Surfen auf Fuerteventura

SURFEN IM NORDEN DER INSEL

Im Norden von Fuerteventura liegt der wohl bekannteste Küstenstreifen der Insel – die Northshore. Zahlreiche Riffe bieten vor allem fortgeschrittenen Surfern sehr gute Bedingungen zum Wellenreiten. Die Northshore beginnt in Corralejo und endet am Leuchtturm von Cotillo. Direkt neben der ca. 20 km langen Schotterpiste liegen die bekannten Surfspots. Die Northshore funktioniert am besten mit Ost- oder Südwind, leider kommt das nur im Herbst und Winter regelmäßiger vor, da die vorherrschenden Winde auf Fuerteventura meist aus dem Norden kommen.

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Morro Jable – Geheimtipp im Süden

Während es fortgeschrittene Surfer vor allem in den Norden von Fuerteventura zieht, habe ich persönlich schönere Erinnerungen an den Süden der Insel. Hier gibt es ein paar Surfspots, die sich gut für Anfänger und Intermediates eignen, besonders zwischen Juli und November. In Morro Jable mit seinem schönem Dünenstrand und den charmanten Restaurants lässt es sich zudem auch gut verweilen, wenn es keine Wellen gibt. Die Beachbreaks im Umkreis des einstigen Fischerdorfes sind gut mit dem Auto erreichbar, beispielsweise Cruz Roja im benachbarten Touristenort Jandria: Während Anfänger hier nahe am Leuchtturm surfen, nehmen erfahrenere Surfer die tendenziell höheren Wellen unmittelbar vor der Pottwal-Skelett-Skulptur an der Strandpromenade. Wenn die Wellen gross sind, brechen sie auch einige Kilometer weiter in der windgeschützten Bucht Esquinzo unterhalb des Robinson Club. Hier durfte ich meinen bisher besten Surftag auf der Insel erleben – perfekte kleine Wellen, um den Take-off zu üben – und zum ersten Mal das Gefühl, mit dem Ozean zu tanzen.

Playa de Garcey wird auch als Shipwreck bezeichnet, weil hier die Überreste des gestrandeten Schiffes „American Star“ zu sehen sind (allerdings heute fast vollständig von Wasser bedeckt). Das Schiff riss sich 1994 während eines Sturms von den Leinen seines Schleppers los und strandete in dieser versteckten Bucht. Der Spot wird wegen dem steinigen Untergrund und der zum Teil sehr starken Strömungen eher erfahreneren Surfern empfohlen, daher gibt es hier seltener viele Leute im Wasser.

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Nach Monaten aufgeschlüsselt: Wohin Sie am besten in den Urlaub fahren sollten

Die Welt ist groß, die Urlaubstage begrenzt. Damit Reisende nicht in Touristenmassen untergehen oder der Ausflug zum Strand ins Wasser fällt, sollten Sie sich vorher über die Bedingungen informieren. Wir zeigen, in welchem Land wann die beste Reisesaison ist.

Südafrika, Neuseeland, Australien: Ab in den Süden im Januar und Februar

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dpa/Falk Zielke/dpa-tmnIn Neuseelandfinden Reisende neben idyllischen Stränden und Geysiren auch Pinguine.

Wer sich im Januar nach Sonne sehnt, ist auf der Südhalbkugel am besten aufgehoben. Länder wie Südafrika, Neuseeland und Australien, aber auch Südamerika und Länder am Indischen Ozean öffnen in dieser Zeit ihre Arme für fröstelnde Touristen aus dem Norden. Auch die Kanarischen Inseln bieten Zuflucht vor Eis und Schnee.

Brasilien, Karibik, Sri Lanka: Exotisch unterwegs im März

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dpa/Thomas Cook AGMehr als nur Teefelder auf Sri Lanka: Im Februar erwarten Reisende dort gutes Wetter, Strände und Safaris.

Während es in Deutschland noch oft regnet, zieht es viele Urlauber in exotische und in dieser Zeit warme Länder. Besonders beliebt sind Brasilien, die Karibik und Mexiko, Indien, Sri Lanka und die Malediven.

Japan, Mexiko: Preiswerter Urlaub im April

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dpa/Kimimasa MayamaIn Japan können Reisende nicht nur in heißen Quellen badende Affen bestaunen, sondern im April auch die Kirschblüte.

Gute Bedingungen für Sparer bietet der April. Fast weltweit herrscht Nebensaison und Reisende haben eine schwierige Wahl zu treffen. Sehr beliebt in dieser Zeit sind jedoch Japan und Mexiko.

Polen, Ungarn, China: Schwere Entscheidung im Mai

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dpa/Carola FrentzenGiraffen in Tansania: Das afrikanische Land eignet sich hervorragend für Safaris. Viele verbinden Rundreisen mit einem Badeurlaub auf Sansibar.

Im Mai verschieben sich die beliebtesten Reiseziele in den Norden. Mit wenigen Ausnahmen sind Nordamerika, Europaund Asienjedoch noch in der Nebensaison und daher erschwinglicher als im Sommer. Optimale Reisezeit soll laut Lastminute.com im Süden Afrikas, Polen, Ungarn, Österreich, Chinaund Japan herrschen.

USA, Kanada, Skandinavien, Türkei: Juni – auch der Norden wird warm

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dpa/Bernd Kubisch/dpa-tmnIm Juni sind Kanadaund die USA Rundreise-Ziele für Touristen aus aller Welt: Mit dem Motorrad oder Auto befahren viele die Route 66 von Chicagobis Los Angeles.

Im Juni locken die USA und Kanada, die skandinavischen Länder sowie Griechenland, Spanienund die Türkeiim Mittelmeerraum die meisten Touristen. Im Juni beginnt rund um Indien die Monsunzeit mit sehr hohen Temperaturen aber auch 10 Regentagen im Schnitt – keine beliebte Reisesaison.

Europa, Russland, Afrika: Weiter weg für Schnäppchen in Juli und August

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dpa/Julian Stratenschulte/dpaAuf Mallorcaist im Juli und August Hochsaison. Wer den Touristenmassen aus dem Weg gehen möchte, sollte es auf der Fernstrecke versuchen.

Fast überall ist im Juli und August Hochsaison auf der nördlichen Erdhalbkugel. Nordamerika, ganz Europa und auch Russlandund China sind bei Touristen in dieser Zeit besonders beliebt. In den südlichsten Ländern der Welt fallen die Temperaturen und werden zum Teil erträglicher. Es ist außerdem Hochsaison in afrikanischen Touristenzielen wie Tansania, Namibia, Madagaskar oder Kenia, die zum Beispiel mit Safaris Touristen ins Land locken.

Mittelmeer, Bali: Gute Auswahl im September

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dpa/Made NagiAm Strand von Balikönnen Urlauber auch im September noch Sonne tanken.

Wenn es hierzulande langsam herbstlich wird, ebben auch die Touristenströme nach und nach ab. Am Mittelmeer ist es noch schön warm, aber auch für schmale Geldbeutel finanzierbar, denn die großen Touristenmassen haben sich spürbar verkleinert und die Hoteliers passen ihre Preise an. Hochsaison ist nach wie vor in Teilen Südafrikas. Im September ist Bali besonders beliebt bei Fernreisenden.

Seychellen, Ägypten: Nebensaison im Oktober

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dpa/Carola Frentzen/dpaTürkises, glasklares Wasser: Auf den Seychellen ist im Oktober Nebensaison. Aber es lockt nach wie vor mit paradiesischen Stränden und warmen Temperaturen.

Echte Top-Ziele im Oktober gibt es kaum. Die Welt steht den Reisenden in diesem Nebensaison-Monat offen wie sonst kaum im Jahr. Bali ist aber auch jetzt beliebt, genauso wie die Seychellen, die Mittelmeer-Staaten und Ägypten.

Marokko, Dubai, Südamerika: Im November in die Wüste

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dpa/Daniel KarmannAbenteuer in Dubai: Wer Lust hat, kann mit dem Geländewagen eine Wüstensafari über Dünen machen.

Am meisten los ist im November in Nordafrika und am Persischen Golf. Das gute Wetter inMarokko, Ägypten oder Dubai zieht traditionell viele Touristen an. Gute Möglichkeiten für günstigere Urlaube bieten südafrikanischeund südamerikanische Länder, die sich im November in der Nebensaison befinden.

Argentinien, Chile, Thailand : Dem Dezember entfliehen – so weit wie möglich

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dpa/KarawaneUnterwegs am Torres del Paine in Argentinien: Neben spannenden Rundreisen finden Urlauber hier auch hunderte Kilometer Sandstrand.
Im Dezember fliehen besonders viele Touristen vor dem europäischen Winter nach Australien, Neuseeland, Südafrika, Argentinien oder Chile, wo sie Sonnen- statt Gefrierbrand erwartet. Auch Indien, Sri Lanka, die Malediven und Thailandwerden gern für Weihnachtenunter Palmen genutzt. Ebenfalls gut gebucht ist in dieser Zeit die Karibik.

Die 5 bezauberndsten Orte, um die Nordlichter zu sehen

Ihr möchtet auch einmal die nördlichen Polarlichter bewundern? Wir zeigen euch, wo ihr die Aurora Borealis am besten zu sehen bekommt!

Einmal im Leben die Nordlichter zu sehen, ist ein Traum vieler. Hier zeigen wir euch die Top-Destinationen, um das spektakuläre Naturschauspiel live miterleben zu können. Von Alaska bis Finnland ist alles dabei!

1. Island

Nordlichter Aurora Island

Island ist wahrscheinlich der günstigste und zugänglichste Ort, um die nördlichen Polarlichter zu sehen. Idealerweise wartet man auf die Prognosen der Meteorologen und bucht anschließend einen Last-Minute-Flug. Günstiger ist es aber, wenn man schon im Voraus seinen Flug nach Reykjavik reserviert. Den Flug gibt es von Berlin oder München schon ab etwa unter 200€.

2. Finnland

Finnland Aurora Borealis

Auch in Finnland ist die Chance groß, die spektakulären Nordlichter zu bewundern. Einheimische Guides führen einen zu den besten Stellen, um stundenlang in den Himmel zu schauen. Der nächste Flughafen im Norden der in Ivalo, der unter anderem von Frankfurt, München, Berlin und Hamburg aus angeflogen wird. Werdet ein Teil dieses Naturschauspiels!

3. Kiruna, Schweden

Schweden Nordlichter

Die skandinavischen Länder und Island streiten sich schon lange darum, in welchem Land man die nördlichen Polarlichter am besten bestaunen kann. In Schweden hat man die Möglichkeit, günstig nach Stockholm zu fliegen und die Reise anschließend mit dem Zug oder einem gemieteten Auto fortzusetzen. Man kann aber auch direkt in den Norden des Landes nach Kiruna fliegen, was zwar etwas teurer aber auch deutlich angenehmer ist.

4. Alaska, USA

Alaska Aurora

Einen Garantieschein für die Polarlichter gibt es leider nicht, doch in Alaska stehen die Chancen gar nicht mal so schlecht. Es gibt einige spezielle Touren, die direkt von Anchorage zum nördlichen Polarkreis führen, aber auch welche mit Hundeschlitten oder Schneemobilen. Wer etwas ganz Ausgefallenes unternehmen möchte, kann an einem einwöchigen Ausflug mit dem Winter Snow Train durch Alaskas Winterlandschaft teilnehmen – klasse!

5. Tromsø, Norwegen

Norwegen Aurora

Tromsø ist ein guter Ausgangspunkt, um die dichten Wälder und die Seenlandschaften Lapplands zu besuchen. Wenn man die norwegische Küste bis zum Nordkap folgt, hat man die besten Chancen, um die Nordlichter zu sehen oder man macht sich auf eine Insel-Hopping-Tour entlang der Lofoten. Wer unbedingt die Aurora sehen möchte, kann aber auch einfach in Tromsø bleiben und an dem bunten Nordlichterfesten im Januar und Februar teilnehmen.

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Weihnachtsmärkte in Europa die Sie besuchen müssen

Bald ist die schönste Zeit des Jahres wieder da und das bedeutet, dass wir anfangen sollten, unser Wintermärchen zu planen. Fast jede Stadt hat etwas zu bieten, aber hier ist unsere Liste der Top Weihnachtsmärkte in Europa.

1) Wien (Österreich)

Dies ist sicherlich einer der beliebtesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte in Europa. Seine Tradition reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Heute finden Sie an fast 200 Ständen in der ganzen Innenstadt Kunsthandwerk, Keramik, Holzminiaturen und Lebkuchenherzen. Neben dem Rathaus gibt es einen schönen Park, wo Sie ein Karussell und geschmückte Bäume finden.

2) Nürnberg (Deutschland)

Deutschland hat viel zu bieten, wenn es um Weihnachtsmärkte geht, und der Nürnberger ist sicherlich einer der beliebtesten und weltbekanntesten Märkte. Zur Eröffnungsfeier gehört der goldene Weihnachtsengel, der auf der Empore der mittelalterlichen Frauenkirche erscheint und den Christkindlesmarkt offiziell eröffnet. Spazieren Sie über den Hauptplatz und sehen Sie sich die Stände mit Kunsthandwerk, Spielzeug, Dekorationen und natürlich den traditionellen Weihnachtssüßigkeiten wie Zuckerstangen und Lebkuchen an. Verpassen Sie nicht den traditionellen Glühwein, um sich warm zu halten.

3) Dresden (Deutschland)

Einer der ältesten Weihnachtsmärkte Europas wird auch die anspruchsvollsten Weihnachtsfreunde nicht enttäuschen. Wenn Sie durch die mittelalterlichen Gassen schlendern, sehen Sie die Dekorationen, die beleuchteten Stände und am wichtigsten die Tradition den Stollen Kuchen anzuschneiden. Dieser riesige Obstkuchen wird traditionell in der Stadt herumgetragen und dann zum Hauptplatz gebracht, wo er mit dem 1,60 Meter langen und zwölf Kilogramm schweren Großen Dresdner Stollenmesser angeschnitten und den Besuchern des Weihnachtsmarktes verkauft wird.

4) Braunschweig und Goslar (Deutschland)

Die Großstadt im Norden Deutschlands, Braunschweig, hat einen der schönsten und charmantesten Weihnachtsmärkte mit 500-jähriger Tradition. Der mittelalterliche Platz verwandelt sich in ein magisches Märchen aus Lebkuchen, Rum-Punsch, Glühwein und traditionellen Weihnachtsdekorationen. Während der Adventszeit gibt es eine Reihe traditioneller Chorkonzerte, in denen Weihnachtslieder aufgeführt werden.

Falls Sie noch etwas Zeit haben, können Sie die nahegelegene Stadt Goslar besuchen, wo neben dem Weihnachtsmarkt auf dem Hauptplatz der traditionelle Weihnachtswald steht. Fast 40 geschmückte, schneebedeckte Bäume füllen den Platz und bieten Ihnen so ein zauberhaftes Gefühl, während der Duft gerösteter Kastanien und kandierter Äpfel die Luft erfüllt.

 

5) Gallen und Einsiedeln (Schweiz)

In der Nähe des Bodensees gelegen, ist St. Gallen ein einzigartiger und eindrucksvoller Ort für einen Weihnachtsmarkt. Mehr als 700 Sterne beleuchten die Straßen und glänzen über der mittelalterlichen Altstadt. An den Ständen werden Glühwein, Glühbier, Raclette und andere Köstlichkeiten angeboten, die die deutsche und französische Küche verbinden. Der St. Galler Weihnachtsbaum ist der höchste Weihnachtsbaum der Schweiz, und das Erstrahlen  der Lichter wird von einem Weihnachtslied begleitet.

Falls Sie etwas mehr Zeit haben, besuchen Sie die Stadt Einsiedeln, wo sich der Weihnachtsmarkt vor dem eleganten Benediktinerkloster befindet, welches es zu einer romantischen Kulisse macht. Mit mehr als 130 Ständen zählt der Einsiedler Markt zu den größten in der Schweiz.

6) Straßburg (Frankreich)

Der Weihnachtsmarkt in Strasbourg ist ebenfalls einer der ältesten und größten in Europa und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Mehr als 300 Stände befinden sich an mehreren Orten in der Stadt. Wenn Sie umherlaufen, haben Sie, dank der romantischen Umgebung und der Holzhäuser in der Altstadt, ein echtes Märchengefühl. Zahlreiche Konzerte werden während der gesamten Adventszeit veranstaltet und eine lebende Krippe wird in Szene gesetzt.

7) Budapest (Ungarn)

Die Hauptstadt Ungarns wird Sie mit dem Weihnachtsschmuck auf dem Vörösmarty-Platz überraschen. Mehr als 100 Holzstände bieten traditionelle ungarische Handwerks- und Folkloreprodukte, die Sie sonst nirgendwo finden werden, an. Verkosten Sie die traditionellen ungarischen Süßspeisen, Zimt und Honigkuchen, trinken Sie ein Glas Glühwein oder typisch ungarischen Sekt und genießen Sie die Feiertage!

8) Prag (Tschechische Republik)

Der Hauptplatz der Prager Altstadt, Starometske namesti, bietet eine Reihe von täglichen Aufführungen, eine lebendige Krippe, Stände mit handgefertigten Kunsthandwerk und Ornamenten, den berühmten böhmischen Kristall und traditionelle tschechische Würste und Bier. Spazieren Sie durch die Altstadt, besichtigen Sie die berühmte Karlsbrücke und erleben Sie ein Abendkonzert in einer der Stadtkirchen.

9) Rovaniemi – das Weihnachtsmanndorf (Finnland)

Sie können keine Liste der besten Weihnachtsmärkte machen, ohne dass Sie das Weihnachtsmanndorf erwähnen. Weit weg am Nordpol, ist es eine einmalige Reise wert. Das Treffen mit dem Weihnachtsmann ist ein besonderes Erlebnis für die Jüngsten, aber auch für die Erwachsenen, die den Weihnachtsgeist schätzen. Neben dem Haus des Weihnachtsmanns gibt es auch die Gelegenheit auf ein einzigartiges Erlebnis, auf einem Rentierschlitten zu reiten und Aurora Borealis (die Nordlichter) zu beobachten.

 

Wo auch im November die Sonne scheint

Gehören Sie zu den Menschen, denen das Blut in den Adern gefriert, wenn sie nur an den November denken? Die sich im Winter mit After-Sun-Lotion eincremen, um wenigstens den Duft von Sommer in Nase zu behalten? Und die schon mal das Wort Lichttherapie gegoogelt haben?

Wissen Sie was? Der November ist gar nicht so düster, kalt und grau, wie Sie ihn sich ausmalen – zumindest nicht überall. Wir haben ein paar stimmungsaufhellende Ausflüge in Deutschland und Europa zusammengestellt – und die besten Fernreisetipps.

Was ist los in Europa?

Sie wollen Urlaub vor der Haustür machen? In Baden-Württemberg gibt es deutschlandweit die größten Chancen auf einen freundlichen November. Mit 61,5 Sonnenstunden liegt das Bundesland an der Spitze, wie der Deutsche Wetterdienst über viele Jahre ermittelt hat. Im Tagesdurchschnitt sind das zwar gerade mal rund zwei Stunden, aber die sollten Sie umso besser nutzen!

Also hinauf zur Burg Hohenzollern, von wo aus Sie einen spektakulärer Rundblick über die Schwäbische Alb haben! Oder an den Bodensee. Oder auf einen Bummel durch die Altstädte von Heidelberg oder Freiburg.

Burg Hohenzollern: Märchenschloss im Nebel

Ihnen wird es trotz der süddeutschen Heimeligkeit nicht warm ums Herz? Dann ab in die Sauna. Ob in Großstädten oder auf dem Land – es gibt überall tolle Thermen, die nicht nur Schwitzdienst nach Vorschrift leisten, sondern mit stimmungsvollen Motto-Abenden ein hitzeresistentes Publikum anlocken.

Beispiele? Da wäre ein Sauna-Tag mit Mallorca-Motto im Hagener Westfalenbad. Oder die Schlagersauna, bei der “Ich bin so heiß wie ein Vulkan” aus den Boxen dröhnt. Oder eine Krimilesung, die in einem gerade eröffneten Solebad in Hamburg bis ins Thermalbecken schallt.

Saunabereich bei Nacht

Westfalenbad

Saunabereich bei Nacht

Surfen in Andalusien: Levante und los

Was die Ostsee mit Glück im Hochsommer erreicht, das schafft das Meer an der südspanischen Küste sogar im Herbst: lauschige 20 Grad Celsius. Bei solchen Wassertemperaturen und ebenfalls 20 Grad an der Luft steht einem Strandtag selbst im November nichts im Wege.

In Südspanien herrschen im November beste Bedingungen zum Kitesurfen

imago/ Westend61

In Südspanien herrschen im November beste Bedingungen zum Kitesurfen

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Wie sicher sind aktuell Reisen nach Ägypten?

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Reiseveranstalter hatten Ägypten zuletzt als das Trendziel für den Winter ausgerufen. Die Zahl der Buchungen legte wieder deutlich zu. Welche Folgen hat der Messerangriff von Hurghada nun für den Ägypten-Tourismus? Was müssen Reisende beachten?

Reiseveranstalter bezeichneten Ägypten schon als das Trendziel für den Winter. In den letzten Monaten waren die Deutschen wieder verstärkt nach Ägypten gereist. Doch die Messerattacke im Badeort Hurghada stellt den jüngsten Aufwärtstrend im Ägypten-Tourismus auf die Probe.

Wie sicher ist Ägypten als Reiseziel jetzt noch? TRAVELBOOK fragte nach bei Reisesicherheits-Experte Sven Leidel, Autor des Handbuchs Reisesicherheit. Leidel: „Ich sehe die Sicherheitslage in Ägypten nach wie vor als kritisch an. Die ägyptische Regierung wird nun sicherlich eine Menge tun, um die Sicherheit der Touristen zu ‚garantieren‘. Es ist allerdings fraglich, wie lange solch ein Aktionismus aufrechterhalten werden kann. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass in solchen Fällen nach einigen Wochen oder Monaten die zusätzlich eingeführten Sicherheitsmaßnahmen, oder zumindest ein bedeutender Teil davon, wieder zurückgefahren werden, sollte nicht erneut etwas Schreckliches passieren.“

„Nur eine Frage der Zeit“

Leidel weiter: „Für mich ist es wieder nur eine Frage der Zeit, wann und wo der nächste Anschlag, beispielsweise in Ägypten, erfolgt und nicht ob er passieren wird. Das mag die Tourismusindustrie nicht gern hören, doch zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit haben leider gezeigt, dass dem genauso ist.“

Wie reagieren derzeit die Touristen in Ägypten?

Der Reisekonzern Tui rechnet zunächst nicht mit größeren Auswirkungen auf die Reisebuchungen. „Die Nachfrage nach Reisen nach Ägypten hatte deutlich angezogen. Derzeit deutet nichts darauf hin, dass sich hieran grundsätzlich etwas ändern wird“, sagte Sprecherin Anja Braun. Nach dem Anschlag seien bislang keine Rückreisewünsche bekannt geworden.

Am Strand dieses Hotels in Hurghada ereignete sich der Messerangriff. Jetzt kehrt wieder Ruhe ein.
Foto: Christina Rizk/dpa

Die Gäste würden ruhig und besonnen reagieren. Bei den Call Centern hätten sich nur wenige Urlauber über die Situation vor Ort informiert. „Wir haben nur vereinzelt Anfragen von Kunden erhalten, die sich eher generell erkundigen“, teilte auch eine Sprecherin des Reisekonzerns Thomas Cook mit.

Was empfiehlt das Auswärtige Amt?

 

Das Auswärtige Amt gibt immer noch die selben Empfehlungen zu den Reise- und Sicherheitshinweisen für Ägypten. „Es besteht landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten“, heißt es dort. Bei Reisen nach Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, werde generell zu Vorsicht geraten.

Wie schätzt Ägypten die Sicherheitslage ein?

