniveaus der Städte, weshalb das Ranking eher für Reisende interessant sein dürfte. New York wird für das Ranking immer als Referenzstadt gewählt und mit dem Index-Wert 100 versehen, daran orientierend erhalten die anderen Metropolen entweder höhere oder niedrigere Werte.

TEUERSTE STADT DEUTSCHLANDS IST FRANKFURT

Die teuerste Stadt der Bundesrepublik ist Frankfurt, das im Ranking Platz 23 belegt, danach folgt erst auf Platz 32 Hamburg, das als einzige deutsche Stadt im Vergleich zum Vorjahr im Ranking gestiegen ist.

Fünf der zehn teuersten Städte liegen in Asien – außer den beiden Spitzenreitern noch Tokio (4), Osaka (5) und Seoul (6). Aus Europa sind unter den Top Ten noch Genf, Paris und Kopenhagen vertreten. Am günstigsten lässt es sich laut der Studie in Almaty (Kasachstan), Lagos (Nigeria) und Bangalore (Indien) leben. Noch vor zehn Jahren, so der „Economist“, führten europäische und nordamerikanische Städte das Ranking an.

Auffällig ist der niedrige Rang der britischen Hauptstadt: Mit Platz 25 lebt es sich relativ gesehen so günstig in London wie seit 20 Jahren nicht mehr. „The Economist“ führt das auf das Brexit-Referendum und die Abwertung des Pfund Sterling zurück.

DIE 10 TEUERSTEN STÄDTE DER WELT
(in Klammern die Veränderung zum Vorjahr)

1. Singapur (0)
2. Hong Kong (0)
3. Zürich (-1)
4. Tokio (+7)
5. Osaka (+9)
6. Seoul (+2)
7. Genf (-3)
7. Paris (-2)
9. New York (-2)
9. Kopenhagen (-1)
11. Los Angeles (-3)
11. Oslo (+2)
11. Tel Aviv (+3)
14. Sydney (+6)
15. Melbourne (+6)
16. Shanghai (-5)
16. Helsinki (+1)
16. Reykjavík (+13)
16. Auckland (+22)
16. Wellington (+26)
21. Shenzhen (-5)
21. Wien (-3)
23. Frankfurt (-5)
[…]
32. Hamburg (+2)
[…]
35. München (-4)
[…]
39. Düsseldorf (-5)
[…]
51. Berlin (-3)

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REISE-MOMENTE, DIE DU FRÜHER ODER SPÄTER ERLEBEN WIRST

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Es gibt so viele tolle Momente auf Reisen. Große Momente und kleine Momente. Und ein paar Momente gibt es, die jeder Reisende kennt. Um die man quasi gar nicht herum kommt, sobald man einmal angefangen hat zu reisen. Vielleicht erkennst du dich wieder in dem ein oder anderen Moment. Vielleicht kennst du sogar jeden dieser Momente. Und wenn nicht… dann wird es irgendwann einen Augenblick geben, in dem du genau weißt, wovon ich heute spreche.

1. Momente mit Fremden

Es gibt da einen Moment an den ich mich immer wieder gerne erinnere. Es war auf Koh Tao in 2014, als ich zusammen mit zwei Fremden am Strand saß und den Sonnenuntergang beobachtet habe. Ein großer Moment. Kein weltbewegender Moment. Aber ein Moment, den wir geteilt haben, obwohl wir Fremde waren und danach auch wieder wurden.

Solche Momente werdet ihr immer wieder haben auf Reisen. Vielleicht mit einem Taxifahrer. Vielleicht mit der Frau am Obststand. Vielleicht mit der Person, die neben euch sitzt im Flugzeug. Seid offen für diese Momente. Ich bin mir sicher, dass ihr jetzt gerade über den ein oder anderen Fremden nachdenkt, mit dem ihr für einen kurzen Augenblick etwas Besonderes geteilt habt.