Most famous symbols of Egyptian Culture

Der Staatliche Informationsdienst Ägyptens hob hervor, dass die Gewalt gegen Touristen in Ägypten in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen sei. Tatsächlich galten die Urlaubsgebiete am Roten Meer bis jetzt als weitgehend sicher. Was nichts daran änderte, dass nach dem Flugzeugabsturz 2015 Tausende Hotelzimmer leer standen, was der ohnehin kriselnden Wirtschaft des Landes empfindlich schadete. Jeder neunte Job in Ägypten ist direkt oder indirekt von Urlaubern abhängig.

Hintergrund: Am 14. Juli war ein Mann in Hurghada von einem öffentlich zugänglichen Küstenstreifen aus an einen Hotelstrand geschwommen und mit einem Messer auf Touristen losgegangen. Zwei Frauen aus Niedersachsen starben, vier weitere Ausländer wurden verletzt.

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Kambodscha

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ÜBERBLICK KAMBODSCHA

Kambodscha ist noch ein echtes Abenteuerland, denn in den meisten Orten stößt du nur selten auf andere Reisende, ausgenommen natürlich die wunderschönen Tempelanlagen des Angkor Wat, aber auch hier kannst du dich in einem verlassenen Tempel wiederfinden, wenn du die bekannteren Tempel vermeidest. Außerdem hat Kambodscha auch landschaftlich einiges zu bieten: Gebirge, der Mekong, der längste Fluss der Welt, Schwemmland, einsame Inseln und schöne Strände. Hier wirst du auf jeden Fall fündig!

KLIMA & REISEZEIT

Da Kambodscha nahe des Äquators liegt, gibt es keine zu großen Unterschiede zwischen Sommer und Winter. Die Temperaturen bewegen sich ganzjährig zwischen 26 und 33 Grad, allerdings herrscht zwischen Mai und Oktober Regenzeit.

Die beste Reisezeit für Kambodscha ist Dezember bis März, da hier Trockenzeit ist. Ab März steigen die Temperaturen bis auf 40 Grad und die Luftfeuchtigkeit erreicht bis zu 90%. Dann wird es teilweise echt anstrengend! Wir waren im März da, das war schon wirklich an der Grenze. Durch das feuchtheiße Monsunklima haben wir den ganzen Tag so geschwitzt, dass es uns nur so runtergelaufen ist!

Innerhalb der Landes unterscheidet sich das Klima kaum.

Kambodscha haben wir zwar als sicheres Land wahrgenommen, allerdings solltest du hier immer auf deine Wertsachen achten. Raubüberfälle an Touristen kommen auf jeden Fall ab und an vor und du willst ja nicht einer von ihnen sein!

KULTURELLE BESONDERHEITEN

Kambodscha ist ein vorwiegend buddhistisches Land. Du solltest deine Kleidung und dein Verhalten also etwas anpassen, musst dich aber auch nicht verrückt machen. In Siem Reap kannst du locker in Shorts und Shirt rumlaufen.

Bei einem Ausflug nach Angkor Wat sieht es dagegen anders aus. Hier solltest du lange Kleidung tragen, und besonders deine Schultern mit einem Tuch bedecken.

Da Kambodscha aufgrund des Bürgerkriegs als eines der am stärksten verminten Länder der Welt gilt, solltest du dich nicht ohne Begleitung eines Guides abseits der Pfade aufhalten. Vor allem entlang der thailändischen Grenzen und im Osten gibt es noch umexplodierte Bomben, unter anderem aus dem Vietnamkrieg. Auch in Angkor Wat empfiehlt es sich, den vorgeschlagenen Rundwegen zu folgen.

Angkor Temple in Cambodia

Die Sicherheitslage kann sich in Kambodscha schnell ändern. Checke am besten vor der Planung einer Reise dorthin wie es aktuell aussieht.

Streng geht es in Kambodscha bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Schon geringste Mengen an Drogen führen zu langjährigen Haftstrafen unter wirklich schlechten Bedingungen. Auch die Entwendung von Kulturgütern ist streng verboten. Also lass die Hände weg von abgefallenen Tempelteilen!

Trotz des Aufschwungs in den letzten Jahren ist Kambodscha immer noch ein sehr armes Land. 35% der Menschen leben unter der nationalen Armutsgrenze. Stell dich darauf ein, Frauen mit Kindern am Straßenrand schlafen oder generell einige unterernährte Kinder zu sehen.

Falls du jemals in die Situation kommst, mit Kambodschanern im Sitzkreis zu sitzen, setz dich seitlich. Es gilt als respektlos, mit den Füßen auf andere Menschen zu zeigen!

ESSEN & TRINKEN

Die kambodschanische Küche ist wirklich vielseitig. Lokale Spezialitäten aus der Khmer-Küche werden mit Einflüssen aus den umgebenden Ländern wie Vietnam, China, Thailand oder Malaysia kombiniert. Sie wird oft auch als „Thai-Küche ohne Schärfe“ bezeichnet, denn sie ist der thailändischen sehr ähnlich, aber eben nicht so scharf gewürzt. Wie in Vietnam ist das französische Erbe spürbar, zum Beispiel in Form von Baguette.

Zu fast jedem Gericht und zu jeder Tagesmahlzeit wird Reis serviert, manchmal auch Nudeln. Fisch, Meeresfrüchte und Hähnchen werden typischerweise meist säuerlich angemacht. Gewürzt wird oft mit einer Paste aus kleinen getrockneten Fischen namens Prahok. Unser Lieblingsgericht ist Amok, ein Curry, das aus Fisch, Fleisch oder Gemüse besteht und meist in einer halben Kokosnuss serviert wird. Aber auch viele verschiedene Suppenarten (Sup) stehen auf der Speisekarte, die von den Kambodschanern auch gerne zum Frühstück gegessen werden.

Wenn du richtig mutig bist, kannst du in Kambodscha frittierte Käfer, Heuschrecken oder auch Spinnen probieren. Auf dem Markt in Siem Reap hast du zum Beispiel eine gute Gelegenheit dafür!

Zu den beliebtesten Getränken zählt in Kambodscha Zuckerrohrsaft, den es oft frisch gepresst gibt. Leitungswasser solltest du in Kambodscha nicht trinken, dafür gibt es an jedem Straßenstand Wasser zu kaufen.

Traditionell wird in Kambodscha auf dem Boden gegessen. Auf einer Matte sitzend werden die Gerichte von Palmenblättern mit der rechten Hand zu sich genommen. In Restaurants sitzt du aber ganz normal mit Stuhl am Tisch. Wenn du mit Stäbchen nicht so gut umgehen kannst, darfst du dich freuen. Hier gehören Gabel und Löffel zum Standardbesteck!

EVENTS

Die traditionellen und kulturellen Feste Kambodschas richten sich nach dem kambodschanischen Mondkalender. Sie alle sind beeinflusst vom Buddhismus, Hinduismus und königlichen Kulturen.

Die wichtigsten Feste sind folgende:

– Bon Chol Chhnam Thmei: Das Silvester der Khmer wird am 13. April gefeiert, manchmal auch am 14. An diesem Tag endet die Erntesaison und die Farmer können sich entspannen, bevor die Regensaison beginnt. Das Fest geht 3 Tage und wird begleitet von zahlreichen Tänzen und traditionellen Khmer Spielen.

– Bon Chroat Preah Nongkoal: Jedes Jahr im Mai wird zu Beginn der Pflanzsaison gefeiert und zwar mit einer Zeremonie im Park neben dem königlichen Palast in Phnom Phen. Traditionell pflügt ein „König“ den Acker, während die „Königin“ die Saat verstreut. So soll eine reiche Ernte begünstigt werden. Alle Frauen und Männer tragen zu diesem Fest traditionell bunte Khmer Kostüme.

– Pchum Ben Tag: An 15 Tagen zwischen Ende September und Anfang Oktober feiern die Kambodschaner die Toten und bieten den Mönchen und hungrigen Seelen der Tempel Essen an. Ein sehr wichtiges Fest in Kambodscha!

– Wasser Festival: Jedes Jahr im November wird dieses Fest an drei Tagen abgehalten. Es ist eine Art Erntedankfest des Mekong Flusses und leutet die Fischfang-Saison ein.

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Von Österreich nach Griechenland

Dein Mittelmeer-Roadtrip führt dich einmal komplett an der Adriaküste entlang. Los geht’s im österreichischen Salzburg. Nach einem Spaziergang auf den Kapuzinerberg, von wo du eine coole Aussicht über die Stadt hast, und einem Besuch in Mozarts Geburtshaus solltest du Salzburg nicht verlassen, ohne bei Ludwig einen der besten Burger der Stadt gegessen zu haben.

Schlafen im Gefängnis in Ljubljana

Auf der A10 geht es weiter Richtung Slowenien, wo du auf deinem Weg in die Hauptstadt Ljubljana unbedingt einen Stopp in Bled und dem Triglav Nationalpark (Lies dir unseren Beitrag über die Soca-Tal durch) einplanen solltest. Im einzigen Nationalpark des Landes wartet jede Menge unberührte Wildnis auf dich. Besonders cool ist der Weg zu den Tolminer Torgschluchten. In der slowenischen Hauptstadt lohnt es sich, über Nacht zu bleiben. Buch dich dafür in das Hostel Celica ein: In dem ehemaligen Militärgefängnis hast du die Chance in einer renovierten und mittlerweile richtig komfortablen Gefängniszelle zu übernachten. Tagsüber gibt es in Ljubljana viel zu entdecken, neben dem Tivoli Park und der Uferpromenade der Ljubljanica gehört auch die Plecnik’s Pyramide als DER Freeclimbspot der Stadt auf deine Liste.

Schöne Küstenorts und klares Meerwasser

Nachdem du die Grenze nach Kroatien überquert hast, kommst du in die Hafenstadt Rijeka. Lass dir hier, wenn möglich, einen Tag Zeit, um die coole Altstadt und das Hafenviertel zu erkunden, bevor es auf der kurvigen Küstenstraße weiter Richtung Süden geht. Beim Autofahren hast du auf der E65 immer einen freien Blick übers Mittelmeer und die vielen kleinen und großen Inseln Kroatiens. In der Nähe des Küstenorts Lukovo liegt der Nationalpark Nördlicher Velebit, der wie gemacht für eine Tour durch ein beeindruckendes Gebirge ist. Auf deinem weiteren Weg an der Adriaküste entlang kommst du an jeder Menge kleiner Fischerorte vorbei, die alle einen Stopp wert sind. Wenn du Zeit hast, um nur in einer der vielen kleinen Ortschaften Halt zu machen, dann sollte das definitiv Barić Draga sein. Hier gibt es nicht viel zu sehen, aber das Meer ist an keinem Ort klarer. Du kannst vom kleinen Pier aus bis auf den Grund sehen – perfekt, um zu schwimmen und ein wenig zu chillen, bevor es weiter nach Dubrovnik geht.

Der größte Fjord Europas außerhalb Skandinaviens

Diese Stadt erwartet dich mit so vielen kleinen und großen Details, dass du am besten wieder etwas mehr Zeit einplanst. Super schlafen kannst du in diesem kleinen und modernen Apartment und für den Rest lässt du dich am besten einfach vom Rhythmus der Stadt treiben. Neben der berühmten Stadtmauer und der richtig coolen Altstadt lohnt sich außerdem eine Fahrt mit der Gondel auf den Hausberg, von wo du einen unglaublich genialen Blick über die gesamte Stadt inklusive Hafen hast. Jetzt geht es weiter nach Montenegro, dort wartet in der Bucht von Kotor der größte Fjord Europas außerhalb Skandinaviens auf dich. Aber auch die Altstadt Kotors ist perfekt, um bei einem Spaziergang entdeckt zu werden.

Allein unter wilden Tieren

Die Straße führt dich weiter einmal quer durch den Norden Albaniens, bis zum Mavrovo Nationalpark an der Grenze zu Mazedonien. Hier darfst du dein Auto wieder für eine Weile abstellen, um die geniale Landschaft zu erkunden. Es gibt nicht viele ausgeschilderte und befestigte Wanderwege, was deine Chancen wilde Tiere wie Luchse, Wölfe oder sogar Bären zu sehen, erhöht. Du kannst nun entweder auf direktem Weg nach Griechenland weiterfahren oder einen kurzen Umweg über Skopje machen. In der mazedonischen Hauptstadt ist ein Bummel durch die engen Gassen der Altstadt Pflichtprogramm. Außerdem solltest du dir den Alten Basar mit den vielen skurrilen Ständen und dem leckeren Streetfood auf keinen Fall entgehen lassen. Nachdem du dich in diesem modernen Apartment gemütlich ausgeschlafen hast oder deine Zeit in diesem coolen Apartment genossen hast, geht es auf der E75 auf direktem Weg weiter nach Griechenland.

Thessaloniki: Stadt und Strand

Die Straße durch das griechische Hinterland ist landschaftlich der Hammer, weswegen du dir dafür unbedingt ausreichend Zeit einplanen solltest, da du garantiert mehr als einmal anhalten und einfach nur staunen wirst. Wenn du in Thessaloniki angekommen bist, heißt es wieder: Parkplatz suchen und ab in die Stadt! Ganz besonders cool sind die Uferpromenade und der Weiße Turm. Im Szeneviertel Ladadika erlebst du die Stadt in allen Facetten auf einmal und ein bisschen außerhalb kannst du an den Stränden auf der Halkidiki-Halbinsel voll abschalten. Auf dem Weg in den Süden Griechenlands kommst du am Axios Delta Nationalpark vorbei. Hier kannst du das wilde Gesicht des Landes beim Wandern von seiner schönsten Seite erleben!

Streetart in Athen’s Studentenviertel Exarchia

An der ägäischen Küste entlang führt dich die Straße weiter bis nach Athen. Dabei kommst du an vielen kleineren und größeren sehenswerten Orten, wie Aliki und Kamena Vourla vorbei, die es auf jeden Fall wert sind kurz anzuhalten und einen Spaziergang zu machen. In der Hauptstadt selbst gibt es neben der weltberühmten Akropolis noch jede Menge mehr zu entdecken. Lass dir ein paar Tage Zeit, um nicht nur die Altstadt, sondern auch die Gegenden um Athen herum zu erkunden. In der Stadt ist das Studentenviertel Exarchia ganz besonders cool und durch die geniale Streetart unglaublich bunt. Hier gibt es außerdem viele kleinen Tavernen, Bars und Bistros, wo du dich einmal (oder mehrmals) durch die griechischen Spezialitäten essen kannst.

Falls du noch keine Lust auf Ende hast und noch ein bisschen Zeit für den Rückweg mitbringst, empfehle ich dir über Bulgarien, Rumänien und Ungarn wieder nach Österreich zurückzufahren!

Alle Infos auf einen Blick

Länge: Etwa 2.300 Kilometer
Dauer: Mindestens zwei Wochen
Auto: Kleinwagen oder Kombi
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Myanmar Reise: Alles, was man vor einer Reise nach Myanmar wissen muss.

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Gehört eine Myanmar Reise bereits zum legendären Banana-Pancake-Trail? Wie ist es, in einem Land zu reisen in das noch vor wenigen Jahren nur wenige Touristen kamen? Wie schnell ändert sich das Reisen in Myanmar durch den steten Zustrom von immer mehr Touristen? Alles gute Fragen, die man sich vor einer Reise nach Myanmar stellen sollte. Seitdem ich in Myanmar war hat sich bereits vieles grundlegend geändert. Geld musste man 2012 noch komplett in bar mitbringen, heute gibt es immer mehr Geldautomaten. Internet war quasi undenkbar und jetzt hat fast jedes Guesthouse einen kostenfreien Wlan-Anschluss. Falls ihr euch überlegt nach Myanmar zu reisen, dann solltet ihr folgende Dinge beachten:

Alles, was ihr vor, während und nach eurer Myanmar Reise wissen solltet

myanmar reise

Wann ist die beste Reisezeit für Myanmar?

Gestern, eigentlich am besten vorgestern. Die Zeit in der Myanmar (Birma) vom Massentourismus links liegen gelassen wurde, ist vorbei. Demensprechend ist das Land vor allem in der Zeit von November bis Januar, wenn die Regenzeit vorbei ist, recht überlaufen. Wenn euch das nichts ausmacht, ist das definitiv die beste Reisezeit für Myanmar. Allerdings kann es auch in den Monaten natürlich passieren, dass es mal regnet. Ich würde daher immer eher zur Nebensaison neigen.

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Wohin soll ich reisen in Myanmar?

Der Banana-Pancake Trail in Myanmar (Birma) ist Yangon, Bagan, Inle Lake und Mandalay. An diese Orte führen nicht nur die klassischen Rundreisen, sondern das sind auch die Orte, die zum einen für Touristen zugänglich sind und zum anderen am einfachsten zu erreichen sind (siehe Transport). Alle Orte sind definitiv einen Besuch wert, wer allerdings das von Touristen unberührte Land Myanmar (Birma) im Kopf hat, der sollte diese Orte eher meiden. Doch in Myanmar kann man nicht einfach so überall hin als Tourist, auch wenn sich das Land immer mehr und mehr für Touristen öffnet, gibt es einige Gebiete, die aus verschiedenen Gründen für Touristen nicht erlaubt sind. Auch kurzfristig kann es hier zu Änderungen kommen, daher informiert euch immer gründlich vor und auch während eurer Myanmar Reise.

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So klappt das mit dem Visum für eure Myanmar Reise

Die einfachste und schnellste Art und Weise um an ein Visum für eure Myanmar Reise zu kommen ist über die Botschaft von Myanmar in Bangkok. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

1.) Expressvisum (gleicher Tag) 1260 Baht
2.) reguläres Visum (3 Werktage) 800 Baht

Für beide Visa braucht ihr:
– zwei aktuelle Passfotos
– einen ausgefüllten Visumsantrag
– euren Reisepass
– eine Kopie vom Reisepass
– für das Expressvisum braucht ihr zusätzlich noch eine Kopie vom Flugticket, das bestätigt, dass ihr innerhalb der nächsten 24h einen Flug nach Myanmar (Birma) gebucht habt.

Alles was ihr braucht, könnt ihr auch direkt bei der Botschaft um die Ecke besorgen. Es gibt sowohl Passfotoautomaten, als auch kleine Hinterhofläden in denen ihr den Antrag (den es auch dort gibt) in Ruhe ausfüllen, die benötigten Kopien machen und selbst zur Not noch schnell ein Flugticket buchen könnt. Wir haben unseren Flug von Bangkok nach Yangon circa vier Tage im Voraus gebucht und haben für Hin- und Rückflug pro Person € 126 gezahlt.

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Wo: Die Botschaft ist in 132 Sathorn Nua Road, am besten zu erreichen über die Skytrain Haltestelle Surasak, von dort lauft ihr einfach die Sathorn Road runter, und dann seht ihr die Warteschlange mit Sicherheit schon.

Wann: Morgens ist die Botschaft von 09 Uhr bis 12 Uhr für Anträge geöffnet, je früher ihr da seid, desto besser, da die Schlange immer ewig ist. Wir waren um kurz vor zehn dort und mussten dann bis circa 12 Uhr warten um unsere Anträge abzugeben. Tipp: Antrag schon im Laden um die Ecke ausfüllen, in der Botschaft direkt eine Nummer vorne holen und dann einfach warten bis die Nummer aufgerufen wird. Geht schneller als wenn man sich erstmal in der Schlange für die Anträge anstellt.
Mittags ab 15:30 Uhr kann man dann die Visa abholen. Auch da lohnt es sich frühzeitig da zu sein. Dann einfach an den Schalter anstellen, der auf eurer Quittung angegeben ist, warten, hoffen und sich dann freuen! Ein Visum ist gültig für 3 Monate und berechtigt für eine Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 28 Tagen.

myanmar reiseAuch wenn die Botschaft in Bangkok die einfachste und schnellste Möglichkeit ist um an ein Visum für Myanmar (Birma) zu kommen, sollte man trotzdem einen ganzen Tag (Expressvisum) und zwei halbe Tage (normales Visum) einplanen, da die Wartezeit doch immer sehr lange ist.

myanmar reise geldIm Gegensatz zu den Dollarscheinchen sehen die Kyatscheinchen sehr zerrupft aus…

 

Essen in Myanmar

Das Essen in Myanmar (Birma) ist meiner Meinung nach nicht wirklich was Besonderes. Fried Rice, Fried Noodles, Curry, Banana-Pancake. Das, was man in anderen asiatischen Ländern eben auch so findet. Die birmesische Küche gibt es zwar auch, aber die bekommt man eher selten zu Gesicht und das, was ich darüber gehört habe, hat mich jetzt nicht so wirklich überzeugt. Lecker war vor allem das Streetfood mit Samosas und Frühlingsrollen.

Unterkünfte in Myanmar

Wie oben beschrieben sind die Übernachtungsmöglichkeiten sehr viel teurer als gedacht. Und man bekommt nicht wirklich etwas für sein Geld. Es gibt mittlerweile auch luxuriöse 5 Sterne Hotels, aber ansonsten lassen die anderen Hotels, Motels und Guesthouses an gehobenem Standard eher zu wünschen übrig. Zudem gibt es vor allem an den beliebten Orten einfach viel zu wenige Übernachtungsmöglichkeiten. Einfach mal dort aufschlagen und nach einem Zimmer fragen kann es zu einer nervenaufreibenden Geschichte werden, an deren Ende man sich schon im Straßengraben schlafen sieht. Am Besten also im Voraus (mindestens zwei Tage vor Ankunft) im gewünschten Hotel/Guesthouse anrufen und fragen ob noch ein Zimmer frei ist. Reservierungen per Email oder Onlinebuchungen sind quasi unmöglich von unterwegs.

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Die Menschen in Myanmar

Die Menschen sind unfassbar freundlich, offen und neugierig. Und definitiv einer der Hauptgründe für eine Myanmar Reise! Geht einfach mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt und ihr werdet jede Menge tolle und interessante Begegnungen erleben. Wichtig ist, dass ihr ein zwei Wörter burmesisch lernt. Zum Beispiel: Mingalaba für Hallo und Kscheitzutinbade für Danke. Das wird eure Myanmar Reise definitiv bereichern!

Wie reise ich am besten in Myanmar?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Myanmar (Birma) zu bereisen. Neben der im Voraus gebuchten Pauschalrundreise, die das Einfachste ist, kann man auch individuell reisen. Mietwagen geht allerdings nur mit burmesischen Fahrer. Die besten Möglichkeiten sind daher: Flugzeug, Bus oder Zug. Vom Zug habe ich viele HOLPRIGE Geschichten gehört, wir haben Flugzeug und Bus genutzt.

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Flugzeug: Flüge innerhalb Myanmars (Birma) kann man nicht im Voraus buchen, nur im Land selbst. Es ist definitiv die schnellste und effektivste Art und Weise das Land zu bereisen, aber auch die teuerste. Ein Flug von Yangon nach Bagan z.B. kostet um die $ 110, das Gleiche gilt für einen Flug von Inle Lake nach Yangon. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Dana Moe Air Ticket Center in Yangon gemacht, das ihr direkt neben dem Central Hotel findet. Flüge buchen funktioniert in Myanmar (Birma) so: Ihr geht in ein Reisebüro, sagt wann und wohin ihr fliegen wollt und dann wird da erstmal ewig lange mit allen verschiedenen Airlines hin und her telefoniert. Dann wird euch auf einem Zettel die Uhrzeit und der Preis gezeigt und wenn ihr den Flug haben wollt stellen sie euch direkt das Ticket aus.

Bus: Busfahrten könnt ihr auch im Reisebüro buchen, wir haben unsere Busfahrten immer direkt im Hotel gebucht. Eine Fahrt mit dem Bus kostet circa ein Zehntel des Flugpreises. Dauert dafür aber auch circa zehnmal länger… Die Horror-Stories, die man über Busfahrten in Myanmar (Birma) hört sind alle wahr. Ja, die Klimaanlage wird auf Hochtouren laufen und wer nicht alles an hat, was er besitzt, wird mit ziemlicher Sicherheit erfrieren, und ja, die Straßen sind oft holprig und man wird ganz schön durchgeschüttelt und ja, alle paar Stunden zwingt der Busfahrer einen dazu auszusteigen und „Pause“ zu machen und ja, mit etwas Glück läuft eine Schnulze im Fernseher anstatt burmesische Metalmusik. Aber wer ein bißchen auf sein Budget achten muss, für den lohnen sich die Busfahrten definitiv. Beste Ausstattung um eine solche Fahrt gut zu überstehen: WARME Klamotten, Schlafsack, Stirnlampe und Ohrenstöpsel.

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Internet in Myanmar

Auch hier ändert sich alles wahnsinnig schnell. Doch stellt euch eher mal darauf ein, außerhalb von Yangon kein Internet zu haben. Immer mehr und mehr Unterkünfte bieten mittlerweile kostenfreies Wlan an und in jedem größeren Ort gibt es auch ein Internetcafe, doch die Verbindung kann unter Umständen auch sehr sehr schlecht sein und man bekommt nicht mal eine Email verschickt. Die beste Zeit um das Internet zu nutzen ist angeblich zwischen 8 und 10 Uhr morgens.

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Abenteuer auf Europas Straßen

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1. Durch den Norden Skandinaviens

Die skandinavischen Länder sind genial für Roadtrips! Das liegt nicht nur an der unberührten und rauen Natur, die sich auf den einsamen Straßen perfekt entdecken lässt, sondern auch daran, dass du hier fast überall wild zelten darfst. Du brauchst also keine Zeit damit verschwenden, dir abends eine Unterkunft zu suchen, sondern kannst einfach dort schlafen, wo du gerade bist und wo es dir gefällt.

Startpunkt: Norwegens Hauptstadt Oslo

Am besten startest du deine Tour in Oslo. Je nachdem von wo aus du anreist, kannst du entweder mit dem Auto in die norwegische Hauptstadt fahren oder du nimmst das Flugzeug und holst am Flughafen deinen Mietwagen ab, um deinen Roadtrip zu beginnen. Falls du noch nie in Oslo warst, dann plane hier ruhig zwei Tage extra ein. Damit hast du genug Zeit für einen Besuch der Festung Akershus und des Wikingerschiffmuseums sowie für einen richtig leckeren Burger in der Døgnville Burger Barim Szeneviertel Grünerløkka.

Anschließend geht es über Trondheim weiter nach Tosbotn, das vor den Toren des Lomsdal-Visten-Nationalparks liegt. Hier lohnt es sich, das Auto stehen zu lassen und den Park zu Fuß oder mit einem gemieteten Mountainbike zu erkunden. Der Nationalpark ist mit seinen 1.100 Quadratmetern nicht gerade groß, dafür aber umso abwechslungsreicher: Hier kannst du nicht nur die typischen norwegischen Fjordlandschaften entdecken, sondern auch einen schnellen Abstecher ins Hochgebirge machen.

Weiter geht’s nach Schweden und Finnland

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Foto TTStudio

Von der norwegischen Küste aus führt dich dein Weg als Nächstes nach Schweden. Folge der Straße E12 bis nach Umeå und lass dir für diese Etappe wieder so viel Zeit wie möglich, denn auf dem Weg warten jede Menge coole Aussichten und kleine Seen, die perfekt für eine kurze Wanderung sind. Von Umeå nimmst du die Fähre, um den Bottnischen Meerbusen zu überqueren und in die finnische Stadt Vaasa zu gelangen.

Nach einem ruhigen Tag in der kleinen Stadt geht es weiter Richtung Norden, in den Ort Saariselkä. Hier reihen sich ein paar richtig geniale Naturschutzgebiete und Nationalparks aneinander, allen voran das relativ unbekannte Wildnisgebiet Vätsärin erämaa am Inari See. Wenn du richtig viel Zeit mitbringst, kannst du hier mehrere Tage in totaler Abgeschiedenheit verbringen. Du kannst dafür entweder dein Zelt aufschlagen oder in einer der urigen Wandererhütten schlafen. Hier ist es zudem möglich, dass du dich komplett vom See ernährst, denn das Wasser hat Trinkqualität und gegen eine Fischereigebühr kannst du dir dein Abendessen in Form einer Forelle ganz einfach mit deiner Angelroute selbst fangen.

Hoch im Norden wartet das Nordkap auf dich!

Es geht weiter nach Olderfjord, von wo dich die E69 direkt ans Nordkap bringt. Die berühmte Weltkugel am Kap kennzeichnet das nördliche Ende Europas, und wenn der Ausblick über das Eismeer nicht komplett vernebelt ist, scheint das auch gleichzeitig das Ende der Welt zu sein. Von hoch im Norden geht es an der Küste Norwegens entlang wieder Richtung Heimat. Um so viele von der coolen Natur des Landes wie möglich zu sehen, empfehle ich dir die kleineren Straßen direkt an der Küste entlang zu fahren. Ganz besonders lohnt sich auf dem Weg zurück nach Oslo ein Stopp in Tromsø und am Geirangerfjord.

Alle Infos auf einen Blick

Länge: Etwa 5.500 Kilometer
Dauer: Mindestens drei Wochen
Auto: Camper oder Kombi mit genug Platz für Zelt & Co.

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Die besten Tipps für deinen nächsten Costa Rica Urlaub!

Costa Rica ist das richtige Land für Abenteurer: Hier warten kilometerlange menschenleere Strände und die perfekten Wellen zum Surfen auf dich, anstrengende Wanderungen durch dichten Regenwald und aktive Vulkane, die du besteigen kannst. Die Landschaft Costa Ricas wird dir zudem mehr als einmal den Atem rauben!
Wir waren knapp zwei Wochen in Costa Rica unterwegs und in diesem Beitrag verrate ich dir, welche Strecke die beste ist, wo du unbedingt halten solltest, welche Abenteuer dort auf dich warten und wo du problemlos wild campen kannst!
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Unterwegs in Costa Rica

Costa Rica eignet sich perfekt für einen Roadtrip, denn die meisten Straßen im Land sind sehr gut und generell ist das Straßennetz gut ausgebaut. Entweder kannst du hier mit einem ganz normalen Mietwagen von Ort zu Ort fahren und immer in einer Unterkunft übernachten oder du mietest dir wie wir einen Land Rover Defender samt Dachzelt von Nomad America – mit dem Code „offthepath“ erhältst du bei deiner Buchung 7% Rabatt!

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So sieht Kayak Explore aus – teste es mal selbst!

Mit einem solchen Geländewagen genießt du natürlich die ultimative Freiheit, kannst tagsüber über löchrige Schotterstraßen und durch wilde Flüsse fahren, um dein Zelt dann abends direkt neben einem menschenleeren Strand aufzubauen – noch mehr Abenteuer-Feeling gibt es nicht!

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Unser Defender von Nomad America

Nomad America ist der einzige Anbieter bei dem du große Geländewagen wie den Land Rover Defender, einen Jeep Wrangler oder einen Toyota FJ Cruiser mit Dachzelt und richtig cooler Camping-Ausstattung bekommst. Diese kosten ab 100 USD am Tag, du kannst aber auch kleinere Modelle ab bereits 55 USD am Tag mieten – mit dem Code „offthepath“ erhältst du bei deiner Buchung 7% Rabatt!

Zur Standardausstattung gehören das Zelt auf dem Dach des Geländewagens, ein weiteres Zelt für den Boden, ein Duschrohr, Schlafsäcke, eine große Lampe sowie kleine Kopflampen und batteriebetriebene Ventilatoren. Zudem bekommst du eine komplette Kochausstattung samt Gasherd und Gasflaschen, ausklappbarem Tisch und Stühlen, einem Set an Töpfen und Pfannen, Geschirr und Besteck sowie Kochutensilien, einem Wasserfilter und einer Kühlbox. Das Beste: Sogar eine AeroPress Kaffeemaschine ist inklusive, sodass du bei deinem Costa Rica Urlaub noch nicht einmal auf guten Kaffee verzichten musst!

Das ist aber noch längst nicht alles: Dazu gehört auch noch ein Erste-Hilfe-Kasten, ein Adapter für den Zigarettenanzünder, ein Reiseführer über Costa Rica (auf Englisch), eine Hängematte und ein Handy mit einer lokalen SIM-Karte, damit du vor Ort auch telefonieren kannst. Für 5 USD extra pro Tag kannst du dir noch ein mobiles WiFi-Gerät dazu mieten und für 10 USD extra pro Tag bekommst du sogar dein eigenes Surfbord – richtig cool!

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Camping in Costa Rica

Camping ist in Costa Rica nicht üblich und auch nicht weit verbreitet, es gibt aber ein paar Campingplätze oder besser Lodges, die Zeltplätze anbieten. Zwar ist Wild Camping in Costa Rica verboten, wird aber größtenteils toleriert. Das Tolle ist zudem, dass Costa Ricas Strände in einem Umkreis von 100 Metern alle öffentlich sind und du dein Geländewagen einfach hier parken und das Dachzelt aufschlagen kannst. Such dir dafür aber am besten einen weniger beliebten Strand und ein nicht ganz so offensichtliches Plätzchen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Wo Wild Camping nicht toleriert wird, ist in den Nationalparks selbst. Hier gibt es aber ein paar Nationalparks, die das Zelten erlauben und dafür ausgewiesene Zeltplätze haben. Dazu zählen unter anderem der Nationalpark Santa Rosa, der Ballena National Marine Park, der Cerro Chirripó Nationalpark und der Corcovado Nationalpark. Allerdings kannst du hier nur mit deinem Rucksack und Zelt kommen und musst die Wege im Park zu Fuß bestreiten – der Geländewagen muss also vorm Nationalpark geparkt werden. Zudem musst du die Zeltplätze in den Nationalparks rechtzeitig reservieren, da es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen gibt.

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costa rica urlaub campingDer Roadtrip

Strecke : San José – La Tigra Rainforest Lodge

Je nachdem, wann du in San José landest, kannst du gleich am ersten Tag mit dem Roadtrip starten. Alternativ kannst du eine Nacht in San José verbringen, dir die Stadt anschauen und erst am nächsten Tag losfahren. Für die erste Strecke brauchst du etwas unter zwei Stunden, dabei legst du nur 88 Kilometer zurück.

Das liegt daran, dass du schon kurz nachdem du das Stadtgebiet verlässt durch eine ziemlich hügelige Landschaft fährst. Es geht steil bergauf und bergab, über kurvige Straßen und vorbei an kleinen Dörfern und saftigen Kuhwiesen. Als wir in Costa Rica waren, herrschte gerade Regenzeit und das ganze Land war wahnsinnig grün. Teilweise erinnert dich die Landschaft an die Almen in den Bergen Österreichs oder an die Highlands in Schottland.

Vom Flughafen aus musst du zunächst über der Interamericana/Route 1 nach Westen Richtung San Ramón fahren. Hier verlässt du den Highway und folgst kurz der 156, die dich auf die 703 und weiter auf die 702 führt. Hier beginnt der richtig kurvige Teil der Strecke und du hast immer wieder geniale Aussichten. Noch vor dem Örtchen La Tigra siehst du ein Schild, das die Lodge ankündigt. Hier musst du links auf eine Schotterstraße abbiegen und den Berg hochfahren, denn am Ende wartet das Ziel der heutigen Strecke auf dich: die La Tigra Rainforest Lodge.

La Tigra Rainforest Lodge

Diese Lodge ist wirklich cool! Hier schläfst du mitten im Regenwald in einer Art kleinen Holzhütte und Zelt, und hörst nichts als Zirpen und Surren. Die Einrichtung der Lodge ist einfach, aber gemütlich. Von deinem kleinen Balkon schaust du direkt in den Dschungel und kannst so richtig abschalten.

Die Lodge bietet zudem ein kleines Restaurant in dem typisch costa-ricanisches Frühstück und Abendessen serviert wird. Wir haben hier Kotelett mit Reis, Bohnen, Kartoffeln und gebackenen Bananen gegessen – sehr deftig und gleichzeitig sehr lecker! Außerdem startet an der Lodge ein kleiner Wanderweg, der dich in den Regenwald führt.

Das Beste an der Lodge ist, dass sich hinter dieser ein richtig tolles Projekt versteckt: Früher befand sich eine Farm auf dem Areal der Lodge und entsprechend mussten einige Bäume dem Ackerland weichen. Seit über 10 Jahren werden hier nun wieder Bäume gepflanzt und der Regenwald an dieser Stelle wieder hergestellt. Mit deiner Übernachtung in der La Tigra Rainforest Lodge tust du also auch etwas Gutes für die Umwelt!

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Strecke 2: La Tigra Rainforest Lodge – Torino Volcano Nationalpark

Von der Lodge geht es am nächsten Morgen weiter Richtung Torino Volcano Nationalpark. Die Strecke ist 90 Kilometer lang und du solltest zwei Stunden für diese einplanen. Zunächst fährst du über die 702, biegst dann rechts auf die 738 ab und folgst dieser Straße bis du auf die 141 kommst. Hier biegst du links ab und fährst nach Tanque. Hier musst du rechts auf die 142 abbiegen, die später als Route 4 weitergeht. Kurz hinter der Stadt San Rafael biegst du auf eine Schotterstraße links ab. Dieser folgst du bis zum Eingang des Nationalparks, der auch ausgeschildert ist.

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Dschungelwanderung zum Río Celeste

Im Torino Volcano Nationalpark wartet eine besonders coole Wanderung auf dich: die zum Ursprung des Río Celeste! Der Río Celeste hat eine fast schon unwirkliche blaue Farbe und schlängelt sich durch dichten Regenwald. Die Wanderung hin und zurück dauert im Schnitt zwei Stunden und dabei kommst du auch an einem genialen Wasserfall vorbei. In der Regenzeit oder wenn es am Tag zuvor stark geregnet hat, kann der Weg ziemlich matschig sein – zieh also nicht deine besten Schuhe an.

Nimm zudem genügend Wasser und Insektenspray mit, denn du kommst bei den tropischen Temperaturen schnell ins Schwitzen und bist ein gefundenes Fressen für Mücken und Co.! Der Eintritt zum Nationalpark kostet 12 USD pro Person und um dein Auto auf dem Parkplatz am Eingang parken zu dürfen, musst du 1 USD zahlen. Dafür wird es überwacht und steht sicher. Das Büro des Nationalparks schließt um 14 Uhr, du solltest also vorher ankommen.

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Vulkan Arenal Nationalpark

Anstatt direkt zum Torino Volcano Nationalpark zu fahren, kannst du dir einen Tag extra Zeit nehmen und den Vulkan Arenal Nationalpark erkunden. Dafür bleibst du zunächst auf der 702 und folgst der Straße bis nach La Fortuna. Hier biegst du links auf die 142 ab, die dich direkt zum Nationalpark führt. Von hieraus kannst du dann weiter über die 142 entlang des riesigen Arenal-See fahren, dann rechts der 143 nach San Rafael folgen bis du wieder auf die gleiche Strecke weiter zum Torino Volcano Nationalpark gelangst.

Wandern im und rund um den Vulkan Arenal Nationalpark

Der Vulkan Arenal Nationalpark bietet gleich mehrere verschiedene Wanderungen. Eine ziemlich anstrengende ist die hoch zum Kratersee des Cerro Chato. Dabei läufst du durch dichten Regenwald und über sehr matschigen Boden. Teilweise geht es sehr steil bergauf und auch der Abstieg ist an manchen Stellen sogar vertikal. Die Wanderung startet an der Arenal Observatory Lodge, westlich vom Vulkan gelegen, und endet am La Fortuna Wasserfall. Du solltest zwischen drei und fünf Stunden für diese Wanderung einplanen und musst 8 USD Eintritt zahlen.

Zum La Fortuna Wasserfall kannst du auch direkt laufen. Um zu diesem zu gelangen, musst du rund 500 Stufen zurücklegen und brauchst 15 Minuten. Auch hier musst du wieder Eintritt von 8 USD zahlen. Bei gutem Wetter solltest du auf jeden Fall deine Badehose oder deinen Bikini einpacken, denn du kannst hier auch schwimmen gehen!

Ein anderer, ziemlich cooler Weg führt dich über 16 Hängebrücken durch die Baumwipfel des Regenwalds. Dabei hast du immer wieder geniale Aussichten auf den Vulkan Arenal und kommst an kleinen Wasserfällen vorbei. Mit ein bisschen Glück trifft du sogar auf wilde Tiere wie Faultiere, Affen oder Aras. Dafür solltest du am besten früh am Morgen starten.

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Unser Camping Platz mit der eHang Ghostdrone aufgenommen!

Strecke 5: Playa Islitas – Playa Santa Teresa

Vom Playa Islitas geht es am nächsten Tag weiter die Küste entlang bis zum nächsten Surfer-Hotspot, dem Playa Santa Teresa. Die Strecke ist zwar nur 75 Kilometer lang, aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse solltest du aber mindestens 2,5 Stunden einplanen. Du folgst zunächst der Schotterstraße bis du zum Ort San Francisco de Coyote und der 162 kommst. Hier biegst du rechts ab und folgst der Straße. Kurz vor Los Mangos biegst du in Richtung Mail País ab. Über Playa Carmen kommst du dann nach Playa Santa Teresa.

Ein richtig cooler Stopp auf der Strecke ist gleich zu Beginn der Playa San Miguel, ein kilometerlanger menschenleerer Strand. Hier kannst du deine Hängematte direkt am Meer zwischen zwei Palmen spannen und ein wenig relaxen. Ebenfalls richtig schön ist die kleine weiße Bucht Playa Cocal de Peñon.

Tipp: Der Parkplatz vom Playa San Miguel eignet sich auch richtig gut zum Campen und auch am Playa Cocal de Peñon kannst du deinen Wagen direkt am Strand abstellen und zelten.

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Surfparadies Playa Santa Teresa

Playa Santa Teresa ist ein kleines cooles Surfer-Örtchen und liegt direkt am weiten Strand Playa el Carmen. Hier kannst du dir überall Surfbretter ausleihen oder Surfunterricht nehmen. Wenn dich der Hunger plagt, bekommst du bei Burger Rancho leckere Burger.

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Redang: Malaysias malerische Ferieninsel (Video)

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Auf unserer letzten Malaysia-Rundreise haben wir zum Abschluss Malaysias Ferieninsel Redang besucht. Die Insel ist besonders bei Einheimischen als Wochenend-Getaway beliebt. Wir waren während der Low Season dort und die Insel war relativ ruhig – so hatten wir 3 traumhafte Tage mit bestem Wetter.

Natürlich haben wir auch möglichst viel von der Insel und Umgebung besucht und alles wie gewohnt mit unseren GoPros aufgenommen.Wir wünschen dir viel Spaß mit unserem Redang Video und hoffen es macht Lust auf eine Reise! Mehr Videos findest du auf unserem YouTube-Kanal.

Weitere Infos über Redang findest du in unserer Blogkategorie zu Redang.

Wie hat dir unser Redang Video gefallen? Würdest du die Insel auch mal besuchen?

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5 Gründe, warum du nach Sansibar reisen solltest

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Sansibar ist wunderbar. Klingt irgendwie abgedroschen, ist aber die Wahrheit. Heute erzähle ich euch, was mich an der kleinen paradiesischen Insel vor der Küste Tansanias so fasziniert hat.

1. Die Strände

Puderzucker, feiner als Mehl. Und so weiß.

Schönster Strand auf Sansibar: Michamvi Kae

Mehr: Die schönsten Strände Sansibars

2. Der indische Ozean

„Hast du sowas denn schon einmal gesehen?“, sang damals Arielle in ihrem Lied „Mensch zu sein.“ Sie war verzaubert von all den Dingen, die der Mensch geschaffen hat. Auf Sansibar fühlte ich mich sehr ähnlich, nur im Hinblick auf die Natur. Dieses Türkis! Unwirklich, bis zum Schluss.

Matemwe auf Sansibar: Authentisch, ruhig am wunderschönen Strand

Bei Ebbe zieht sich das Wasser an der Ostküste komplett zurück. Was bleibt sind hellblau funkelnde Pfützen und dunkle Tupfer aus Seegras. Und viel, viel gleißend heller Sand:

Ebbe in Nungwi an der Ostküste Sansibars

Schnorcheln auf dem offenen Meer – glasklarer Indischer Ozean (mehr zu den Tagestouren):

Mnemba Island - Tipp für Schnorcheln auf der Sansibar-Rundreise

3. Die Entschleunigungs-Atmosphäre

„Things go pole pole“ in Sansibar, langsam langsam. Was eigentlich auf den Service auf Sansibar bezogen ist, schwingt meiner Meinung nach als kleines Sauerstoffpartikel in der Luft. Mit jedem Atemzug, den du auf dieser Insel machst, füllt sich deine Lunge mit Leichtigkeit. Immer ein bisschen mehr. So war es bei mir.

Ich denke es ist dieses Stück unberührte Natur, gepaart mit wenig Tourismus und einer völlig anderen, inspirierenden Kultur, das einem das Loslassen so einfach macht.

Yoga am Strand von Chumbe Island. Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise wenig Sport mache. Und schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Auf Sansibar war mir das irgendwie egal.

Sansibar Rundreise - Insidertipp Chumbe Island

Chillen in der Hängematte in Pingwe auf Sansibar

4. Die Herzlichkeit der Menschen

Dieser Grund spielt mit Punkt 3 zusammen. Die inspirierende Atmosphäre, die von Sansibar ausgeht, hat nämlich vor allem mit den Menschen zu tun, die auf der Gewürzinsel leben und dir, wenn du möchtest, einen Einblick in ihr Leben gewähren.

Hakuna Matata. Wer kennt diesen Spruch nicht, vom Erdmännchen und Warzenschwein, die keine Sorgen kennen und sich die Leichtigkeit zur Lebensphilosophie machen? Doch eigentlich ist Hakuna Matata Swahili, die Landessprache Sansibars, und heißt übersetzt soviel wie “Es gibt keine Probleme”. Es ist das Mantra vieler Bewohner auf Sansibar, schwingt bei jeder Begrüßung oder Verabschiedung mit im Satz, obwohl es so viele Gründe gäbe, die gerade das zur schwersten Aufgabe machen.

La vida en el parahiso 🐂🐂🐂#tanzania #zanzibar #heavenexists #thisisafrica #hakunamatata

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Viele der Menschen auf Sansibar besitzen wenig, materiell gesehen. Ein Steinhaus, ein Fahrrad, wenn es gut läuft. Und trotzdem hatte ich den Eindruck, dass sie sehr viel geben, für ihre Familie, für ihre Gemeinschaft. Und sogar für uns. Das hat mich sehr berührt und mir viel mitgegeben für mein Leben hier in Deutschland. Mehr über das Leben auf Sansibar

Ein Haus in Matemwe. Hier wurden wir zum Essen eingeladen:

Authentisches Dorf Matemwe auf Sansibar - Backpacking-Tipp

Sobald die Dämmerung einsetzt, wird es voll auf dem weißen Sand. Kinder spielen Fußball oder springen Seil, toben durch die Gegend. Die Männer hissen die Segel und fahren raus aufs Meer. Touristen sieht man in den meisten Orten wenige, jedenfalls im Oktober.

Fischerboote in Nungwi - Sansibar Backpacking

5. Der Sonnenuntergang in Michamvi

Mein absoluter Herzklopfmoment war der Sonnenuntergang auf Michamvi. Auf der Halbinsel gibt es im Grunde zwei Dörfer auf gegenüberliegenden Seiten – Michamvi Kae (Westseite) und Pingwe (Ostseite). Während wir in unserem AirBnB in Pingwe den Sonnenaufgang von unserem Bett aus beobachten konnten, bot uns das gegenüberliegende Dorf, Michamvi Kae, den schönsten Sonnenuntergang, den wir je gesehen hatten.