2. Wenn du stolz auf dich bist weil du etwas geschafft hast, was du davor noch nie gemacht hast

Oh es gibt so viele Momente von meinen Reisen, auf die ich furchtbar stolz bin. Momente, in denen ich es geschafft habe mich in einer fremden Stadt zurechtzufinden. Das erste Mal, als ich alleine unterwegs war. Und ich erinnere mich noch sehr genau an den Moment, als ich Tauchen gelernt habe. Und wie wenig ich damals wusste, wie sehr es meine Welt verändern würde.

happy diving me red sea jordan

Kennst du das? Kennst du solche Momente? Vielleicht gibt es ja auch etwas, das du schon immer mal machen wolltest, dich aber bisher nicht getraut hast. Erzähl mir davon in den Kommentaren und vielleicht weiß finden wir ja gemeinsam eine Idee, wie du das verwirklichen kannst.

3. Dein allerliebstes Lieblingsessen entdecken

Ich muss zugeben, ich bin nicht sonderlich abenteuerlich, was Essen anbelangt. Viel zu oft entscheide ich mich auf Nummer Sicher zu gehen anstatt etwas zu essen, von dem ich nicht weiß, ob ich es mögen werde. ABER ich hab auf Reisen, auch durch Zufall, schon oft etwas gegessen, was so unfassbar gut geschmeckt hat, dass ich es von da an jeden Tag essen wollte. Oder trinken. Ich liebe beispielsweise thailändischen Eistee, und wenn ich den aus einer TÜTE trinken kann, dann macht es obendrauf das Kind in mir immens glücklich.

4. Den perfekten Strand finden

Ohja, jeder hat so seine ganz besondere Vorstellung davon. Ich hab 2014 auf Koh Samui meinen perfekten Strand gefunden. Und davor in 2010 auf Koh Phi Phi. Und ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr auch wieder einen perfekten Strand für mich finde. Vielleicht ist der ja auch nicht in Thailand… Und ich freue mich schon auf das Gefühl, wenn meine Zehen sich tief im Sand vergraben, ich mich umschaue und diese Stimme in meinem Kopf zufrieden nickt und ich weiß, ich hab ihn gefunden.

5. Die Stille in dir selbst genießen

Das geht vor allem, wenn du alleine reist. Wenn du dir Zeit gibst mit dir alleine. Und wenn dann ganz langsam diese Stille einkehrt. Diese Ruhe. Wenn du auf einmal ganz tief in dir selbst ruhst.

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Ein perfekter Tag auf Boracay – Es geht auch günstig!

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Ein perfekter Tag auf Boracay mit schmaler Kasse: Dass die Philippinen ein einziges Inselparadies sind ist weitreichend bekannt. Vor allem die Urlaubsinsel Boracay genießt den Ruf eines wundersamen Traumziels, welches inzwischen aber durchaus seinen Preis hat. Doch ein schöner Tag muss nicht immer teuer sein und auch die eher teure Trauminsel Boracay auf den Philippinen hat eine Menge kostenloser und günstiger Alternativen zu bieten. Du musst nur wissen wo diese zu finden sind… In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit wenig Geld einen wunderschönen Tag auf der beliebtesten Insel der Philippinen verbringen kannst.

1. Fruit-Shake an einer der kleinen Straßenbars

Wer auf Boracay vor die Türe tritt, muss ich weit gehen um einen der kleinen Fruit-Shake Stände zu erblicken. Der leckere und vor allem leichte Drink ist genau richtig um sich vor einem spannenden Tag zu stärken. Meine Empfehlung: Mango-Fruit-Shake!

Kosten: 60 PHP (entlang des Beach-Path)

2. Kite Surf Watching Bulabog Beach

Gut gestärkt geht es zu Fuß zum Bulabog Beach, wo es ein großer Spaß ist den Kitesurfern am sonst eher ruhigen und einsamen Strand zuzusehen. Das kostet nichts, und bietet für einige Zeit gute Unterhaltung. Wer ein wenig am Strand entlang spaziert, findet am südlichen Ende eine kleine Überraschung 🙂

Wer selber Kitesurfing probieren möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen…

Kosten: 0 PHP

3. Relaxen am White Sand Beach + Stand Up Paddeling

Nach einiger Zeit am Bulabog Beach geht es wieder zu Fuß die nur knapp 600 Meter zum White Sand Beach. Dieser ist ohne Zweifel der schönste Strand auf Boracay und bietet neben dem Willys Rock (Madonna Statue) vor allem klares Wasser, und feinen Sand.