Wir saßen ganz allein an dem Strand, ein kühles Bier in der Hand. Diesen Moment habe ich fest in mein Erinnerungsglas geschraubt:

Sonnenuntergang Sansibar Michamvi Kae

Mehr zu Michamvi hier auf Ferndurst:

Tipps & Tricks für deine Sansibar-Reise:

  • Die beste Kreditkarte auf Reisen: Ich reise nun schon seit 5 Jahren mit der DKB-Kreditkarte und wurde niemals enttäuscht. Ihr könnt überall kostenlos Bargeld abheben. Hier könnt ihr euer DKB-Konto eröffnen und gleichzeitig Ferndurst sponsern, denn wir kriegen dafür eine Provision und danken euch dafür sehr!
  • Packliste für eine Tropenreise: Welche Medikamente braucht man, welche Dokumente und welche Klamotten sind wirklich nützlich auf einer Reise durch tropische Gefilde? Wir haben all unsere Tipps für die beste Packliste zusammengetrommelt und hier für euch aufgeschrieben: Backpack-Packliste Tropenreise. Und das Beste: Nach Sansibar bin ich mit nur 11 kg auf dem Rücken gereist und hatte sogar noch ein bisschen zu viel mit.
  • Unterkünfte: Mal ganz davon abgesehen, dass es wunderbar authentisch ist, mit AirBnB zu verreisen (hier Gutschein sichern), gibt es in punkto Sansibar noch einen Pluspunkt: Ihr könnt vorab mit PayPal zahlen, was super ist, da es auf der ganzen Insel nur in der Hauptstadt Bankautomaten gibt. Mehr zu meinen Unterkünften: Backpacking-Sansibar – Route + Unterkunftstipps pro Station
  • Praktische Tipps: Sansibar Reiseplanung – Impfungen, Visum, Sicherheit & Co.
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Eine grandiose Schnorcheltour auf Redang

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Vor der Ostküste von Malaysia liegt die wunderschöne Insel Redang. Was du dort alles sehen kannst und wie du die Insel am besten erreichst, haben wir in unserem Artikel über Redang beschrieben.

Ein weiteres Highlight abseits der herrlichen Strände Redangs ist mit Sicherheit die bunte Unterwasserwelt rund um die Insel. Hier kannst du neben artenreichen Korallen auch kleine Schwarzspitzen-Riffhaie, Nemos und Schildkröten beim Schnorcheln entdecken.

Redang – Tagesausflug in die bunte Unterwasserwelt

Das Boot der Schnorcheltour am Teluk Dalam Beach auf Redang

Redang bietet sich also sehr gut für eine Schnorcheltour an und so haben wir natürlich auch eine unternommen, denn Schildkröten kannst du schließlich nicht jeden Tag begegnen.

Buchen der Schnorcheltour auf Redang

Da wir in der Inselmitte gewohnt haben, gab es keine große Auswahl an Anbietern und so buchten wir eine Tour mit Joe Glamour am Aima Grill Fish Restaurant vor dem The Taaras Beach & Spa Resort am Teluk Dalam Kecil. Wenn du z.B. am Long Beach wohnst, gibt es mehr Möglichkeiten eine Tour zu buchen.

Treffpunkt war morgens um 9.30 Uhr am Restaurant, von wo wir in einem etwas ausrangierten Wagen zu Pier gebracht wurden. Dort ging es dann aufs Boot und in mehreren Stationen um die Insel. Der Preis betrug 80 RM pro Person und wir waren gespannt, was uns erwartet. Vor allem auch, ob wir Schildkröten sehen können.

Marine Park

Der vor Redang liegende Marine Park

Der erste Stopp der Schnorcheltour sollte der Marine Park sein, der nur wenige Meter vor der Küste von Redang liegt. Dies ist ein sehr beliebter Ort bei Besuchern, da du hier viele Fische sowie ein künstliches Riff sehen kannst.

Östlich vom Anleger des Marine Parks, etwa 10 Meter vom Strand entfernt, liegt außerdem ein Schiffswrack, das du sogar beim Schnorcheln sehen kannst. Das Wrack ist teilweise sogar mit Korallen bewachsen und soll sehr schön sein.

Leider konnten wir diesen Stopp nicht machen, da die Strömungen an diesem Tag zu stark waren und es gefährlich gewesen wäre dort zu schnorcheln. So gibt es nur ein Foto vom Boot aus. Wenn du auf Redang bist, dann solltest du diesen Trip zum Marine Park aber auf jeden Fall machen.

Pulau Ling & Pulau Ekor Tebu

Weiter ging es zu den Inseln Pulau Ling und Pulau Ekor Tebu, wobei die Bezeichnung Inseln etwas irreführend ist. Es sind mehr große Felsen im Ozean. Doch um diese herum findest du viele Fische und Korallen, weswegen hier ein Stopp eingelegt wird.

Korallen beim Schnorcheln auf Redang

Da es auf den Inseln jedoch keinen Strand zum Anlegen gibt, springst du vom Boot aus direkt ins Wasser zum Schnorcheln. So kannst du einmal an der Insel entlang schnorcheln und die Fische beobachten, bevor es wieder ins Boot und weiter zur nächsten Station geht.

Nemos bei einem Schnorcheltrip auf Redang

Sandbank

Ein kleines Stück weiter liegt eine Sandbank mitten im Ozean zwischen der Insel Pulau Kerenga Besar und dem Mutiara Beach auf Redang. Kein wirklicher Stopp der Schnorcheltour, aber ein kleines Stück Paradies, das wir unbedingt sehen wollten.

Traumhafte Sandbank vor Redangs Küste

Wir baten unseren Bootsfahrer also für ein paar Minuten dort anzuhalten, um ein paar Fotos zu schießen. Lange hältst du es dort jedoch nicht aus, denn auf der kleinen Sandbank gibt es keinen Schatten und so bist du dauerhaft der prallen Sonne Malaysias ausgesetzt.

Tobi und Marcel auf der Sandbank vor Redang

Also nur ein kleiner Fotostopp und weiter geht es Richtung Long Beach, denn hier stehen mit Glück ein paar Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie auf dem Plan.

Long Beach

Der nächste Halt ist am Pantai Pasir Panjang, besser bekannt als Long Beach. Hier gibt es gleich zwei Schnorchelspots. An Land ging es dieses Mal nicht, aber wenn du möchtest, kannst du das kleine Stück locker schwimmen, um an den Strand zu gelangen.

Aussicht auf den Long Beach von Redang

Der erste Schnorchelspot ist Tanjung Tengah, auch oft als Shark Bay bezeichnet. Dieser liegt dort, wo der Long Beach durch einen Felsen geteilt wird. Hier kannst du an der Menge der Fische sehen, dass das Riff bei den Unterwasserbewohnern sehr beliebt ist. Zwischen April und August soll das Schnorcheln am Tanjung Tengah am besten sein, aber auch im September als wir vor Ort waren, war es super.

Neben Nemos und vielen anderen bunten Fischen konnten wir auch kleine Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie sehen. Leider verstecken sich diese etwas im Dunkel des Ozeans, so dass die Fotos nicht gut sind bzw. sie nicht gut zu erkennen sind. Mit etwas Glück kannst du hier sogar Schildkröten oder Tintenfische sehen. Wir leider nicht.

Der Tanjung Tengah Felsen, auch als Shark Bay bekannt zum Schnorcheln auf Redang

Der zweite Schnorchelspot liegt am Südende des Long Beach am Redang Reef Resort und heißt Tanjung Mak Cantik. Diesen kannst du sogar vom Strand aus erreichen, denn er liegt an den Felsen vor dem Long Beach. Nicht ganz so beliebt wie die Shark Bay, aber trotzdem ein schöner Ort. Besonders wenn du direkt vom Strand aus schnorcheln willst.

Tanjung Mak Cantik, Schnorchelspot am Redang Reef Resort

Aziz Reef/Teluk Dalam

Der letzte Stopp der Schnorcheltour ist das Aziz Reef. Dieses liegt vor dem Teluk Dalam Besar, einem einsamen traumhaften Strand, den du vom Dorf in der Inselmitte erreichen kannst.

Aussicht auf dem Teluk Dalam bei der Schnorcheltour auf Redang

Hier war es dann endlich soweit und wir konnten mit zwei Schildkröten schnorcheln, die um uns herum schwammen und gar nicht scheu waren. Das lag bestimmt auch daran, dass sie von unserem Bootsfahrer mit Stücken von Tintenfisch und lauten „Calamaris“-Rufen angelockt wurden. Definitiv ein unvergessliches Erlebnis.

Schildkröte beim Luftholen vor dem Teluk Dalam Beach auf Redang

Das Boot stoppte gar nicht weit entfernt vom Strand, so dass du auch vom Land aus hierhin schwimmen könntest und mit etwas Glück Schildkröten zu sehen bekommst. Weiterhin gab es hier ein paar Fische zu sehen. Aber ehrlich gesagt haben die Schildkröten schon sehr abgelenkt, so dass wir uns auf den Rest des Meeres nicht so richtig konzentriert haben. Das Schwimmen mit den „Turtles“ war einfach zu aufregend!

Schildkröte am Aziz Reef vor dem Teluk Dalam Beach auf Redang

Danach war die Schnorcheltour auch zu Ende und gegen 14 Uhr hatten wir wieder festen Boden am Strand von Teluk Dalam Kecil unter den Füßen. Am The Taaras Beach & Spa Resort endete die Tour und wir konnten die letzten paar Meter in wenigen Minuten zu Fuß zum Hotel gehen.

Das The Taaras Beach & Spa Resort auf Redang, das Ende der Schnorcheltour

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Fjordnorwegen: Unsere 10 Lieblingsplätze

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Fjorde sind Wasserkanäle, die sich ihren Weg von der Küste bis weit in die Bergwelt hinein suchen. Wo die Hochebenen enden, fallen die Berge viele hundert Meter tief zum Wasser hinab. Wir lieben es, das malerische Fjordnorwegen im Hochsommer, das Licht, die Region um den Geiranger, die zerklüfteten Berge der Lofoten, … die Liste scheint unendlich

#01 Lofoten – Stammkneipe für Kletterer

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(c) Innovation Norway/ Terje Rakke/ Nordic Life

Die besten Kletterguides aus ganz Skandinavien treffen sich regelmäßig im Fischerdorf Henningsvær auf den Lofoten. Seit 1971 veranstaltet die Nordnorwegische Kletterschule hier Kurse und Touren in den zerklüfteten Bergen, die in Kletterkreisen weltbekannt sind. Weniger berühmt ist das Wetter, es regnet hier oft. Dann versammeln sich die Kletterer in ihrer Spezialkneipe »Den siste viking« (Dt. Der letzte Wikinger), einer Mischung aus norwegischem Krog, englischem Dorfpub und nepalesischem Teehaus.

Nordnorskklatreskole

#02 Narvik – Fahrt in die Tiefe

narvik
(c) Visitnorway.com/ Sveinung Myrlid

Das Fagernesfjell in Narvik lockt mit der wahrscheinlich schwindelerregendsten Mountainbike-Abfahrt Skandinaviens. Die Route, die einen Höhenunterschied von 550 Metern überwindet, führt direkt in die Stadt – und ans Meer. Eine überwältigende Aussicht auf Fjorde, Berge und die Lofoten bietet sich hier. Auf den Berg fährt man mit einer Gondelbahn. Die Liftanlage ist, wie das Gipfelrestaurant, im Sommer von 13 Uhr bis 1 Uhr nachts geöffnet. So bietet sich das einzigartige Erlebnis einer Downhill-Abfahrt bei Mitternachtssonne.

Narvikfjellet

#03 Averøy – Kühne Brücken am Atlantik

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(c) Visitnorway.com/ Frithjof Fure

Der Atlanterhavsvegen, eine Straße am Atlantischen Ozean, ist nur knapp zehn Kilometer lang, und doch gehört sie zu den architektonischen Wundern Skandinaviens. Sie wurde in den achtziger Jahren gebaut und windet sich wie eine Seeschlange über acht Brücken, deren Pfeiler auf blanken Felsinseln stehen – ein Anblick, der so ziemlich allen Besuchern den Atem raubt. Hier muss man aussteigen und die Aussicht auf die Seele wirken lassen. Die Norweger, die doch so verwöhnt sind, was spektakuläre Straßen betrifft, sind auf den Atlanterhavsvegen unerhört stolz.

Nasjonaleturistveger.no

#04 Dombås – Spektakuläre Bahnfahrt

dombas
(c) Visitnorway.com/ Johan Berge

Die Raumabahn ist eine der schönsten und wildesten Bahnstrecken Norwegens mit Beginn in Dombås und dem Endbahnhof 114 Kilometer weiter westlich in Åndalsnes am Romsdalsfjord. Die Strecke ist nicht nur besonders wild, sie führt auch an mehreren der beliebtesten Touristenattraktionen des Landes vorbei, am Trollveggen, am Romdalshornet und am Rauma elv, dem Raumafluss. Im Sommer hält der Zug mehrmals auf offener Strecke an, so dass man die spektakuläre Natur auch aus nächster Nähe betrachten kann.

Fjordnorway.com

05 Geiranger – Paddeln im Geirangerfjord

geiranger
(c) Visitnorway.com/ TerjeRakke/ Nordiclife

Die Reiseratgeber und zehntausende Touristen aus aller Welt können nicht irren: Geiranger ist nicht nur Norwegens schönster Fjord, Geiranger ist eines der spektakulärsten Reiseziele auf der ganzen Welt – und das nicht nur für Kreuzfahrttouristen. Auch mit dem Kajak kann man hier Ausflüge machen. Trotz der viele Touristenschiffe ist eine Kajaktour durch den Geirangerford unvergesslich. Gleiten Sie vorbei an 1500 Meter hohen Steilhängen, und sehen Sie die Wasserfälle an den Klippen herunter rauschen. Atemberaubender geht es kaum.

Geiranger

 

#06 Stryn – Sommerski

stryn
(c) Visitnorway.com/ Johan Wildhagen

Für viele ist Stryn der coolste Ort zum Sommerskifahren in Europa. Hier wird erst im Sommer geöffnet! Die Berge rings um den Stryn-Gletscher sind extrem schneereich, und die Zufahrtstraße ist im Winter nicht passierbar. Wenn Ende Mai die beiden Lifte ihren Betrieb aufnehmen, kommen viele der weltbesten Skifahrer hierher, vor allem diejenigen, die lange und weite Sprünge lieben. Die meisten Teilnehmer wohnen auf dem Campingplatz in Helledalen, eine halbe Autostunde entfernt, aber mit regelmäßiger Busverbindung.

Strynefjellet.com

 

#07 Nördlich von Bergen – In den Schären

Es mag verwunderlich klingen, aber selbst in Norwegen gibt es Schären, auch wenn die meisten Küsten eher karg und felsig sind. Nördlich von Bergen breitet sich eine wunderschöne Inselwelt aus bis hoch zum Sognesjöen, wie der Ausläufer des Sognefjord heißt. Hier gibt viele kleine Inseln, die vor dem mächtigen Meer im Westen schützen. Von Bergen aus kann man mit dem Bus durch die Inselwelt fahren, frischen Fisch in kleinen Häfen essen oder ein Kajak mieten und zu Wasser die Gegend erkunden.

Bergen-guide.com

 

#08 Hardangervidda – Landschaftsroute

hardanger
(c) Jørn Hagen

Die nationale Landschaftsroute Hardangervidda führt über die größte Hochebene Nordeuropas und bietet eine kontrastreiche Reise über große Hochebenen und hohe Berge, durch tiefe, fruchtbare Täler und entlang blaugrüner Fjorde. Spektakulär, das Tal Måbødalen mit seiner seltenen, wunderschönen Flora, faszinierensd, der Wasserfall Vøringsfossen, dessen Wasser mit einer freien Fallhöhe von 145 m hinunterstürzt. Der Vøringsfossen ist in Norwegen neben dem touristischen Wahrzeichen des Landes, dem Trollstigen, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Visitnorway.de

 

#09 Stavanger – Vom Winde verweht

stavanger
(c) Visitnorway.com/ ­Kurt Hamann

An der Küste vor Stavanger finden sich einige von Nordeuropas besten Surfrevieren. Die Strände von Sola, Jaeren, Borestrand und Reve havn eignen sich sowohl zum klassischen Windsurfing als auch zum Wellenreiten. Auch die Kitesurfer haben die Küste für sich entdeckt. Weiter Horizont, endloses Meer, Dünen, Wellen und Wind machen die Region zu einem echten Geheimtipp für Surfer. Die norwegische Surfszene ist klein, aber fein und das Surfen wird in Norwegen immer beliebter. Auch aus anderen Ländern kommen Surfer mittlerweile nach Norwegen.

Regionstavanger.com

 

#10 Lysefjord – Beste Aussichten

lysefjord
(c) Visitnorway.com/ Casper Tybjerg

Es ist kein Geheimnis, dass sich viele Touristen danach sehnen, auf einen norwegischen Fjord zu blicken. Nun steht fest, welches der beliebteste Platz zum Fjordgucken ist: die 600 Meter hohe Klippe Preikestolen – der Predigtsstuhl am Lysefjord. Die 25 Meter breite Gebirgsplatte lockt jährlich über 100 000 Touristen an. Das hat eine Untersuchung der Norwegischen Touristenvereinigung DNT ergeben. Auch der Berg Kjerag, der am Lysefjord liegt, ist sehr beliebt. Laut DNT steht er auf Platz 4 der Liste mit den meistbesuchten Touristenzielen Norwegens.

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DIE IRRE SCHULBUS-REISE VON ZWEI DEUTSCHEN AUSSTEIGERN

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Einmal durch ganz Amerika fahren, und zwar vom Norden in Alaska ganz in den Süden nach Argentinien: Felix Starck und seine Freundin Selima Taibi wollten sich diesen Traum erfüllen und haben sich gemeinsam mit ihrem Hund Rudi auf den Weg gemacht – in einem umgebauten Schulbus! Bis Mexiko sind sie gekommen, und jetzt gibt es das Wahnsinns-Abenteuer in den Kinos zu bestaunen.

Eine erfolglose Wohnungssuche in Berlin brachte Felix Starck und seine Freundin Selima Taibi auf eine Idee: Warum eigentlich in Deutschland bleiben? Warum nicht endlich ein Abenteuer wagen, auf das sie schon „immer Bock“ hatten, wie sie selber sagen: Von Alaska nach Argentinien reisen, einmal entlang der Panamericana quer durch Amerika, sozusagen von oben nach unten – und das alles in einem alten, umgebauten Schulbus.

Mittlerweile sind die beiden wieder zurück in Deutschland, haben zu Weihnachten 2016 ihre Familien überrascht und sich seitdem um ihren Film gekümmert, der jetzt seit Anfang Mai in den deutschen Kinos zu sehen ist: „Expedition Happiness – Der Film“. Mehr als ein Jahr waren die beiden unterwegs, von Alaska bis nach Mexiko sind sie gefahren – eine unglaubliche Reise! Hier gibt’s den Trailer zum Film:

Und mit Reisen kennt sich Felix aus. Sein letztes Abenteuer führte ihn zwischen 2013 und 2014 einmal um die Welt. Nicht irgendwie, sondern auf dem Fahrrad. In zwölf Monaten legte er dabei 18.000 Kilometer zurück und bereiste 22 Länder. Eine selbstgefilmte Doku mit dem Titel „Pedal the World“ war sogar in einigen Programmkinos zu sehen – jetzt folgt die nächste Reise-Doku in den Kinos.

Es war damals also nur eine Frage der Zeit, bis er sich wieder auf den Weg machen würde. Von langer Hand geplant war der Amerika-Trip dennoch nicht. Von der Idee bis zum Abflug vergingen gerade einmal zwei Wochen. In dieser kurzen Zeit lösten Felix und Selima ihre Wohnung in Berlin auf und verkauften viel von ihrem Besitz, um die Reise zu finanzieren.

Seit Februar 2016 waren die beiden unterwegs, in North Carolina hatten sie den riesigen Bus gekauft und in Schuss gebracht. Dabei immer an ihrer Seite: Rudi, der Berner Sennenhund. Auf Facebook, Youtube und ihrem Blog begleiteten sie das Projekt mit dem Titel: „Expedition Happiness“.

Hund Rudi genießt die Fahrt

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

BEIM BUS-UMBAU GING ALLES SCHIEF

Gekauft hatten Selima und Felix den Bus von Deutschland aus, umgebaut aber erst vor Ort – und dabei „ging einfach alles schief“, sagte Felix damals zu TRAVELBOOK. „Ich hatte zuvor noch nie eine Steckdose angeschlossen oder einen Bus verkabelt.“ Selima war es dann, die den Handwerker-Part übernahm, Felix dokumentierte den Umbau mit der Kamera und assistierte ihr.

So sah der Bus während des Umbaus aus

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

Im Nachhinein bezeichnen sie den Kauf übers Internet als „nicht die klügste Idee“: Der Bus war rostiger als auf den Bildern erkennbar, und auch bei der Höhe des Innenraums hatten sie sich verschätzt: „Man muss sich zwar nicht bücken, aber strecken darf man sich auch nicht“, sagte Felix, der den 13 Meter langen Bus auch fährt – Selima, die Sängerin ist, und unter dem Künstlernamen Mogli bereits zwei Alben veröffentlicht hat, übernimmt die musikalische Unterhaltung von der Couch aus.

Sitze, Bodenbelag und Nägel: Das alle musste erst mal raus aus dem Bus

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

SO COOL SAH DER BUS AUS

Knapp drei Monate hat es gedauert, um den rostigen Schulbus in ein Gefährt zu verwandeln, das nicht nur außergewöhnlich cool aussieht, sondern auch mit jedem Detail ausgestattet ist, das eine Reise wie diese möglichst komfortabel macht: von einer kleinen Sitzecke samt Stühlen, Tisch und einem Sofa über eine Küche, eine Mini-Toilette bis hin zu einem gemütlichen Bett im hinteren Teil des Wagens ist alles dabei. Ein selbstgemachtes Wohnmobil.

So cool sah der Bus von innen aus

FOTO: FELIX STARCK, EXPEDITION-HAPPINESS.COM

In einem Video führt Felix durch jede Ecke des Busses:

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Erstes, aber nicht letztes Mal im Indischen Ozean

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Mauritius war schon immer ein Ort, der auf meiner Must-have-seen-Liste ganz weit oben stand. Dieses Jahr war es endlich soweit: Zwei Wochen Mauritius! “An Island of emotion”, die keine Träume unerfüllt lässt – auch meine nicht. Sonnenanbeter, Aktivurlauber, Kulturliebhaber aber auch Kulinariker kommen auf Mauritius ganz auf ihre Kosten. Lediglich müssen erst einmal 13 Stunden Flug hinter sich gebracht werden, bevor dem Glück im Paradies nichts mehr im Wege steht.

Ein bezauberndes Fleckchen Erde

Die Insel mit 1.3 Millionen Bewohnern ist knapp 65 Kilometer lang und 45 breit und verkörpert viel mehr als nur kilometerlangen weissen Sandstrand und dem atemberaubenden Himmelfarbspiel am Abend. Ich muss euch zu meiner Schande gestehen, dass ich eine tägliche, frühabendliche Verabredung auf meiner Veranda hatte. Sitzend, mit einem „Passionfruit-Pooch“ in der Hand blickte ich bei Sonnenuntergang jeden Tag dem Farbspiel entgegen. Kein Abend war gleich und liess mich gefühlte Ewigkeiten ins „Leere“ schauen und geniessen.

Foto_Sonnenuntergang2

Doch dieser Entspannungsgenuss nur am Rande. Mauritius ist so reich an Historie, Kultur, faszinierenden Menschen und atemberaubenden Orten und Naturschauplätzen, dass ich all dieser Eindrücke und Erfahrungen in nur einem Blogbeitrag gar nicht gerecht werden kann. Deshalb widme ich mich dieses Mal dem Südwesten der Insel.

Black River

Der Südwesten der Vulkaninsel ist geprägt von überwältigenden Landschaften, markanten Bergen und eindrucksvollen Wasserfällen. Kulissen wie ich sie nur selten, beziehungsweise noch nie live gesehen habe – und bei mir unvergessliche Eindrücke hinterlassen haben. In diesem Gebiet befindet sich die Insel in einem wilden gar urwüchsigen Zustand, der darauf schliessen lässt, wie die Insel wohl zu Urzeiten vor ihrer Besiedlung ausgesehen haben mag. Wir besuchten das Gebiet des Black River Nationalparks, der sich ideal für einen Wandertag eignet: Der Park liegt zwischen 400 bis 850m über dem Meer und umfasst ca. 60km Wandergebiet.  Zudem enthält das Naturschutzgebiet einen grossen Anteil des ursprünglichen Dschungels der Insel. Er zählt zu einem der seltensten Wälder der Welt. Seltene Tiere und Pflanzen finden sich hier wieder. Ideal für Wanderer aller Niveaustufen. Wir entschieden uns für den Macchabee Trail (10km eine Strecke). Der Wanderpfad ist gut zu bewältigen, jedoch bekommt man den Höhenunterschied auf dem Rückweg sehr zu spüren. Schlussendlich wurden wir mit einem wunderschönen Blick über das Hochland und die Westküste von Mauritius belohnt.

 

Foto_Hochland1

Chamarel

Im Südwesten von Mauritius liegt auch das kleine Bergörtchen Chamarel, welches nur über eine schwer zu befahrene Strasse (der Ausdruck ist schon sehr grosszügig formuliert) zu erreichen ist. Wir besuchten dieses, weil wir uns das Ziel gesetzt hatten, den Chamarel Wasserfall zu bestaunen. Das Gebiet vom Chamarel ist bekannt für die Unweiten von Zuckerrohrfeldern und Kaffeeplantagen. Aber auch für den 15. August jeden Jahres. Denn dann verwandelt sich das kreolische Dorf in eine Pilgerstadt. Gläubige pilgern zu Wallfahrtskirche Ste-Anne. Leider konnten wir dieses Ereignis nicht miterleben, da wir die Insel zur falschen Jahreszeit besuchten.

Foto_Wasserfall1

Doch um unser eigentliches Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Der Cascade Chamarel ist ein atemberaubendes Naturschauspiel, bei dem der River St. Davis 100 Meter in die Tiefe stürzt. Bei genauem Hinschauen konnten wir sogar zwei Lavaschichten erkennen, die in verschiedenen Zeitaltern entstanden sein müssen. Neben dem Wasserfall befindet sich zudem auch noch ein weiteres Naturphänomen, die Siebenfarbige Erde. Das hügelartige Gebiet ist wie die ganze Insel vulkanartigen Ursprungs, nur genau hier an dieser Stelle ist dies jedoch auch noch eindeutig ersichtlich: ein Farbenspiel umgibt diese „Mondlandschaft“. Es zeichnen sich sieben Farben ab: Von verschiedenen Rot-, Gelb-, Violett bis hin zu Blautönen. Selbst tosende Regengüsse können die Farben nicht auswaschen. Es ist nicht bewiesen, jedoch vermutet man, dass dies durch Mineraloxidation entstanden ist.

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Wann ist die beste Reisezeit für Dominikanische Republik?

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Die beste Zeit sich an den schönen Stränden der Dominikanischen Republik zu entspannen bleibt zwischen Mitte Dezember und Ende April. Während der Zeit, ist der Niederschlag recht niedrig und die Tage verschönern sich mit einer komfortablen Wärme. Diese Zeit setzt sich auch mit der Touristen-Hochsaison zusammen : was auch den großen Menschenandrang während Weihnachten erklärt, während den Feiern am Ende des Jahres und der ganzen Weihnachtswoche, welche dem Passahfest vorangehen.

Also wenn Sie sich wünschen die Menschenmaßen zu vermeiden, verschieben Sie ihre Reise um ein paar Wochen von dem Höhepunkt des Menschenandrangs.

Übrigens die Nebensaison in der Dominikanischen Republik ist dort nicht schlecht, im Gegenteil. Während dieser Saison ist die Wassertemperatur perfekt um zu tauchen : die Unterwasserwelt ist nur die Fülle des Lebens und der Farbe.

Ihnen sollte aber von einer Reise bewusst sein, dass die Saison der Orkane von September bis November geht. Der Rest der Zeit sind die klimatischen Bedingungen eine gute Bedingungen für verschiedenste Aktivitäten, wie dem Wandern.

Also, wann ist die beste Reisezeit für Dominikanische Republik? Hier gibt es mehr Informationen, um Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen:

  • In Dominikanische Republik ist das Wetter im Februar, März und April überall gut
  • Die günstigsten Monate um Santo Domingo zu besuchen sind Januar, Februar, März, April, November und Dezember
  • Im Durchschnitt sind die wärmsten Monate in Santo Domingo April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November
  • Die regnerischsten Monate in dieser Stadt sind Mai, Juli und August
  • Die Städte mit dem bestem Klima sind Puerto Plata, Punta Cana, Barahona, Montecristi und Sosua mit gutem Wetter bei wenigsten 11 Monaten im Jahr
  • Die besten Monate um in Puerto Plata Schwimmen zu gehen sind Januar, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember

Um alle Informationen für einen bestimmten Monat über das Klima und das Wetter von Stadt zu Stadt in Dominikanische Republik zu erfahren, wählen Sie die entsprechende untere Zeile:

Monat Unsere Meinung Details anzeigen
genau bis ideal* Dominikanische Republik im Januar
gut bis ideal* Dominikanische Republik im Februar
gut Dominikanische Republik im März
gut Dominikanische Republik im April
genau bis gut* Dominikanische Republik im Mai
genau bis gut* Dominikanische Republik im Juni
genau bis gut* Dominikanische Republik im Juli
genau bis gut* Dominikanische Republik im August
genau bis gut* Dominikanische Republik im September
genau bis gut* Dominikanische Republik im Oktober
genau bis gut* Dominikanische Republik im November
genau bis ideal* Dominikanische Republik im Dezember

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WOHIN SOLL DIE REISE GEHEN? 10 TIPPS, DIE DIR BEI DER ENTSCHEIDUNG HELFEN

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1. SUCH DIE MÖGLICHKEITEN NACH DEM ORT, NICHT ANDERSHERUM.

Oft läuft es bei der Reiseplanung so:

Du stöberst herum, findest ein Land, von dem du schon oft gehört hast, dass es schön sein soll, suchst online nach dem besten Angebot und buchst. Danach schaust du erst, was du dort machen kannst.

Mach es doch einmal andersherum. Überlege dir, was dein ideales Reiseziel alles mitbringen soll. Es ist zunächst nicht wichtig, ob es einen realen Ort gibt, der das alles hat.

Schreib fünf Dinge auf, die du unbedingt machen und sehen möchtest. Geh dann ins Netz und finde heraus, ob es ein Land gibt, das wenigstens drei dieser Kriterien erfüllt.

2. LASS DICH NICHT VON VERMEINTLICH TEUREN ZIELEN ABHALTEN.

Reisen sind eine gewisse Art von Luxus. Doch dieser Luxus ist durchaus bezahlbar.

Gibt es Ziele, die du schon immer im Visier hattest, aber nie ernsthaft angesehen hast? Weil du der Überzeugung warst, dass sie zu teuer wären? Dann mach dich einmal richtig schlau.

Mittlerweile gibt es sehr viele Websites, auf denen es möglich ist, Rest-Kontingente und Flüge zu schier unglaublichen Preisen zu buchen, siehe z.B. fluege.de, Urlaubspiraten oder Skyscanner.

Vielleicht ist ja auch dein Traumziel dabei? Schnell sein ist hier auf jeden Fall alles.

Stöber auch auf Reiseblogs. Vielreisende geben oft tolle Tipps, wie sie es schaffen, unterwegs ordentlich zu sparen.

3. MACHT MAN DAS HIER SO? INFORMIERE DICH ÜBER SITTEN UND GEBRÄUCHE.

Informiere dich vorher über spezielle Umgangsformen (z.B. Verhaltensregel für Backpacker in Thailad). Einige Staaten sind hier sehr streng, manches wird sogar strafrechtlich verfolgt.

Wenn du es zum Beispiel nicht magst, dass du deinen Partner in der Öffentlichkeit möglichst nicht berühren solltest, sind Reisen in streng muslimische Länder vielleicht nichts für dich. Auf den Malediven bewegen sich Touristen nur auf ausgesuchten Inseln, der Kontakt zu Einheimischen wird nicht forciert. Wer also gern abseits der vorgegebenen Pfade wandelt, sollte sich lieber einen anderen Urlaubsort suchen.

4. WIE GRÜN MÖCHTEST DU REISEN?

Auch wenn du kein ausgeprägtes Umweltbewusstsein hast, lohnt es sich darüber nachzudenken, welchen ökologischen Fußabdruck deine Reise hinterlassen soll.

Mach dir bewusst, dass Flüge die Umwelt erheblich belasten. Muss es also wirklich der einstündige Flug in die nächste Großstadt sein? Hier ist eine Zugfahrt genauso gut. Selbst wenn du dann etwas länger fährst. Du bist ja auf Reisen und solltest ein wenig Zeit übrig haben.

5. FINDE HERAUS, WELCHER ENTSPANNUNGSTYP DU BIST.

Mag ja sein, dass dein bester Freund den Trip seines Lebens hatte, als er das Nachtleben von Lissabon oder Thailand ausgiebig erkundet hat. Aber wenn du kein Nachtschwärmer bist, wird dir so eine Reise keine Freude bringen.

Jeder schaltet unterschiedlich ab. Wenn du nicht allein unterwegs bist, wirst du zwar Kompromisse eingehen müssen, aber grundsätzlich solltest du dir vorher überlegen, wie du dich am besten aus dem Alltag ausklinken kannst. Dann suche dir einen Ort aus, an dem es wirklich möglich ist, diese Entspannungsmethode umzusetzen.

6. BORDEAUX STATT PARIS. LEIPZIG STATT BERLIN. SUCHE ALTERNATIVEN.

Immer wieder tauchen Listen auf, die sagen, dass es 1000 Orte gibt, an denen man unbedingt gewesen sein muss. Reiseverlage geben die Top-Ziele vor und auch das Umfeld behauptet, dass man „unbedingt mal nach New York“ muss.

Die Frage ist, wer hier „man“ ist. Gehörst du dazu?

Informier dich doch einmal darüber, was es an diesen Orten überhaupt so alles zu sehen gibt. Dann frage dich ernsthaft, ob du das alles auch gesehen haben musst.

Du wirst in deinem Leben wahrscheinlich nicht überall hinreisen können. Also solltest du dir Ziele suchen, die du wirklich sehen möchtest.

Dazu kommt, dass viele sehr beliebte Reiseziele eben auch sehr überlaufen und überteuert sind. Wie wäre es also mit Orten, die nicht jeder besucht?

7. FRAG MAL EINEN EINHEIMISCHEN.

Wer kennt sich besser mit einem Reiseziel aus als diejenigen, die vor Ort wohnen?

In Zeiten des Internets und sozialer Netzwerke ist es überhaupt kein Problem mehr, mit Einheimischen ins (virtuelle) Gespräch zu kommen. Auch Blogger schreiben gern über Städte und Regionen. Hier findest du großartige, meist unabhängige Empfehlungen und Infos darüber, was es an diesem Ort zu entdecken und erkunden gibt. Dadurch wirst du schnell herausfinden, ob dir das Reiseziel tatsächlich gefällt.

8. ENTDECKE „ALTE“ REISZIELE.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg waren Fernreisen für die meisten kein Thema. Die Nordsee war beliebt. Auch der Schwarzwald zog viele Urlauber an. Mit dem Wirtschaftswunder wurden die Strecken weiter.

Es ging nach Österreich, später gern nach Italien, vor allem nach Rimini, Bibione und Venedig. Später dann wurden die Costa Brava und Mallorca populär. In früheren Jahrhunderten reisten vor allem reiche Adlige gern nach Usedom und Binz, um sich dort in den Seebädern aufzuhalten. Auch Kurorte waren ein häufig gewähltes Reiseziel.

Was früher nicht verkehrt war, ist es heute meist auch nicht.  Viele dieser Orte sind immer noch einen Besuch wert!

9. WIE DER ZUFALL SO WILL – RISKIER ETWAS!

Wenn du dich überhaupt nicht entscheiden kannst, dann lass es doch bleiben. Sprich, überlass die Entscheidung anderen.

Beim Blind Booking wird ein Ziel für dich ausgesucht. Ein bisschen Mut gehört natürlich dazu, auch zeitliche Flexibilität solltest du mitbringen. Dafür kannst du aber Orte entdecken, auf die du sonst nie gekommen wärst- und in der Regel sparst du noch sehr viel Geld.

10. MACH MAL DAS GENAUE GEGENTEIL!

Um Mallorca hast du bisher immer einen großen Bogen gemacht, weil du damit nur den Ballermann verbunden hast?

Du kannst dir nicht vorstellen, nach England zu reisen, weil du glaubst, dass es dort immer nur regnet?

Dann verabschiede dich schnell von diesen Klischees.

Der Ballermann ist nur ein winziger Fleck auf einer Insel mit sehr vielen wunderschönen Naturparadiesen und fast menschenleeren Stränden. Und die englischen Scilly-Inseln haben ein nahezu mediterranes Klima. Buche nicht nach dem, was du glaubst zu wissen, sondern nach dem, was du tatsächlich weißt.

 

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MIT HANSI INS TEEPARADIES

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Einen ganz besonderen Schatz hat sich Sri Lanka in den Höhenlagen bewahrt: den Anbau von Tee. Eine Fahrt ins Herz der Insel um Nuwara Eliya ist ein Erlebnis für sich. Noch näher kann man der guten alten Ceylonmischung nicht kommen.

WIE DER TEE NACH CEYLON KAM

Leicht kommt er mir über die Lippen. Nuwara Eliya. So heißt der Ort in den Bergen Sri Lankas, den ich von der Südküste aus anfahre und den man so ausspricht, wie man ihn eben schreibt. Nur das mit dem Merken fällt mir schwer. In meinen Synapsen kann ich einfach noch keine Verbindung herstellen zwischen der Insel, die bis 1972 noch Ceylon hieß, und der englischen Teeindustrie, die hier einst tonnenweise Tee nach Europa und in die ganze Welt verschiffte. Dabei war es fast ein glücklicher Zufall, dass man gegen Ende des 19. Jahrhunderts Tee anbaute – und das bis heute beibehält. Wegen einer Pflanzenseuche, die den Kaffeeanbau ehemals unrentabel machte, schwenkte man um und versteifte sich auf den Anbau von Tee. Mit Erfolg. Noch immer ist Sri Lanka neben Indien, China und Kenia einer der größten Tee-Exporteure der Welt.

Andreas Dauerer

Die Natur fliegt vorbei, den Strand und das Meer von Galle habe ich längst hinter mir gelassen, und nach einer Stunde scheint es nur noch drei Farben zu geben: das Grau des Asphalts unter mir, das Blau des Himmels oben und der Rest: Grün. Wohin man blickt, die Insel scheint ein grünes Kleid mit allen erdenklichen Schattierungen zu tragen. Und das steht ihr ausgezeichnet. Der Dschungel wird allmählich spärlicher, und wir durchfahren Nadelwälder. Es geht leicht bergauf. Das Gelände wird hügeliger, die Kurven häufiger und mit jedem Meter, den wir mit dem Auto nach oben klettern, auch kühler. »Durchschnittlich 16 Grad«, weiß mein Fahrer Fernando. »Dafür gibt’s hier auch keine Malaria«, so der lustige Kahlkopf weiter. Kein Wunder, dass die Engländer sich hier oben auf 1.900 Metern etwas wohler fühlten als in der feuchten Tropenhitze unten. Nach und nach bauten sie Nuwara Eliya als Feriensiedlung aus. Heute kann man dort noch immer den alten Kolonialstil nebst Golfplatz, Pferderennbahn und Cricketfeld bewundern.

JODELT DER ETWA?

Ich bin jedenfalls froh, dass ich tatsächlich einen dicken Pulli im Gepäck habe, der mich künftig vor diesem britischen Wetter schützen soll, zumal hier auch leichter Regen und Morgennebel nichts Ungewöhnliches sind. Die plötzliche Kühle scheint aber auch an den Einheimischen nicht ganz so spurlos vorbeizukriechen. »Bald ist ja Weihnachten«, sagt Fernando und blickt mich mit seinen dunkelbraunen Augen durch den Rückspiegel erwartungsvoll an. »Ich habe da etwas ganz Besonderes.« Es dauert ein paar Sekunden, bis das Autoradio die CD lesen mag. An der Höhenluft kann es nicht liegen, denn es erklingt tatsächlich vorweihnachtlicher Alpenkitsch aus den Boxen. Während wir gerade durch ein kleines Nebelfeld zuckeln, trällert Hansi Hinterseer doch tatsächlich ein »Leise rieselt der Schnee«, und ich habe kurz die Befürchtung, dass der Hochnebel nur der Vorbote eines kalten Unwettertiefs ist.

Rowan Heuvel

Plötzlich tauchen sie dann aber auf, unglaublich weich und sanft schmiegen sie sich in die hügelige Landschaft. Wohin man auch blickt, ein Teestrauch steht dicht gedrängt neben dem anderen, Plantagen, so weit das Auge reicht. Hansi Hinterseer ist auf einmal ganz weit weg, auch wenn er sich mit »O du fröhliche« noch einmal richtig ins Zeug legt, aber gegen das satte Grün und die kräftige Sonne, die sich ihren Weg durch den Nebel gebahnt hat, ist er chancenlos. Das satte Grün wird nur von dunklen Äderchen und leuchtenden Farbklecksen durchbrochen. Das Dunkle sind die kleinen Pfade der Teepflückerinnen, und die bunten Tupfer die Teepflückerinnen selbst, die in ihren farbenfrohen Saris ihrer täglichen Arbeit nachgehen.

»Männliche Pflücker gibt es nicht, das ist hier die Arbeit der Frauen«, sagt Fernando.

DER TEE MUSS GEPFLÜCKT WERDEN

Auf die Frage, warum das denn so sei, verweist er achselzuckend auf die alten Traditionen. Der Großteil der Arbeiterinnen sind Tamilen, die Ende des 19. Jahrhunderts von den Briten aus dem Süden Indiens geholt wurden. Heute führen deren Nachkommen die Pflückerei fort. Viel verändert hat sich in der Zwischenzeit an deren Arbeit nicht. Je Trieb werden nur die ersten beiden Blätter und die Knospe abgezupft, dann geht’s zum nächsten. Am Ende des Tages muss jede Frau etwa 20 bis 25 Kilo Teeblätter in ihren Säcken haben. Ihr Verdienst: umgerechnet etwa vier Euro. Nur zu verständlich, dass so manche Pflückerin einen Obolus von Touristen erwartet, die sie fotografieren wollen.

Nach getaner Arbeit werden die prall gefüllten Säcke zur Fabrik gekarrt, wo die Pflückerinnen ausbezahlt werden. Einen halben Tag lang werden die Teeblätter unter Heißluft gleichmäßig getrocknet, ehe sie in rostigen, lauten, ächzenden Maschinen weiterverarbeitet werden, die wohl nicht mal vor 50 Jahren als modern gegolten hätten. Da werden dann die Blätter zerquetscht, sodass der Pflanzensaft heraustritt, und schließlich kommt es unter einer ganz bestimmten Luftfeuchtigkeit zum Fermentierungsprozess. Die Blätter färben sich dabei rötlich braun, und der Tee entwickelt sein Aroma. Schließlich wird der Tee noch einmal gereinigt und nach Größe sortiert. Von der Güte und Vielfalt kann man sich dann in der eigenen Fabrikteestube gleich selbst ein Bild machen. Auch Kuchen gibt es. Die Auswahl auf der Karte ist auf den ersten Blick eine Aneinanderreihung von Abkürzungen. OPA, BP, PF oder BOP stehen darauf. Oder auch Gun Powder und Silver Tips.

Andreas Dauerer

DAS KLEINE TEE-EINMALEINS

BOP etwa steht für »Broken Orange Pekoe« und ist eine der gängigsten Schwarzteesorten, ein sogenannter gebrochener Tee. Das Teeblatt kommt also zerkleinert in den Handel, während sich PF, »Pekoe Fannings«, ideal für Aufgussbeutel eignet, da hierfür Restpartikel der maschinellen Teeproduktion verwendet werden. Der kostbarste unter den Teesorten versteckt sich hinter dem »Silver Tip«. Kostbar, weil dieser weiße Tee nicht so häufig zu ernten ist und deshalb in Deutschland bis zu 70 Euro kosten kann. 100 Gramm, wohlgemerkt.

Ob er das Geld wirklich wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Er schmeckt jedenfalls relativ zart und leicht süß und hat obendrein die Fruchtnote, wie sie für Tees aus Sri Lanka typisch ist. Dabei sollte man unbedingt auch den zweiten Aufguss erleben, da der Silver Tip erst dann sein volles Aroma entfaltet. Das ist insbesondere dann gut, wenn am späten Nachmittag die Temperatur sinkt. »Wir müssen dann weiter«, ruft Fernando und reißt mich aus meinen Gedanken. Freudig sitzt er schon im Auto, mit Hansi quasi auf dem Beifahrersitz. »Lasst uns froh und munter sein«, wimmert es mir entgegen. Immerhin, das Motto stimmt, denke ich bei mir. Und es sind ja auch keine zwanzig Minuten mehr bis zum Hotel in Nuwara Elyia, wobei ich inständig hoffe, dass Fernando auch noch eine zweite CD im Gepäck hat.

Anreise. Von Frankfurt a. M., München und Berlin fliegt man mit Qatar via Doha mehrmals wöchentlich nach Colombo. www.qatarairways.com/de

Unterkunft. Typisch britisch und mit etwas betagtem Charme schläft man im Grand Hotel. Ideal für einen Ausklang des langen Tages eignet sich die Bar nebst Snookertisch. www.tangerinehotels.com

Info. Allgemeine Informationen über Sri Lanka erhält man im Netz unter: www.srilanka-botschaft.de

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Wer 2017 in diesem Paradies Urlaub macht, bekommt Geld geschenkt

Türkisblaues Meer, unberührte Natur, fantastische Korallenriffe und Puderzuckerstrände – für einen Urlaub im kleinen Paradies namens amerikanische Jungferninseln bzw. U.S. Virgin Islands muss man im Normalfall schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

2017 allerdings erhält jeder Tourist einen Teil geschenkt. Um genauer zu sein: 300 US-Dollar, das sind ca. 280 Euro.

Wie kann das sein?

Grund dafür ist das 100. Jubiläum des Eintritts in die USA. 1917 verkaufte Dänemark die Amerikanischen Jungferninseln (St. Thomas, St. John und St. Croix) für 25 Millionen Dollar an die Staaten. Und das wird in diesem Jahr – nicht nur mit Paraden, wie sonst üblich – sondern mit einem Bonus für Touristen gefeiert.

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DAS SIND DIE BESTEN LÄNDER, UM SICH ZUR RUHE ZU SETZEN

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Viele träumen davon, sich spätestens im Rentenalter in einem Land zur Ruhe zu setzen, in dem es sich angenehmer lebt als in der Heimat. TRAVELBOOK zeigt eine Liste mit den besten Ländern für Rentner – mit dabei auch sechs aus Europa.

Ein Inspirationsquelle dafür, wo das am besten geht, könnte das aktuelle Ranking von „International Living“ sein: Das US-Magazin hat die besten Länder der Welt gekürt, um sich zur Ruhe zu setzen.

Welche Kriterien wurden dabei beachtet? Zum einen hat das Magazin viele Auswanderer zu ihren Erfahrungen im Ausland befragt. Darüber hinaus wurden Daten wie Lebenshaltungskosten, Klima, Gesundheitssystem, Renten-Leistung und vieles mehr berücksichtigt.