Gerade im Gebiet um Willys Rock befinden sich viele Paddle Board Verleiher. Eine halbe Stunde kostet 200 PHP und es macht einen riesen Spaß sich zu versuchen. Doch Achtung SUP ist anstrengender als es aussieht 🙂

Kosten: 200 PHP Stand Up Boarding

4. Spaziergang zum Diniwid Beach + Cliffdiving

Nachdem du dich beim SUP ausgepowert hast, geht es zu Fuß entlang des White Sand Beach in Richtung der Felsformationen im Norden. Dort wird es zunehmend ruhiger und der schmale Pfad über die Felsen bietet einen grandiosen Ausblick über den gesamten White Sand Beach.

Hier springen auch nicht selten Kinder von den Felsen in Wasser. Das solltest auch du probieren. Das Krippenspringen macht einen Heidenspaß! Doch Vorsicht, achte vor deinem Sprung immer darauf, dass das Wasser tief genug ist!

Kosten: 0 PHP

5. Sunset am White Sand Beach

Nach einem langen und aktiven Tag mit viel Bewegung lässt sich am White Sand Beach der Sonnenuntergang am besten beobachten und zweifelsohne ist er hier wunderschön. Leider hat sich das auch unter allen anderen Touristen rumgesprochen und gerade um Station 1 und 2 kann es sehr sehr voll werden.

Wenn du dich ein wenig zurückziehen möchtest, so ist es besser, wenn du dich eher in Richtung Südende des White Sand Beach begibst.

Das Spektakel spielt sich auf Boracay recht früh ab. Um ca. 17:30 ist die Sonne bereits verschwunden. Ich empfehle rechtzeitig (gegen 16:45) am Strand zu sein.

Kosten: 0 PHP

6. Abendessen Inasal

Nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist, empfiehlt sich ein Abstecher in die D-Mall. Dort befinden sich etliche Restaurants und vor allem 2 leckere philippinische Fast-Food-Ketten. Andoks und Mesa Inasal bieten leckere Gerichte zum kleinen Preis. Schmackhaft, authentisch und gar nicht teuer!

Kosten: Reisgericht mit Chicken 160 PHP

7. Nachtleben Bar Hopping / Cocomangas

Danach geht es mit vollem Magen in das pulsierende Nachtleben Boracays. Dazu kannst du eine der vielen Bars ausprobieren und ein wenig Barhopping betreiben, bevor es dann gegen 22-23 Uhr im Cocomangas richtig losgeht. Die Drinks sind dort auch nicht allzu teuer und du kommst dort super einfach mit Leuten in Kontakt.

Kosten: Anfahrt zum Cocomangas (Motorbike Taxi): 10 PHP
Drinks in Bars – 5 Bier: 500 PHP

So oder so ähnlich könnte dein perfekter Tag auf Boracay aussehen. Das ein gut gefüllter Tag mit viel Spaß und Unterhaltung auf Boracay sogar richtig billig sein kann, sollte durch die Aufstellung hier endgültig bewiesen sein:

Transportmittel: 10 PHP
Essen und Trinken: 210 PHP
Party: 500 PHP
Aktivitäten: 200 PHP

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920 PHP = 18,40 Euro

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MEINE HIGHLIGHTS IM MERANER LAND

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Das Meraner Land hat definitiv mehr als ein Highlight, ach was sag ich, die ganze Region ist ein einziges Highlight. Die Auswahl an Dingen, die man im Meraner Land machen kann ist quasi endlos – aber deshalb habe ich für euch einige meiner ganz persönlichen Lieblingsplätze und Aktivitäten in diesem schönen Flecken von Südtirol.

Die Stadt Meran

Meran ist nach Bozen die zweitgrößte Stadt in Südtirol, aber mit gerade mal knapp 40.000 Einwohnern hat Meran definitiv einen herrlichen Kleinstadtflair. Ich liebe es ja, wenn ich eine Stadt einfach zu Fuß erkunden kann und Meran ist dafür perfekt. Geht einfach los und schlendert durch die Gassen, lasst euch treiben und ja, versucht euch einfach mal zu verlaufen. Zwei Dinge habe ich allerdings, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft in Meran. Zum einen das „Pur Südtirol“, hier könnt ihr nicht nur regionale Spezialitäten einkaufen, sondern natürlich auch kosten. Perfekt für eure Mittagspause.