PLATZ 1: MEXIKO

Die Stadt Acapulco im Südwesten Mexikos hat einen der wohl berühmtesten Strände der Welt

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Klar, viele negative Schlagzeilen über Gewalt und Kriminalität kommen aus Mexiko. Aber das passiert nur an wenigen, konzentrierten Orten. Das Land ist groß. Und schön. Die Lebenshaltungskosten sind gering, die Einwohner sind freundlich und es leben bereits viele Auswanderer in Mexiko. Auch ein wichtiges Argument des US-Magazins für den Spitzenplatz im Ranking: Die Nähe zur USA – das Land ist direkter Nachbar.

PLATZ 2: PANAMA

Fantastischer Blick über Panama-Stadt

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Natürlich ist Panama vor allem bekannt für seinen Kanal, der den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Laut „International Living“ sollte man sich das Land aber auch merken, weil es modern, gemütlich und tolerant ist. Auswanderer müssten sich nicht davor fürchten, allein zu sein. Denn es leben schon sehr viele Europäer und Asiaten hier – man fühle sich schnell willkommen.

PLATZ 3: ECUADOR

Das Naturparadies der Galapagos-Inseln gehört auch zu Ecuador

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Das Land punktet vor allem beim Wetter! Das Klima in Ecuador kann man sich quasi aussuchen – je nach dem, wie hoch man lebt. Wie der Name schon sagt liegt das Land auf dem Äquator, zudem tragen die hohen Berge der Anden zum tollen Klima bei.

PLATZ 4: COSTA RICA

Traumhafte Strände erwarten Auswanderer in Costa Rica in Mittelamerika

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Auswanderer werden hier mit offenen Armen empfangen. Costa Rica ist sicher, stressfrei und die Wirtschaft stabil, ein Militär gibt es nicht. Das inoffizielle Motto hier lautet: „Pura vida“, was so viel heißt wie „das Leben ist gut“.

PLATZ 5: KOLUMBIEN

Das Städtchen Cartagena im Norden Kolumbiens hat eine ganz besondere Altstadt, die sogar zum Weltkulturerbe gehört

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Lange war das Land ein Geheimtipp unter pensionierten US-Auswanderern. Mittlerweile entdecken immer mehr Menschen Kolumbien für sich. Niedrige Lebenshaltungskosten, ein  gutes Gesundheitssystem und ein angenehmes Klima sprechen für das Land.

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Mit dem Motorrad durch Vietnam

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Einmal mit dem Motorrad durch Vietnam zu fahren ist für viele Reisende ein Lebenstraum, der ganz oben auf der Bucket-List steht. Über 2.000 Kilometer einmalige Küstenlandschaften, Kalksteinformationen, wüstenartige Landstriche und Naturschauspiele, die sich jeden Tag aufs Neue übertreffen.

Roadtrip Vietnam – mit dem Motorrad durchs Land

Dieses Roadtrip-Abenteuer ist wirklich einmalig, das steht außer Frage! Aber sei gewarnt, denn es ist nichts für schwache Nerven. Hier erfährst du alle wichtigen Infos zu diesem Trip sowie unsere Top 3 Routenvorschläge.

Einsame Straßen während einer Motorradtour in Vietnam

Brauchst du einen Motorrad-Führerschein?

Ja und Nein. Nein, weil die allermeisten Polizisten in Vietnam kein Englisch sprechen und dich normalerweise auch nicht kontrollieren. Ob du einen Führerschein hast oder nicht, interessiert also im Land selbst (solange nichts passiert) erst mal eher niemanden.

Aber Ausnahmen bestätigen wie so oft die Regel: Die Polizei in Mui Né hat herausgefunden, dass das Geschäft mit Touristen durchaus lukrativ ist und verlangt bei einer „Kontrolle“ ab und an ein kleines Schmiergeld.

Motorrad am Strand in Vietnam

Theoretisch sieht das mit dem Führerschein aber ganz anders aus. Denn natürlich benötigst du auch in Vietnam einen gültigen Motorrad-Führerschein. Der deutsche Motorradführerschein zusammen mit dem internationalen Führerschein ist in Vietnam anerkannt.

Das größte Problem ist aber, dass es eigentlich nicht legal ist, wenn du ohne fährst. Und das hat leider Konsequenzen sobald etwas passiert. Dann nämlich zählt deine Krankenversicherung aus Deutschland nicht mehr und du musst für sämtliche Schäden selbst aufkommen. Mit anderen Worten: das kann richtig teuer werden…

Bist du während des Roadtrips versichert?

Krankenversichert vielleicht. Aber grundsätzlich: Nein! In Vietnam ist für die meisten das Wort Versicherung ein absolutes Fremdwort. So etwas wie Haftpflicht gibt es nicht und auch eine Krankenversicherung haben viele nicht abgeschlossen. Passiert ein Unfall, zahlt der Schuldige.

Verkehrsregeln in Vietnam

Verkehrsregeln in Vietnam, gibt es so etwas? Offiziell bestimmt. Aber der Verkehr in Vietnam ist total verrückt und oft auch gefährlich. Auf der Straße gibt es nur ein einziges Motto: der Stärkere gewinnt. Und wenn du mit dem Motorrad unterwegs bist, dann sind grundsätzlich erst einmal alle stärker als du.

Leere Straßen beim Motorrad-Roadtrip in Vietnam

Die gute Nachricht aber ist: Es gibt mittlerweile sehr gut ausgebaute Straßen abseits der großen Highways. Die sind meistens extrem verkehrsberuhigt und führen durch all die kleinen wunderbar authentischen Dörfer. Eine gute Routenplanung und eine gute Navigations-App (z.B. maps.me) sind dabei definitiv entscheidend.

Für dich wichtig zu wissen: Die Höchstgeschwindigkeit Innerorts beträgt 40 km/h und außerhalb von Ortschaften 60 km/h.

Ist es leicht ein Motorrad in Vietnam zu kaufen?

Vietnam ist DAS Land der Millionen Motorräder und daher gibt es sie in jedem noch so kleinen Dorf zu kaufen. Viele Motorradhändler in Ho Chi Minh City oder Hanoi bieten auch an, die Motorräder am jeweiligen Endpunkt des Roadtrips zurückzukaufen.

Da du als Nicht-Vietnamese offiziell aber kein Motorrad besitzen darfst, bleibt das Motorrad auf seinen Vorbesitzer angemeldet. Achte darauf, dass du eine blaue Zulassungskarte beim Kauf erhältst. Dann sollte es auch bei (eventuellen) Polizeikontrollen keine Schwierigkeiten geben.

Drei mögliche Routenoptionen für einen Roadtrip durch Vietnam

Dich haben all diese warnenden Worte noch nicht abgeschreckt? Sehr schön, das freut uns. Dann mal ganz unter uns: Eine Motorradtour ist trotz der Risiken (die du natürlich für dich persönlich abwägen musst) einfach nur der Hammer!

Einer der vietnamesischen Tempel auf einer Motorradtour

Es ist spannend, exotisch, fantastisch, Nervenkribbel pur und der kühlende Fahrtwind ist der Inbegriff der Freiheit. Du kannst mit dem Motorrad in Gegenden gelangen in die sich auch im touristischen Vietnam nur die wenigsten verirren.

Es gibt, davon sind wir fest überzeugt, keine authentischere und abenteuerreichere Möglichkeit um das wahre Vietnam zu entdecken. Für uns war dieser Roadtrip einer der besten unseres Lebens!

Hier haben wir mal drei mögliche Routenvorschläge für dich:

Der Klassiker (ca. 2.500 km; 3-4 Wochen)

Diese Route ist die perfekte Mischung aus Highlands und Küste. Sie bringt dich sowohl ins bergige Landesinnere Zentralvietnams, als auch entlang der schönsten Küstenlandschaften des Landes. Außerdem sind auch noch die besten Sehenswürdigkeiten auf der Strecke integriert.

Fischerboot am Strand von Vietnam

Die Strecke führt von Ho Chi Minh City über Mui Né nach Dalat. Von dort aus geht es zurück an die Küste nach Nha Trang, Hoi An und Hué. Ab Hué führt dich die Strecke wieder zurück ins Landesinnere und du fährst auf dem Ho Chi Minh-Trail weiter bis nach Hanoi.

Motorradtour entlang der Küste in Vietnam

Zu jedem Abschnitt dieser grandiosen Route gibt es von uns einen Artikel mit allen Infos zur Strecke, Unterkünfte, Essen und Highlights. Den ersten Teil findest du übrigens hier: Von Ho Chi Minh nach Mui Né.

Entlang der Küste (ca. 2.000 km; 2-3 Wochen)

Strand, Klippen, Meeresrauschen, kleine Fischerdörfer und Küstenstädte sind dein Ding? Dann ist diese Streckenoption perfekt für dich! Folge den kleinen Straßen, die entlang der Küste und parallel zum furchtbaren Highway verlaufen. Lass dich treiben und plane auf jeden Fall genug Zeit ein, um mal links oder rechts einen Abstecher zu machen. Und vergiss nicht deine Kamera vorher komplett aufzuladen.

Die wunderschönen Strände Vietnams auf einer Motorradtour

Auf dem Ho Chi Minh-Trail durchs Landesinnere (ca. 1.800 km; 2 Wochen)

Atemberaubende Berglandschaften, Kalksteinfelsen, verlassene Gassen und ein Straßenname, der geschichtsträchtiger nicht sein könnte. Willkommen auf der Straße Uncle-Ho’s, dem legendären Revolutionsführer Nordvietnams! Diese Strecke beinhaltet zwar nicht die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes, dafür hat sie unter Kennern mittlerweile den Ruf als eine der am landschaftlich beeindruckendsten ganz Südostasiens.

Regen auf einer Motorradtour in Vietnam

Jede dieser drei Strecken hat ihren ganz besonderen Charme mit einmaligen landschaftlichen Highlights. Und eines ist ganz sicher: Egal für welche Option du dich entscheidest, dieses Roadtrip-Abenteuer wird absolut unvergesslich und einfach nur genial!

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Reisetipps für eine Reise mit Babys, Kleikindern und Schulkindern

Reiseinformationen: Was solltest du vor Abreise tun?
Wenn du selbst auf Expedition gehst, wirst du dich gut vorbereiten. Das gilt auch für das Reisen mit Kindern: mit einer guten Vorbereitung auf das Abenteuer hast du die Hälfte des Erfolgs schon erzielt!Die Kinder auf die Reise vorbereiten:Sobald du weißt, wo die Reise hingeht, kannst du mit den Vorbereitungen beginnen. Hier einige Reisetipps:

  • Schaue in einem Kinder-Weltatlas gemeinsam mit deinen Kindern, wo das Land liegt.
  • Suche Informationen über die Destination. Beim Fremdenverkehrsamt des Landes kannst du Prospekte anfordern. Suche mit deinen Kindern nach Dingen, die dort zu sehen sind (Blumen, Tieren) und informiere dich, was es zu essen gibt.
  • Erzähle deinen Kindern, was ihr alles im Urlaub machen werdet und kläre, was die Kinder unbedingt sehen möchten: Delphine schauen, Boot fahren, wilde Tiere beobachten, etc.
  • Einige Wochen nach der Buchung bekommen deine Kinder ein persönliches Reise-Tagebuch zugeschickt, in dem die Details der Reise erwähnt werden und wo die Kinder auch selbst nach der Reise Fotos hinein kleben können.
  • Gehe mal in ein indonesisches oder chinesisches Restaurant essen. Du kannst auch zu Hause Speisen aus dem Land nachkochen.
  • Du kannst die Tiere mit den Kindern vorher in einem Tierpark anschauen, damit sie später die Tiere schneller erkennen.
  • Vielleicht gibt es ein Tropenmuseum bei dir in der Nähe oder es organisiert jemand eine Diashow.

Reise-Vorbereitung sechs Wochen vor Abreise:

Reisedokumente:

  • Kontrolliere, ob die Reisepässe noch gültig sind. Das Verlängern eines Reisepasses dauert meistens einige Tage. Für ALLE Destinationen benötigen Kinder einen eigenen Reisepass mit Passbild.
  • Organisiere rechtzeitig die Visa-Dokumente, falls notwendig, und vergiss nicht, die Visa auch für die Kinder anzufordern! Viele Konsulate brauchen länger als angegeben und können so den Antritt der Reise verzögern.

Gesundheit:

  • Wir empfehlen dir, dich rechtzeitig vor der Abreise mit einem Arzt in Verbindung zu setzen, um dich über entsprechende Gesundheitsvorsorge und eventuell notwendige Impfungen zu informieren. Weiterführende Informationen erteilt dir ein Tropen- oder Hygiene-Institut.
  • Falls du einen internationalen Impfpass hast, ist es ratsam, diesen mitzunehmen.
  • Wenn du Medikamente benötigst, kannst du bei der Apotheke einen Medikamentenpass anfordern. Hier werden die Zusammenstellungen des Medikamentes beschrieben und das kann manchmal ganz hilfreich sein.
  • Gib Kindern, die verkühlt sind, schon einige Tage vor dem Flug regelmäßig Nasentropfen. Fliegen mit einem verstopfen Nase kann Ohrprobleme verursachen. Nimm die Nasentropfen auch im Flugzeug mit.
  • Wenn du schwanger bist, kontrolliere bis wann du noch fliegen darfst. Manche Fluglinien verlangen eine Schwangerschaftserklärung und Bestätigung vom Arzt.

Sicherheit:

  • Organisiere für deine Kinder ein SOS Armband oder eine SOS Kette, wo du deine Handynummer und andere wichtige Daten hinterlässt.

Reisetipps für unterwegs

Auf dem Weg zum Flughafen:

  • Das Auto für längere Zeit beim Flughafen parken ist oft teuer und außerdem befinden sich die Parkplätze sehr weit von den Terminals entfernt. In München arbeitet TRAVELKID mit einem Anbieter für Park-and-Ride Service zusammen. Du bringst das Auto kurz vor dem Flughafen zum Anbieter, da wird das Auto geparkt, anschließend wirst du mit einem Shuttlebus direkt zum Terminal gebracht.
  • Wenn du eine längere Anreise zum Flughafen hast oder sehr früh einchecken musst, empfehlen wir eine Nacht vorher in einem Hotel in der Nähe des Flughafens zu übernachten. Diese Hotels bieten meistens auch ein Park-and-Ride Service an.

Im Flugzeug:

Während einer längeren Reise ist es nett, wenn die Kinder ab und zu ein Geschenk bekommen. Bedenke, dass dieses Geschenk für einen kleinen Rucksack und das Flugzeug geeignet ist. Malbücher, etwas zum Basteln oder Lesen gefällt jedem Kind. Dasselbe gilt auch für den Rückflug. Auf unserem Reiseblog findest du einen Bericht, wie du einen langen Flug mit den Kindern durchhältst.

  • V-Tech hat eine Kidizoom Fotokamera im Programm, welche für Kleinkinder sehr empfehlenswert ist. Die Kinder können damit nicht nur photographieren, sondern auch filmen und Fotos bearbeiten, aber auch Musik oder Geschichten auf dem MP3 Player hören und verschiedene Spiele spielen.
  • Schulkinder und Jugendliche können sich mit lustigen Reise-Apps beschäftigen.
  • Durch das Airconditioning ist es oft etwas kälter im Flugzeug. Nimm eine extra Jacke oder einen Pullover für dich und deine Kinder mit.

Kinder bis 2 Jahre

  • Im Prinzip kann ein Buggy oder Maxicosy bis zum Gate mitgenommen werden. Nachher werden diese im Flugzeug aufbewahrt und du bekommst die Gegenstände beim Verlassen des Flugzeuges wieder zurück.
  • Bei verschiedenen Fluggesellschaften kannst du an Bord ein Babybett anfordern.
  • Kinder bis 2 Jahre haben kein Recht auf einen eigenen Sitzplatz im Flugzeug. Bei längeren Flügen empfehlen wir für Kleinkinder einen Sitzplatz zu reservieren. Gönne dir etwas Komfort!
  • Informiere dich bei der Buchung des Tickets immer nach einer Baby- oder Kindermahlzeit. Nimm in jedem Fall etwas zu Essen von zu Hause mit. Getränke gibt es an Bord, weil du diese nicht durch die Sicherheitskontrollen mitnehmen darfst.
  • Gib Kleinkindern und Babys beim Starten und Landen etwas zu essen oder zu trinken, damit der Druckausgleich in den Ohren erleichtert wird.

Kinder von 2 bis 12 Jahren  

  • Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren bekommen im Flugzeug einen eigenen Sitzplatz. Außerdem kannst du bei der Buchung Kindermahlzeiten anfordern. Wir empfehlen hier auch etwas von zu Hause mitzunehmen. Bedenke allerdings, dass du nach Amerika kein Obst einführen darfst.
  • Reiseinformationen rund um dein Urlaubsziel

Jetzt, da du dein Reiseziel erreicht hast, kann der Urlaub beginnen – auch hier gibt es einige Reisetipps für dich und deine Familie.

Unterwegs

  • Wenn du Richtung Osten fliegst, sollten die Kinder so lange wie möglich schlafen oder etwas rasten.
  • Wenn du Richtung Westen fliegst, versuche eher die Kinder wach zu halten.
  • Trinke viel Wasser oder Fruchtsäfte im Flugzeug.
  • Stelle deine Uhr beim Einsteigen schon um auf die neue Zeit. So weißt du genau wann es Mittagessen gibt, oder wann es Zeit zum Schlafen ist.

Nimm Rücksicht auf Deine Kinder bei der Urlaubsplanung 

  • Jeden Tag was unternehmen ist vielleicht für dich nett, für die Kinder ist ein Tag am Strand oder im Schwimmbad auch herrlich!
  • Bedenke, dass Kinder ihre neu erworbenen Eindrücke beim Spielen verarbeiten. Freizeit während der Reise ist ganz wichtig.
  • Organisiere einen „Kindertag“, wobei die Kinder entscheiden was ihr heute macht, wo gegessen wird, etc.
  • Wechsle deine Aktivitäten mit Kinderprogrammen ab. Schwimmbad, Tierpark oder Vergnügungspark finden Kinder immer super.
  • Kinder reisen gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vielleicht kannst du vor Ort mal eine Busfahrt oder Zugfahrt unternehmen.
  • Lass deine Kinder Ansichtskarten an Freunde, Opas und Omas schicken. Es ist auch lustig eine Karte nach Hause zu schicken, als Überraschung für die Kinder, wenn du wieder nach Hause kommst.
  • Kinder sollten täglich etwas ins Reisetagebuch schreiben und Eintrittskarten oder Ansichtskarten dazu kleben.
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Wann ist die beste Reisezeit für Madeira?

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Durch seinen ewigen Frühling gibt es keine spezielle Zeit, um nach Madeira zu reisen, es reicht sich nach dem adäquaten Moment nach seiner Lust zu entscheiden.

Also für die, die sich wünschen Weihnachten oder das neue Jahr dort zu feiern, weit entfernt von der Rüde des Winters, ist die Zeit zwischen Ende Dezember und Januar.

Wenn Sie sich für Pflanzen und die Natur interessieren ist der Frühling eine unvergleichliche Zeit, in welcher Sie an kulturellen Festen wie Funchal, dem Fest der Pflanzen, wo die viele Konzerte stattfinden.

Für die Musik-Begeisterten gibt es auch das Musikfestival Funchal jazz, welches im Juli stattfindet.

Die Monate August und September sind der Feier des Weins von Madeira gewidmet. Die Rallye der Weine wird von der Parade der Weinernte gefolgt, welche auch der Grund von zahlreichen Feiern ist. Also, zucken Sie nicht, um den besten Moment zum reisen zu finden.

Also, wann ist die beste Reisezeit für Madeira? Hier gibt es mehr Informationen, um Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen:

  • In Madeira ist das Wetter im Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und Dezember überall gut
  • Die günstigsten Monate um Funchal zu besuchen sind Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und Dezember
  • Im Durchschnitt sind die wärmsten Monate in Funchal Juli, August, September und Oktober
  • Dezember ist der nasseste Monat in dieser Stadt
  • Die Städte mit dem bestem Klima sind Funchal, Calheta, Porto Moniz, Porto Santo, Santa Cruz und Santana (Madeira) mit gutem Wetter bei wenigsten 11 Monaten im Jahr
  • Die besten Monate um in Funchal Schwimmen zu gehen sind Juli, August, September, Oktober und November

Um alle Informationen für einen bestimmten Monat über das Klima und das Wetter von Stadt zu Stadt in Madeira zu erfahren, wählen Sie die entsprechende untere Zeile:

Monat Unsere Meinung Details anzeigen
gut Madeira im Januar
gut Madeira im Februar
gut Madeira im März
gut Madeira im April
gut Madeira im Mai
gut bis ideal* Madeira im Juni
gut Madeira im Juli
gut Madeira im August
gut Madeira im September
gut Madeira im Oktober
genau bis gut* Madeira im November
gut Madeira im Dezember
* Das Wetter ist quer durch das Land unteschiedlich

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KORCULA – DAS SCHWARZE KORFU VON KROATIEN

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Die Adriainsel Korcula ist so etwas wie ein Geheimtipp in Kroatien. Tiefe Wälder, malerische Strände, kristallblaues Meer – und eine sehr skurril anmutende Tradition. Was der Ort mit Marco Polo zu tun hat und es alles zu entdecken gibt.

Angefangen bei den malerischen Stränden und den tiefen Wäldern, die der Insel ihren Namen gaben: Korčula wurde wegen seiner Kiefern- und Eichenwäldern, die laut dem offiziellen Tourismusportal der Insel 61 Prozent ihrer Fläche bedecken, im Griechischen Melaina Korkyra genannt, was übersetzt „Schwarzes Korfu“ bedeutet. Von Split aus kann man mit einer Fähre nach Korčula übersetzen, wo man dann in der Hafenstadt Vela Luka ankommt. Die Fahrt dauert etwa drei bis vier Stunden (hier finden Sie den Fahrplan für die: Hauptsaison | Nebensaison)

Vor Ort ist man schnell hingerissen von der Insel: Olivenhaine, Weinberge, Granatäpfel, Feigen, Mandarinen und Kakteen – Korčula bietet Besuchern eine berauschende Natur. Strände wie Pupnatska und Lumbarda laden zum Baden in dem kristallblauen Meer rund um die nur 279 Quadratkilometer große Insel ein, dazu kommen Temperaturen, die im Hochsommer schon mal um die 40 Grad liegen können. Haben wir schon erwähnt, dass die durchschnittliche Anzahl an Sonnenstunden auf Korčula bei 2700 pro Jahr liegt? Zum Vergleich: Deutschlands sonnenreichster Ort, die Gemeinde Zinnowitz auf Usedom, kommt auf 1917,5 Sonnenstunden im Jahr.

BERÜHMTER WEIN UND EIN WELTBEKANNTER ENTDECKER

Der Pupnatska-Strand ist eines der Insel-Highlights

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Mittelalterlich anmutende Städte wie Korčula (gleichnamig mit der Insel) versprühen ihren ganz eigenen mediterranen Charme, und natürlich gibt es hier auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten – so soll der Weltreisende Marco Polo (1254 – 1324) angeblich in einem Stadtteil der Inselhauptstadt geboren worden sein, sein vermeintliches Geburtshaus kann man jedenfalls noch besichtigen. Auch eine Ausstellung erinnert an den berühmten Entdecker. Ein skurriles Ritual ist der traditionelle Moreska, ein Tanz, der mit Schwertern an Feiertagen zu Ehren der Schutzheiligen der Stadt wie auch in der Touristensaison aufgeführt wird.

Berühmt ist die Insel auch für ihren Weißwein, der aus verschiedenen Rebsorten gewonnen und auf zahlreichen Weingütern hergestellt wird. Quer über die Insel verteilt gibt es auch zahlreiche Restaurants, die die frischen Zutaten verarbeiten, welche die Insel überreichlich anbietet – Korčula ist beispielsweise bekannt für sein hochwertiges Olivenöl.

WASSERSPORTPARADIES

Korčula bietet Besuchern einen ziemlich beeindruckenden Anblick

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Sportbegeisterte Reisende können die Insel auch auf dem Fahrrad erkunden, hierzu bietet die Tourismuswebseite zahlreiche Strecken und Kartenmaterial an. Ansonsten stehen besonders Wassersportarten wie Tauchen, Segeln oder Windsurfen hoch im Kurs. Wer geschichtlich interessiert ist, kann in der gleichnamigen Stadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten besichtigen, von der St. Markus-Kathedrale über die Abteischatzkammer bis hin zum Stadtmuseum. Andere Orte wie Račišće, Pupnat und Kneža bestechen ebenfalls durch ihren mediterranen Charme.

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Das sind die schönsten Inseln der Welt

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Sommer, Sonne und Meer: Davon gibt es auf den schönsten Inseln der Welt wahrlich genug. Das Urlaubsportal „Tripadvisor“ hat die besten Inseln der Welt gekürt. Wir zeigen Ihnen fünf Trauminseln, die auf Ihre To-do-Liste müssen.

  • Inseln stehen für Paradies, Abgeschiedenheit, heile Welt und Urlaubsträume.
  • Das Urlaubsportal “Tripadvisor” hat die fünf schönsten Inseln der Welt gekürt.
  • Die Eilande liegen von der Südsee bis nach Schottland verstreut.

Das Südsee-Paradies Bora Bora

Die Südseeinsel Bora Bora gehört zu den exklusivsten Inseln der Welt. Auf der Insel in Französisch-Polynesien gibt es nicht nur weiße Sandstrände, sondern auch ein 700 Meter hohes Bergmassiv.

Foto: Dennis M. Sabangan +++(c) dpa – Bildfunk+++

Die Karibikinsel Providencial

Eine weitere Traum-Destination für Reisende ist die Insel Providencial. Das kaum bekannte Eiland der Turk- und Caicosgruppe in der Karibik lockt mit 350 Sonnentagen im Jahr, Korallenriffen und endlos langen Stränden.

Das schottische Paradies

Wer Insel-Feeling der ganz anderen Art sucht, reist in wenigen Stunden auf die schottische Insel namens Lewis and Harris. Die zweigeteilte Insel, die südliche Provinz wird Harris und die nördliche Lewis genannt, verspricht neben Whiskey, Schafen und Einsamkeit auch erstaunliche Strände.

Zehntausend kleine Inseln vor Florida

Vor der Westküste Floridas liegt ein Reich von 10.000 kleinen Inseln. Wer nach Marco Island kommt, macht am besten eine Bootstour durch die unbewohnte Inselwelt.

Die Robinson Crusoe Inseln in Thailand

Im Golf von Thailand liegt Koh Tao, die Schildkröten Insel. Zum Robinson Crusoe Feeling gibt es hier noch etwas gratis: Meeresschildkröten, nach denen die Inseln benannt ist.

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DIE COOLSTEN REISEZIELE FÜR 2017

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Es gibt Reise-Rankings fast jeder Kategorie: der teuersten, günstigsten, beliebtesten, schönsten Reiseziele der Welt. Die britische Ausgabe des „National Geographic Traveller“ hat nun eine weitere Liste erstellt: der coolsten Reiseziele und Länder für 2017. Wer ganz vorne landete und welche deutsche Stadt es ins Ranking schaffte.

Die coolsten Orte der Welt: 17 Reiseziele hat der britische „National Geographic Traveller“ im Ranking gelistet, darunter Donegal (oben der Mount Errigal), Helsinki, Peru mit dem Machu Picchu und Düsseldorf (im Uhrzeigersinn)

, schreibt der britische „National Geographic Traveller“ über seine zugegebenermaßen recht wilde „The Cool List“ mit Zielen für 2017. Wild, weil sowohl Städte als auch Regionen und Länder gleichermaßen darin zu finden sind – und mit Düsseldorf sogar eine deutsche Metropole. Aber zunächst einmal zum überraschenden ersten Platz.
PLATZ 1

Der Gewinner des Rankings ist vielen Menschen im ersten Moment womöglich gar nicht präsent, dabei bietet die Grafschaft Donegal im Nordwesten Irlands eine fantastische Kulisse: raue Natur, kilometerlange Sandstrände und ins Meer ragende Felswände.

Wild und schön: die Küste Donegals

Hollywood jedenfalls hat Donegal bereits für sich entdeckt: Unter anderem wurde hier für den Film „Star Wars: Episode VIII“ gedreht, der 2017 im Kino zu sehen sein wird.

In Donegal wurde für „Star Wars: Episode VIII“ gedreht

FOTO: DPA

„Mit der wettergeformten Küste, übersät mit aus dem Meer ragenden Steinwänden, ‘Blue Flag’-Stränden und nahe gelegenen Inseln ist Donegal eine Region, die sich noch unentdeckt anfühlt“, begründet der „National Geographic“ seine Entscheidung, die irische Grafschaft zum coolsten Ort der Welt für 2017 zu küren.

Ins Meer ragende Felswände sind typisch für die nordwestliche Küste Irlands

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Tatsächlich ist Donegal noch immer so etwas wie ein Geheimtipp, der in weiten Teilen dem Bild entspricht, das viele hierzulande von Irland haben: Schafe weiden auf sattgrünen Wiesen, an den sich durch die Landschaft schlängelnden Straßen stehen Hütten, und an der Küste erstreckt sich ein Teil des Wild Atlantic Way. Auch Surferstrände findet man hier, von denen zwei, Magheraroarty und Ballyhiernan Bay, dem „National Geographic“ eine lobende Erwähnung wert waren.

Wenn man nach Irland reist, darf man sich einen Besuch in einem Irish Pub natürlich nicht entgehen lassen

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DAS KOMPLETTE RANKING DER COOLSTEN REISEZIELE FÜR 2017

Neben der Grafschaft Donegal haben es noch weitere Reiseziele in die „Cool List“ des „National Geographic“ geschafft. Darunter überraschend auch Düsseldorf. Erst kürzlich war die Rheinmetropole von Auswanderern zur besten deutschen Stadt zum Leben und Arbeiten gewählt worden, und auch in anderen Rankings, etwa der lebenswertesten Städte der Welt von Mercer, taucht Düsseldorf regelmäßig oben auf. Entscheidend für den 15. Platz in der „National Geographic“-Liste der coolsten Reiseziele für das kommende Jahr war die herausragende Kunstszene der Stadt.

Ebenfalls überraschend – und auch zweifelhaft – unter den 17 coolsten Reisezielen für 2017: der Iran. Zwar sei die Regierung auch nach der Annäherung mit dem Westen noch immer „zutiefst konservativ“, so der „National Geographic“, doch keiner würde zurückkommen, ohne die Gastfreundlichkeit der Iraner zu loben.

Die USA schaffte es gleich zweimal ins Ranking: mit Portland – und als ganzes Land. Als Grund wurde unter anderem genannt, dass Virgin Atlantic von Manchester aus ab 2017 Verbindungen nach Boston, San Francisco und New York anbietet.

Platz 1: Donegal, Irland

Platz 2: Santiago, Chile

Platz 3: Helsinki, Finnland

Die verträumte Hafenstadt Helsinki hat es auf Platz 3 der coolsten Reiseziele der Welt geschafft

Platz 4: Grönland

Platz 5: Peru

Platz 6: Aarhus, Dänemark

Platz 7: Kanada

Kanada hat neben seiner rauen Natur auch schöne Städte und sehr freundliche Einwohner

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Platz 8: Portland, Oregon, USA

Platz 9: Indien

Platz 10: Südafrika

Ein Besuch in Südafrika lohnt sich nicht nur wegen Kapstadt, auch die Nationalparks bieten ein faszinierendes Erlebnis

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FARO- PORTUGAL: WAS MAN BESUCHEN KANN

Die größte Stadt der Provinz Algarve, das wirtschaftliche und ökonomische Zentrum. Eine riesige Rolle in der Entwicklung der Wirtschaft der Stadt hat das Erzeugnis des Kochsalzes gespielt. Noch im vorigen Jahrhundert war auf dem Territorium von Faro die reichen Vorkommen entdeckt, in der Nähe von denen schnell die großen Fabriken und Betriebe erwachsen sind. Die Stadt ist auch heutzutage das größte Handelszentrum, und in den letzten Jahren wurde sie für die Touristen dank ihrer einzigartigen Natur und dem Reichtum der kulturellen Erbschaft noch attraktiver.
Wenn man über die Sehenswürdigkeiten von Faro spricht, braucht man unbedingt das wunderliche Naturschutzgebiet Ria-Formosa zu erwähnen. Hier können Sie die Vertreter von Flora und Fauna kennen lernen, einige große Aquarien demonstrieren Ihnen die Vielfalt der Unterwasserbewohner. Im Park gibt es auch die Zonen, die den Vögeln, den Wildtieren gewidmet sind, und in den Aquarien können Sie die Weichtiere und Fische ansehen.

Unter den Architektursehenswürdigkeiten lohnt es sich das Schloss Eshtoy und die Trümmer Mileru auszusondern. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert erbaut, es wird von einem großen Park, der mit den verzierten Skulpturen, Kolonnen und Wasserbecken umgeben ist. In den Schlosssälen werden Sie die Sammlungen altertümlicher Möbel, Gemälde und sonstiger Gegenständen der Innengestaltung beobachten. An der Stelle der Trümmer lag einst das Schloss, das der römischen Aristokratie gehört hat. Heute blieb vom Schloss nur die Mosaik, die ein der Schwimmbäder geschmückt hatte, erhalten.

Noch ein wichtiges Denkmal des Altertums ist das Kloster der Himmelfahrt, das 1543 gebaut wurde. Nicht weniger interessante religiöse Sehenswürdigkeiten sind die Kirche St. Franziskus, Peter-Kirche und die Romanisch-gotische Kathedrale. In der Stadt gibt es auch einige Museen. Das Heimatkundenmuseum bewahrt in sich die Sammlungen wunderschöner Gemälde, und das Museum von Heinrich dem Seefahrer ist den wichtigen geographischen Entdeckungen gewidmet. Man kann auch die Galerie von St. Anthony de Alto, in der die Exposition von Fotografien, Gemälden und Skulpturen ausgestellt ist.
Im Zentrum des historischen Bezirks, auf dem malerischen Platz Largo da Se befindet sich das Hauptsymbol der Stadt – der alte Dom. Der wurde im 13. Jahrhundert gebaut aber stark von den Engländer geschädigt wurde. Die Einwohner haben das Heiligtum neugebaut. Die letzte große Rekonstruktion des Domes wurde im 18. Jahrhunderts durchgeführt. Der Dom ist ein unikales architektonisches Denkmal. Hier werden der unübertroffene gotische Stil und Traditionen der Epoche der Wiedergeburt vereinigt.
Der Kurort wird den Menschen, die gern auf dem Strand liegen und Einkaufen machen und durch die Stadt spazieren gehen, Sport treiben und Partys besuchen, gefallen. Der malerische Strand Praya-de-Faro, der die Touristen durch sein Maßstaben beeindruckt, ist ein wunderschöner Ort für Erholung. Auch in der Hochsaison wird dieser Strand wegen der großen Länge nie überfüllt. Der Strand beginnt am Flughafen, deswegen wird er auch von den Durchreisenden besucht. Der Strand passt sowohl für die ruhige Erholung als auch für aktive Unterhaltungen. Hier gibt es verschiedene Mietpunkte für Sportinventar.

SLOWAKEI: UNSPEKTAKULÄR SCHÖN!

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Gipfelpunkte in der Hohen Tatra sammeln, sich während einer Floßfahrt im Nationalpark Pieninen von Flora und Fauna verzaubern lassen und sich durch die deftige Küche schlemmen: Fernab der ausgelatschten touristischen Pfade in Europa lassen sich in der Slowakei Geheimtipps erkunden – die auch wirklich diesen Namen verdienen. Text: Frank Störbrauck

Wir tuckern ganz entspannt nach oben, 2632 Meter hoch hinaus – und erwarten dort nichts anderes als eine nette Aussicht in die Ferne. Doch auf der Lomnitzer Spitze müssen wir erst einmal tief Luft holen, als wir nach der Fahrt in der erdbeerroten Gondel an der Bergstation angekommen sind. Und das liegt nicht an der dünnen Luft: Weit unten im Tal breitet sich ein Teppich winzig kleiner Dörfer aus, ein azurblauer See ragt aus dem Hügelland um die Städtchen Poprad und Kežmarok hervor.

Reise durch die Slowakei: Blick auf die Berge von der Lomnitzer Spitze

Frank Störbrauck

Dazwischen grüner Wald und saftige Wiesen. Aber für das optische Highlight, für das Sahnehäubchen dieser Kulisse, sorgen die Berge. Die Gipfel der Hohen Tatra wirken, als hätte sie der liebe Gott bei der Schöpfung extra für uns in Reih und Glied angeordnet, damit auch wirklich jeder von uns nur noch seufzt: »Oh, wie schön …«

WAS WIR KANNTEN: BRATISLAVA UND DIE HOHE TATRA

Die Slowakei ist anders, als wir dachten; wobei – Asche auf unser Haupt – keiner von uns so recht sagen kann, wie er sich das Land vorab ausgemalt hat. Das Land ist reich an Sehenswürdigkeiten wie Burgen und Kirchen, an Städten, die an die überraschend mannigfaltige deutsche Vergangenheit erinnern, an Nationalparks, die die reichhaltige Flora und Fauna schützen, so beispielsweise Füchse und Bären in der Tatra. Und mittendrin die Hohe Tatra; sieht man einmal von dem Partyluder Bratislava ab, hat sie auf der touristischen Landkarte der Slowakei seit vielen Jahren die Rolle der Protagonistin inne. Auf 55 Kilometern Länge und 17 Kilometern Breite bietet sie zwar all das, was die Alpen auch bieten, nur eben ein bis­schen kleiner, beschaulicher, günstiger und – das wohl Entscheidende – deutlich authentischer. Massentourismus mit all seinen negativen Facetten, den findet man hier erfreulicherweise nicht.

Reise durch die Slowakei: Bergsteiger auf der Lomnitzer Spitze

Frank Störbrauck

Bevor wir über die Marotten der Touristen fachsimpeln, spendiert uns Touristenführer Marián erst einmal einen Sliwowitz-Schnaps. Das ist ein ziemlich süßlich schmeckender Edelobstbrand aus Zwetschgen, made in Slovakia.

EIN SCHNAPS GEHÖRT ZUM GUTEN TON

Schließlich sollen wir eine kleine Ahnung davon bekommen, wie die Slowakei schmeckt – und außerdem: »Der fördert die Gesundheit und verlängert das Leben«, erläutert Marián. Dazu muss man wissen: Ein Schnaps auf die Gastfreundschaft gehört zur Slowakei wie die Maß Bier zum Münchner Oktoberfest. Wo auch immer man sich in der Slowakei unter die Einheimischen begibt: Ein Sliwowitz-Schnaps – manchmal auch einen Borovica, einen Wacholderbrand – auf die Gastfreundschaft gehört in dem Land zum guten Ton. Und hier gilt: Ist die süffige Versuchung erst einmal eingeschenkt, gibt es kein Zurück. Denn ein nicht geleertes Schnapsglas, so ein ungeschriebenes Gesetz in der Slowakei, könnte ein schweres Unglück nach sich ziehen. Und das wollen wir ja nun wirklich nicht heraufbeschwören: Prost!

Sliwowitz-Schnaps in der Slowakei

Frank Störbrauck

Im Tal angekommen, geht es gleich mit dem Auto weiter. Marián schaltet das Radio ein, der Sender SRO1 spielt gerade den Song »Milovanie v daždi« von Richard Müller auf Mitsing-Lautstärke. Der Sound passt, wir summen mit. Aber noch besser wäre es, wenn wir doch wenigstens ein klitzekleines bisschen Slowakisch mitträllern könnten. Andererseits möchten wir auch nicht zu laut sein, um die Anmut der vorbeiziehenden Szenerie nicht zu stören, denn sieht man einmal von den touristischen Zentren ab, präsentieren sich die Dörfer und Städte in der Hohen Tatra im September wie in einem Dornröschenschlaf. Auch das Wetter passt sich der Stimmung an: Die Sonne strahlt so schön von hoch oben herab, dass sie die Spitzen der Berggipfel zum Strahlen bringt, uns aber nicht zum Schwitzen. Wohl aber haben der Gipfelbesuch und die Fahrt mit dem Auto meinen mittlerweile vernehmbar knurrenden Magen in Wallung gebracht.

MAMPFEN WIE BEI MAMA IN DER NÄHE DER ZIPSER BURG

Eine exzellente Gelegenheit, ihn für den Rest des Tages zum Schweigen zu bringen, bietet sich im Restaurant Spišský salaš in der Nähe der Zipser Burg.

Reise durch die Slowakei: Blick auf die Zipser Burg

Frank Störbrauck

Das Spišský salaš profitiert zweifelsohne davon, dass die Touristen einen gewissen folkloristischen Reiz an dem Restaurant entdeckt haben. Die gute Stube ist auf traditionelle Weise holzgetäfelt, an den Wänden hängen Bilder, die Schäfer bei der Arbeit zeigen, und zur musikalischen Untermalung trällern Folkloresongs durch die Boxen.

DIE SCHWEINEPARADE LACHT UNS AUF DER SPEISEKARTEN ENTGEGEN

Beim Blick auf die Speisekarte ahnen wir, dass die Verköstigung keine Blaupause für unsere nächste Diät werden wird. Denn da lachen sie uns entgegen, die deftigen Fleischgerichte: Schweineparade (!) mit Schulter und Lende, herzhaftes Gulasch und knusprige Schnitzel, gebratenes Hammelfleisch mit Sauerkrautkartoffelnockerln. Ja, die Nockerln. Sie sind in der Slowakei das, was in Deutschland das Sauerkraut ist: Staatsgericht. Darf also nirgends fehlen. Auf der Karte gibt es die Nockerln in allen möglichen Variationen: mit Schafsfrischkäse oder Sauerkraut, mit Topfen oder gezuckert in der süßlichen Variante.

Typisches Gericht in der Slowakei

Frank Störbrauck

Als die Reste der Fleischberge samt Nockerln abgeräumt werden, möchten wir am liebsten nur eins: ins Bett purzeln. Aber das kommt nicht in die Tüte. Marián hat ehrgeizige Pläne …

Die Region Zips wirkt wie eine gelebte slowakische Beschaulichkeit, eine romantische Gegend mit aufsehenerregender gotischer Kunst, aber ohne touristisches Spektakel. Interessant ist die Region, die sich von Poprad entlang dem gleichnamigen Fluss bis zum Branisko-Gebirge zieht, auch für ihre unberührte Natur samt Block-Kalkstein-Bergen – die sich dem Besucher vor allem im Nationalpark Pieninen an der Grenze zu Polen mit ganzer Wucht präsentiert. Mit seinen rund 37,5 Quadratkilometern ist er der kleinste der neun slowakischen Nationalparks. »Den Zauber des Parks erfährt man am besten während einer Floßfahrt«, prophezeit Marián und steuert zielsicher das »Rote Kloster« unweit des Flusses Dunajec an.

EINE FLOSSFAHRT AUF DEM DUNAJEC IST BALSAM FÜR DIE SINNE

Am Ufer des Flusses treffen wir Peter, den Flößer unserer heutigen Tour auf dem Dunajec. Peter, Anfang 30, ist ein Hüne, fast zwei Meter groß, mit trainierten, muskulösen Armen und stechend blauen Augen. Ein Slawe wie aus dem Bilderbuch.

Peter, einer der Flößer auf dem Dunajec in der Slowakei

Frank Störbrauck

So wie die anderen Flößer trägt auch er die traditionelle Kleidung der Goralen, eine an der polnisch-slowakischen Grenze lebende Volksgruppe: eine üppig mit Blumenmustern bestickte blaue Weste und ein mit Federn und Muscheln verzierter Hut. Er begrüßt uns mit einem kräftigen Händedruck, und nachdem wir Platz genommen haben, geht es auch schon los.

Vor uns liegt eine rund anderthalbstündige Floßfahrt durch das enge Durchbruchstal bis nach Lesnica. Peter weiß alles über den Fluss, das liegt ihm quasi im Blut. Seit mehr als 150 Jahren betreiben die Goralen die Floßfahrt, sagt er.

»Unsere Vorfahren haben das Holz von hier über die Weichsel bis zur Ostsee gefahren und sich damit ihren Lebensunterhalt verdient«, erklärt er.

Auf die Frage, was es mit den vielen Muscheln auf seinem Hut auf sich hat, antwortet er kurz und knapp: »Pro Frau eine Muschel«. Als wir seine Antwort mit einer Mischung aus Bewunderung und Skepsis goutieren, lacht er laut los. »Ihr seid aber leichtgläubig. Was denkt ihr von mir?«, fragt er in die Runde. Nun ja, diese Muskeln, denke ich. »Das war ein Scherz. Früher erhielt jeder Flößer, der die sechsmonatige Tour bis zur Ostsee erfolgreich gemeistert hatte, eine Muschel an den Hut gesteckt«, klärt er uns auf.

ICH PADDELE ÜBER DEN DUNAJEC

Dann plötzlich macht er eine Pause, dreht sich um, zeigt auf seine Paddel und fragt mich: »Möchtest du mal?« Was für eine Frage! Ich will sofort. Die Abendsonne kämpft sich mit ihren letzten Strahlen in das Dunajec-Tal, die Ruhe ist himmlisch, also her damit. Viel muss ich nicht tun, das Floß bewegt sich fast wie von selbst. Aber ich täusche Geschäftigkeit vor, jetzt bloß nicht blamieren. Das Paddel drücke ich tief ins Wasser, mal nach links, mal nach rechts.

Frank Störbrauck

Für die winkenden Wanderer und Radfahrer rechts des Flusses habe ich keinen Blick, ich genieße das durch die Äste der Bäume flutende Sonnenlicht und den Blick auf die massiven Kalksteinberge. Ein Idyll. Dumpf hallt der Schlag meines Paddels von den bis zu 500 Meter hohen Bergen wider. Ja, der Dunajec gehört mir!

Wenige Minuten später sitze ich vor mich hindösend am Ende des Floßes. ich blicke verträumt in die Landschaft und habe bereits die Welt um mich herum vergessen. Ich höre nichts als das Plätschern des Flusses und Bäume, die jedes Lüftchen in einen rauschenden Ozean verwandeln; das Hier und Jetzt, das kann man auf dem Dujanec so wunderbar leicht vergessen.

DEN TAG AM FLUSS REVUE PASSIEREN LASSEN

Als wir in die Zielgerade einbiegen und zwei kräftige junge Männer am Ufer bereitstehen, um unser Floß an Land zu ziehen, kehrt die Realität zurück. Am Ufer schäumen Rinnsale zwischen den vom Wasser polierten Steinen. In der Ferne quaken Enten um die Wette. Ich schnappe meinen Rucksack, marschiere los und lasse den Tag Revue passieren. Ich muss an einen Mann denken, der mich auf der Lomnitzer Spitze lachend fragte, ob ich die Wahrheit schreibe oder dass es mir gefällt. Die Entscheidung fällt mir leicht: Ich entscheide mich für beides.

Veranstalter. Dertour bietet in seinem Katalog »Europas Osten« eine Unterbringung im stilvollen Vier-Sterne-Haus »Grandhotel Praha«, das am Fuße der Lomnitzer Spitze liegt. Sieben Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Halbpension kosten ab € 357 p. P., www.dertour.de

Infos. Slowakische Zentrale für Tourismus, Hildebrandstr. 25, 10785 Berlin, Tel.: 030 259 426 40, slovakia.travel/de

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WARUM EIN NIEDERLÄNDER 17.000 KM MIT DEM FAHRRAD REISTE

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Von Amsterdam nach Singapur – heutzutage eigentlich keine wirklich ungewöhnliche Strecke, es sei denn, man fliegt sie nicht, sondern bewältigt sie mit dem Fahrrad. Der Niederländer Martijn Doolaard hat genau das gemacht, war 335 Tage unterwegs, durchquerte 18 Länder und legte insgesamt 17.000 Kilometer zurückÜber sein Abenteuer hat er ein Buch geschrieben: In „One Year on a Bike“ erzählt er von seinen Erfahrungen, seinen Begegnungen und von den Momenten, an denen er am liebsten umgekehrt wäre

Der Wunsch nach Freiheit und Wahrheit brachten Martijn auf die Idee, eine andere Form des Reisens auszuprobieren: Fernab von Langweile und Alltäglichkeit wollte er sich und die Welt neu kennenlernen, sie bereisen, ohne nur von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu hetzen. „Ich wollte langsamer Reisen, um mehr zu sehen.“ Dabei sei es ihm auch darum gegangen, Kulturen und die verschiedenen Menschen über die Pauschalreise hinaus kennenzulernen.