Falls ihr Fan von Monocle seid, dann haltet euch jetzt fest: in Meran gibt es den Sommer über einen Monocle Pop-Up Shop, neben London der einzige in Europa.

Tappeinerweg Meran

 

Nach dem ganzen Schlemmen und Shoppen habt ihr Lust auf ein wenig Bewegung aber keine Lust auf eine anstrengende Wanderung? Dann ist der Tappeinerweg perfekt für euch. Spaziert gemütlich die 6 km lange Promenade entlang (oder auch einfach nur einen Abschnitt davon) und genießt die herrlichen Aussichten. Über den Tappeinerweg gelangt ihr auch zur Brunnenburg, eine absolut märchenhafte Burg dessen Burgherr Siegfried de Rachewiltz, der Enkel von Schriftsteller Ezra Pound, ist.

Onkel Taa

Ihr liebt Schnecken und Sissi? Dann MÜSST ihr Onkel Taa besuchen. Aber eigentlich müsst ihr das auch machen, wenn euch Schnecken anekeln und Sissi null interessiert. Warum? Onkel Taa ist sicherlich einer der schillerndsten Personen, die ich auf meinen Reisen getroffen habe und bietet in seinem Restaurant als Schneckenzüchter nicht nur jede Menge leckere Schneckengerichte an, sondern hat auch ein Museum das Sissi und dem Franzl gewidmet ist und nicht nur für Fans ein Muss ist. Vertraut mir. Das wollt ihr nicht verpassen.

Ansitz Kränzel mit Irrgarten

 

hr wisst gar nicht, wie lange ich mir schon gewünscht habe mal in einem echten Irrgarten mich zu verlaufen. Und im Meraner Land ist das möglich. Bringt Zeit und Geduld mit, wie ihr auf dem Foto seht ist das Ganze nämlich riesig.

Schnalshuberhof

Stärken könnt ihr euch im Anschluss auf dem Schnalshuberhof, ein Restaurant, der etwas anderen Art. Eine Karte gibt es hier nicht, dafür aber jede Menge persönliche Empfehlungen des Chefs. Gegessen wird, was gerade Saison hat. Leckere regionale Produkte, alles aus biologischem Anbau. Und dazu gibt es den hofeigenen Wein zu trinken. Lecker. Die besten Knödel, die ich je gegessen habe.

Übernachten im Meraner Land

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wo ihr denn eigentlich übernachten solltet im Meraner Land… da habe ich zwei Tipps für euch.

Ottmanngut Suite & Breakfast

Wir waren im Ottmanngut* untergebracht, das eigentlich mehr Zuhause als Hotel ist. Hausherr Martin ist ein Schatz und es fühlt sich wirklich an, als wäre man zu Gast bei Freunden. Die Zimmer sind alle individuell und mit ganz viel Liebe eingerichtet und wenn man morgens im hoteleigenen Garten das drei Gänge Frühstück genießt, das jeden Tag neu kombiniert wird, dann will man eigentlich gar nicht mehr weg. Aber: vom Ottmanngut kann man die Stadt Meran perfekt zu Fuß erkunden, daher ist es das ideale Stadthotel.

Miramonti Boutique Hotel

Zwanzig Minuten von Meran entfernt liegt das Miramonto Boutique Hotel*, das definitiv den coolsten Infinity Pool des Meraner Landes hat, wenn nicht von ganz Südtirol, ach was sag ich, ganz Italien.

Hier seid ihr zwar etwas weg vom Schuss, das Miramonti ist aber ideal, wenn ihr einfach mal ein paar Tage in herrlicher Umgebung entspannen wollt. Ihr könnt natürlich auch das Miramonti besuchen, wenn ihr nicht da übernachtet. Ein Abendessen im Panorama Restaurant lohnt sich definitiv.

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