Viel gesehen und viel erlebt: Martijn nahm sich ein Jahr Zeit, um auf seinem Fahrrad-Trip die Welt etwas besser kennenzulernen

FOTO: BY MARTIJN DOOLAARD FROM „ONE YEAR ON A BIKE“ COPYRIGHT GESTALTEN 2017

WARUM MIT DEM RAD?

Er wollte Momente langsamer erleben, bewusster. Denn mit dem Fahrrad muss man sich zwangsläufig die Zeit nehmen und sich mit dem Land vertraut machen. „Dadurch entdeckst du unerwartete Orte und lernst das Land viel besser kennen.“

Nur mit dem Nötigsten machte er sich von Amsterdam aus auf den Weg. Im Gepäck: ein paar Klamotten, seine Kamera, ein Laptop, das Notizbuch, Zelt, Schlafsack und ein wenig Kochzubehör.

VON SCHÖNEN UND WENIGER SCHÖNEN MOMENTEN

Die Route führte Martijn quer durch Europa und in die Türkei, über Asien bis hin nach Singapur. Genau ein Jahr brauchte er für diese Reise, darum auch der Titel seines Buchs: „One Year on a Bike“.

Es war ein Jahr, in dem viel passiert ist: Denn so schön das Reisen auch sein mag, bei einem solchen Abenteuer sammelt man auch schlechte Erfahrungen. Martijns schlimmstes Erlebnis war wohl seine Tour durch Turkmenistan, was aber weder am Land noch an den Menschen lag: Sein Visum erlaubte es ihm nicht, sich länger als fünf Tage in dem Land aufzuhalten. Ein Umstand, der ihn dazu zwang, in kurzer Zeit 500 Kilometer zu fahren. Und das bei widrigen Bedingungen: „Es gab konstant Gegenwind, schlechte Straßen, zu wenig gutes Essen und Wasser, und dazu hatte ich auch noch einen Magen-Darm-Virus“, erzählt er. „Alles war weit davon entfernt, ideal zu sein. Ich habe es dennoch rechtzeitig nach Usbekistan geschafft, brauchte aber danach eine Woche Pause, um mich wieder zu erholen und neuen Mut zum Weitermachen zu schöpfen.“

DAS WAREN DOOLAARDS 5 LIEBLINGSLÄNDER AUF DER TOUR

Bei so vielen Ländern und Eindrücken, die Doolaard auf seiner Fahrrad-Reise sammeln konnte, wollten wir natürlich wissen, wo es ihm am besten gefallen hat. „Jedes Land hat seine schönen Seiten und seine Herausforderungen“, erklärt er. „Die Gastfreundschaft im Iran ist unendlich. Die Menschen haben nicht aufgehört, mir eine Mahlzeit oder ein Dach über dem Kopf anzubieten, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten.“ Selbst auf der Straße hielten Menschen an, um Martijn Wasser oder ein paar Kekse anzubieten. Kirgisistan hingegen begeisterte ihn wegen der weiten und unberührten Natur, und an Indien faszinierten ihn die offenen Menschen und ihre warme Kultur. „Andererseits ist Indien auch schwer mit dem Fahrrad zu bereisen, da der Verkehr wirklich wahnsinnig ist. Da ist jeder für sich.“ Ebenfalls fasziniert haben ihn die Türkei und Myanmar.

„Es gibt Zeichen, die dir den richtigen Weg weisen.“

»DIE WELT IST EIN VIEL BESSERER ORT, ALS DIE MEISTEN DENKEN.”

Auf die Frage, was er über die Welt und die Menschen, die auf ihr leben, gelernt hat, gab er die schöne Antwort: Auf einer solchen Reise lerne man, ob man wolle oder nicht, wer man sei, wenn all das wegfalle, was einen im Alltag definiere. „Ich denke, du lernst, wozu du fähig bist. Wenn du dich selbst herausforderst, physisch wie mental, bist du zu mehr fähig, als du jemals erwartet hättest.“

Meist schlief Martijn in seinem Zelt

FOTO: BY MARTIJN DOOLAARD FROM „ONE YEAR ON A BIKE“ COPYRIGHT GESTALTEN 2017

Auch interessant: Mit dem Rad um die Welt – Felix Starcks großes Abenteuer

Auf seiner Reise hat Doolaard viel über sich und seinen Platz in der Welt gelernt. „Wir reden oft über ‘uns’ und ‘sie’. ‘Sie’ auf der anderen Seite der Grenze, ‘sie’ von einer anderen Religion, ‘sie’ von einem anderen Glauben. Der Trip hat mir geholfen, mich verbunden zu fühlen und mich verantwortlich gegenüber jedem zu fühlen.“

DAS BESTE SIND DIE MENSCHEN

Trotz all der schönen Plätze, der traumhaften Aussichten und der unvergesslichen Naturerlebnisse war Martijns erste Antwort auf die Frage, was ihm an seiner Reise am besten gefallen habe: „Ich habe so viele wundervolle Menschen getroffen. Einige nur für eine kurze Unterhaltung, andere wurden richtig enge Freunde. Menschen, mit denen ich noch immer Kontakt habe.“

Und dann erst kommt er auf die Orte zu sprechen: „Es gab so viele Highlights und schöne Sehenswürdigkeiten, die ich besuchen durfte.“ Einen Moment, den er wohl nie vergessen wird: wie er auf den alten Steintempeln Bagans sitzend den Sonnenaufgang erlebte. „Es war der schönste, den ich je gesehen habe.“

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Koh Nang Yuan – Ausflug von Koh Tao

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Koh Nang Yuan liegt im Golf von Thailand und ist die kleine Nachbarinsel von Koh Tao. Eigentlich besteht Koh Nang Yuan sogar aus 3 Inseln, die über eine Sandbank verbunden sind. Koh Nang Yuan, Koh Nang Yuan Lek und Koh Hang Tao.

Während du auf Koh Nang Yuan zwar auch übernachten kannst, kommen die meisten Besucher für Tagesausflüge von Koh Tao oder den nicht weit entfernt liegenden Insel Koh Phangan und Koh Samui.

Tagesausflug nach Koh Nang Yuan

Der wunderschöne Viewpoint von Koh Nang Yuan alleine macht den Tagesausflug empfehlenswert, aber auch das traumhafte Wasser und der puderfeine weiße Strand. Du musst jedoch zur richtigen Zeit kommen. Wie du nach Koh Nang Yuan kommst, wann es am besten ist und was du vor Ort machen kannst, erfährst du hier.


Von Koh Tao nach Koh Nang Yuan – Anreise

Von Koh Tao gibt es mehrere Optionen, wie du nach Koh Nang Yuan kommst. Dabei kannst du entweder organisierte Schnorcheltouren machen, mit dem Lomprayah Speedboot fahren oder es auf eigene Faust mit dem Longtailboot machen.

Da die ersten beiden Möglichkeiten oft mit vielen anderen Besuchern unternommen werden, haben wir uns für das Longtailboot entschieden und gehen daher auf diese Option ein.

Die Fahrt mit dem Longtailboot von Koh Tao nach Koh Nang Yuan

Ein Longtailboot kannst du entweder am Strand von Mae Haad, dem Hauptort von Koh Tao, oder am Sairee Beach anmieten. Von Mae Haad kostet eine Hin- und Rücktour 400 Baht pro Person, vom Sairee Beach dagegen nur 300 Baht pro Person. Anbieter findest du direkt an den Stränden.

Die Fahrt dauert etwa 15-20 Minuten und führt dich vorbei an der Küste Koh Taos mit wunderschönen Ausblicken auf die Insel. Beim Anmieten oder auf der Fahrt kannst du mit dem Fahrer eine Zeit zur Abholung abmachen. Der Fahrer wartet dann auf Koh Nang Yuan wieder am Pier, um dich zurück nach Koh Tao zu bringen.

Aussicht vom Longtailboot auf Koh Tao

Hinweis: Wenn du nicht von Koh Tao, sondern von Koh Phangan oder Koh Samui nach Koh Nang Yuan möchtest, gibt es vor Ort auch Touren, die angeboten werden. Ein Anbieter für diese Touren wäre Lomlahk Khirin High Speed Ferries. Preise liegen bei etwa 2200 Baht pro Person für einen kompletten Tagestrip inklusive Mittagessen, Schnorchelausrüstung etc.

Ankunft auf Koh Nang Yuan

Schon von weitem kannst du die traumhafte Insel im Longtailboot beobachten, wie sie immer näher kommt. Und je näher die Insel kommt, desto paradiesischer sieht sie und das Wasser aus. Die Longtailbootfahrer oder deine Touranbieter lassen dich nun an dem Steg auf Koh Nang Yuan Lek raus.

Die Aussicht vom Boot auf Koh Nang Yuan

Angekommen auf Koh Nang Yuan, findest du am Ende des Steges eine Art Kassenhäuschen. Dort musst du 100 Baht pro Person Eintrittsgebühr entrichten und deine Plastikflaschen oder Dosen abgeben, falls du welche mitgebracht hast. Diese sind nämlich auf Koh Nang Yuan verboten und du musst dir somit etwas zu trinken vor Ort kaufen.

Die Ankunft auf Koh Nang Yuan

Schon vom Steg kannst du die ersten wunderschönen Fotos von Koh Nang Yuan und der Sandbank machen, bevor du die kleine Insel erkundest.

Koh Nang Yuan Viewpoint

Der Koh Nang Yuan Viewpoint ist eine dieser Aussichten, die unzählige Postkarten in Thailand oder Instagram-Bilder ziert und wenn du die Insel besuchst, willst du den traumhaften Ausblick auf die drei kleinen Insel mit der Sandbank bestimmt mit eigenen Augen sehen.

Vom Pier auf Koh Nang Yuan hältst du dich links und läufst über die Sandbank. Dann führt ein Holzsteg an den Felsen vorbei und offenbart dir schon einige schöne Ausblicke und Fotomotive auf die Insel.

Aussicht auf Koh Nang Yuan mit der berühmten Sandbank

Der Weg zum Koh Nang Yuang Viewpoint

Dem Holzweg kannst du folgen, bis auf der rechten Seite das Koh Nang Yuan Viewpoint Schild zu sehen ist. Hier führt rechts ein Pfad zum Viewpoint über einige Treppen hoch.

Höchstwahrscheinlich wirst du schon einige Besucher auf dem Weg treffen. Aber wenn du früh morgens zum Koh Nang Yuan Viewpoint gehst, dürfte es noch relativ leer sein.

Auf dem Weg zum Viewpoint von Koh Nang Yuan

Nach etwa 10 Minuten Aufstieg kommst du oben an, wo du noch ein paar Felsen hinaufklettern musst. Dies ist aber nicht weiter schwierig und eröffnet dir dann einen atemberaubenden Ausblick auf Koh Nang Yuan. Falls schon einige Leute vor Ort sind, kann es sein, dass du ein paar Minuten warten musst.

Die Aussicht vom Koh Nang Yuan Viewpoint

Achtung: Wenn du zu spät nach Koh Nang Yuan kommst, dann kann die Schlange vor dem Viewpoint ganz schön lang werden. Bei meinem Abstieg vom Viewpoint waren schon extrem viele Menschen vor Ort und ich war froh, dass ich früh hinaufgegangen bin. Die halbe letzte Treppe war dann nämlich schon mit Menschen gefüllt und du kannst bestimmt eine zusätzliche Wartezeit von 30 Minuten einplanen.

Schwimmen und Schorcheln auf Koh Nang Yuan

Neben dem Viewpoint verbringen die Besucher alle etwas Zeit am Strand, weshalb dort auch jede Menge Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung stehen, die du mieten kannst. Um die Mittagszeit ist der Strand schon gut gefüllt, aber der weiße Sand und das glasklare Meer entschädigen etwas.

Besucher am Strand von Koh Nang Yuan bei Koh Tao

Auf Koh Nang Yuan wird es übrigens nicht gerne gesehen, wenn du dich mit deinem Handtuch direkt in den Sand legst. Es gibt entsprechend Schilder am Strand, da im Jahr so mehrere Tonnen Sand abgetragen werden.

Save our Sand, Strandhandtücher sind auf Koh Nang Yuan nicht willkommen

Das Wasser fällt sehr flach ab und der Sand im Wasser ist nur zu Beginn fein. Dann wird es leider ein wenig steinig bzw. ist der Untergrund voll von toten Korallen. Dadurch kommt zwar die wunderschöne Wasserfarbe zustande, aber du siehst leider auch wie viele Korallen dort schon abgestorben sind.

Trotzdem kannst du gerade an den Felsen einige Fische im Wasser beobachten. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich eine vielfältigere und größere Unterwasserwelt erwartet habe. Aber bei den Besuchermassen hat die Unterwasserwelt leider etwas darunter gelitten. Sieh dich also bitte vor und stehe nicht auf den noch lebenden Korallen!

Fische beim Schnorcheln auf Koh Nang Yuan

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DIE TEUERSTEN STÄDTE DER WELT

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Das britische Wochenmagazin „The Economist“ wertet eimal im Jahr aus, welche Städte die teuersten der Welt sind. Basis hierfür ist die Analyse der Preise von 160 Produkten und Dienstleistungen. Interessant ist das Ranking vor allem für Reisende.

Seit mehr als 30 Jahren vergleicht das britische Magazin „The Economist“ die Lebenshaltungskosten von Städten weltweit. Und bereits zum vierten Mal in Folge landet die südostasiatische Metropole Singapur auf dem ersten Platz. Dahinter folgen:Hongkong und Zürich.

Nicht mit einbezogen wurden in der Studie die Lohn- und Gehaltsniveaus der Städte, weshalb das Ranking eher für Reisende interessant sein dürfte. New York wird für das Ranking immer als Referenzstadt gewählt und mit dem Index-Wert 100 versehen, daran orientierend erhalten die anderen Metropolen entweder höhere oder niedrigere Werte.

TEUERSTE STADT DEUTSCHLANDS IST FRANKFURT

Die teuerste Stadt der Bundesrepublik ist Frankfurt, das im Ranking Platz 23 belegt, danach folgt erst auf Platz 32 Hamburg, das als einzige deutsche Stadt im Vergleich zum Vorjahr im Ranking gestiegen ist.

Fünf der zehn teuersten Städte liegen in Asien – außer den beiden Spitzenreitern noch Tokio (4), Osaka (5) und Seoul (6). Aus Europa sind unter den Top Ten noch Genf, Paris und Kopenhagen vertreten. Am günstigsten lässt es sich laut der Studie in Almaty (Kasachstan), Lagos (Nigeria) und Bangalore (Indien) leben. Noch vor zehn Jahren, so der „Economist“, führten europäische und nordamerikanische Städte das Ranking an.

Auffällig ist der niedrige Rang der britischen Hauptstadt: Mit Platz 25 lebt es sich relativ gesehen so günstig in London wie seit 20 Jahren nicht mehr. „The Economist“ führt das auf das Brexit-Referendum und die Abwertung des Pfund Sterling zurück.

DIE 10 TEUERSTEN STÄDTE DER WELT
(in Klammern die Veränderung zum Vorjahr)

1. Singapur (0)
2. Hong Kong (0)
3. Zürich (-1)
4. Tokio (+7)
5. Osaka (+9)
6. Seoul (+2)
7. Genf (-3)
7. Paris (-2)
9. New York (-2)
9. Kopenhagen (-1)
11. Los Angeles (-3)
11. Oslo (+2)
11. Tel Aviv (+3)
14. Sydney (+6)
15. Melbourne (+6)
16. Shanghai (-5)
16. Helsinki (+1)
16. Reykjavík (+13)
16. Auckland (+22)
16. Wellington (+26)
21. Shenzhen (-5)
21. Wien (-3)
23. Frankfurt (-5)
[…]
32. Hamburg (+2)
[…]
35. München (-4)
[…]
39. Düsseldorf (-5)
[…]
51. Berlin (-3)

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REISE-MOMENTE, DIE DU FRÜHER ODER SPÄTER ERLEBEN WIRST

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Es gibt so viele tolle Momente auf Reisen. Große Momente und kleine Momente. Und ein paar Momente gibt es, die jeder Reisende kennt. Um die man quasi gar nicht herum kommt, sobald man einmal angefangen hat zu reisen. Vielleicht erkennst du dich wieder in dem ein oder anderen Moment. Vielleicht kennst du sogar jeden dieser Momente. Und wenn nicht… dann wird es irgendwann einen Augenblick geben, in dem du genau weißt, wovon ich heute spreche.

1. Momente mit Fremden

Es gibt da einen Moment an den ich mich immer wieder gerne erinnere. Es war auf Koh Tao in 2014, als ich zusammen mit zwei Fremden am Strand saß und den Sonnenuntergang beobachtet habe. Ein großer Moment. Kein weltbewegender Moment. Aber ein Moment, den wir geteilt haben, obwohl wir Fremde waren und danach auch wieder wurden.

Solche Momente werdet ihr immer wieder haben auf Reisen. Vielleicht mit einem Taxifahrer. Vielleicht mit der Frau am Obststand. Vielleicht mit der Person, die neben euch sitzt im Flugzeug. Seid offen für diese Momente. Ich bin mir sicher, dass ihr jetzt gerade über den ein oder anderen Fremden nachdenkt, mit dem ihr für einen kurzen Augenblick etwas Besonderes geteilt habt.

2. Wenn du stolz auf dich bist weil du etwas geschafft hast, was du davor noch nie gemacht hast

Oh es gibt so viele Momente von meinen Reisen, auf die ich furchtbar stolz bin. Momente, in denen ich es geschafft habe mich in einer fremden Stadt zurechtzufinden. Das erste Mal, als ich alleine unterwegs war. Und ich erinnere mich noch sehr genau an den Moment, als ich Tauchen gelernt habe. Und wie wenig ich damals wusste, wie sehr es meine Welt verändern würde.

happy diving me red sea jordan

Kennst du das? Kennst du solche Momente? Vielleicht gibt es ja auch etwas, das du schon immer mal machen wolltest, dich aber bisher nicht getraut hast. Erzähl mir davon in den Kommentaren und vielleicht weiß finden wir ja gemeinsam eine Idee, wie du das verwirklichen kannst.

3. Dein allerliebstes Lieblingsessen entdecken

Ich muss zugeben, ich bin nicht sonderlich abenteuerlich, was Essen anbelangt. Viel zu oft entscheide ich mich auf Nummer Sicher zu gehen anstatt etwas zu essen, von dem ich nicht weiß, ob ich es mögen werde. ABER ich hab auf Reisen, auch durch Zufall, schon oft etwas gegessen, was so unfassbar gut geschmeckt hat, dass ich es von da an jeden Tag essen wollte. Oder trinken. Ich liebe beispielsweise thailändischen Eistee, und wenn ich den aus einer TÜTE trinken kann, dann macht es obendrauf das Kind in mir immens glücklich.

4. Den perfekten Strand finden

Ohja, jeder hat so seine ganz besondere Vorstellung davon. Ich hab 2014 auf Koh Samui meinen perfekten Strand gefunden. Und davor in 2010 auf Koh Phi Phi. Und ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr auch wieder einen perfekten Strand für mich finde. Vielleicht ist der ja auch nicht in Thailand… Und ich freue mich schon auf das Gefühl, wenn meine Zehen sich tief im Sand vergraben, ich mich umschaue und diese Stimme in meinem Kopf zufrieden nickt und ich weiß, ich hab ihn gefunden.

5. Die Stille in dir selbst genießen

Das geht vor allem, wenn du alleine reist. Wenn du dir Zeit gibst mit dir alleine. Und wenn dann ganz langsam diese Stille einkehrt. Diese Ruhe. Wenn du auf einmal ganz tief in dir selbst ruhst.

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Ein perfekter Tag auf Boracay – Es geht auch günstig!

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Ein perfekter Tag auf Boracay mit schmaler Kasse: Dass die Philippinen ein einziges Inselparadies sind ist weitreichend bekannt. Vor allem die Urlaubsinsel Boracay genießt den Ruf eines wundersamen Traumziels, welches inzwischen aber durchaus seinen Preis hat. Doch ein schöner Tag muss nicht immer teuer sein und auch die eher teure Trauminsel Boracay auf den Philippinen hat eine Menge kostenloser und günstiger Alternativen zu bieten. Du musst nur wissen wo diese zu finden sind… In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit wenig Geld einen wunderschönen Tag auf der beliebtesten Insel der Philippinen verbringen kannst.

1. Fruit-Shake an einer der kleinen Straßenbars

Wer auf Boracay vor die Türe tritt, muss ich weit gehen um einen der kleinen Fruit-Shake Stände zu erblicken. Der leckere und vor allem leichte Drink ist genau richtig um sich vor einem spannenden Tag zu stärken. Meine Empfehlung: Mango-Fruit-Shake!

Kosten: 60 PHP (entlang des Beach-Path)

2. Kite Surf Watching Bulabog Beach

Gut gestärkt geht es zu Fuß zum Bulabog Beach, wo es ein großer Spaß ist den Kitesurfern am sonst eher ruhigen und einsamen Strand zuzusehen. Das kostet nichts, und bietet für einige Zeit gute Unterhaltung. Wer ein wenig am Strand entlang spaziert, findet am südlichen Ende eine kleine Überraschung 🙂

Wer selber Kitesurfing probieren möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen…

Kosten: 0 PHP

3. Relaxen am White Sand Beach + Stand Up Paddeling

Nach einiger Zeit am Bulabog Beach geht es wieder zu Fuß die nur knapp 600 Meter zum White Sand Beach. Dieser ist ohne Zweifel der schönste Strand auf Boracay und bietet neben dem Willys Rock (Madonna Statue) vor allem klares Wasser, und feinen Sand.

Gerade im Gebiet um Willys Rock befinden sich viele Paddle Board Verleiher. Eine halbe Stunde kostet 200 PHP und es macht einen riesen Spaß sich zu versuchen. Doch Achtung SUP ist anstrengender als es aussieht 🙂

Kosten: 200 PHP Stand Up Boarding

4. Spaziergang zum Diniwid Beach + Cliffdiving

Nachdem du dich beim SUP ausgepowert hast, geht es zu Fuß entlang des White Sand Beach in Richtung der Felsformationen im Norden. Dort wird es zunehmend ruhiger und der schmale Pfad über die Felsen bietet einen grandiosen Ausblick über den gesamten White Sand Beach.

Hier springen auch nicht selten Kinder von den Felsen in Wasser. Das solltest auch du probieren. Das Krippenspringen macht einen Heidenspaß! Doch Vorsicht, achte vor deinem Sprung immer darauf, dass das Wasser tief genug ist!

Kosten: 0 PHP

5. Sunset am White Sand Beach

Nach einem langen und aktiven Tag mit viel Bewegung lässt sich am White Sand Beach der Sonnenuntergang am besten beobachten und zweifelsohne ist er hier wunderschön. Leider hat sich das auch unter allen anderen Touristen rumgesprochen und gerade um Station 1 und 2 kann es sehr sehr voll werden.

Wenn du dich ein wenig zurückziehen möchtest, so ist es besser, wenn du dich eher in Richtung Südende des White Sand Beach begibst.

Das Spektakel spielt sich auf Boracay recht früh ab. Um ca. 17:30 ist die Sonne bereits verschwunden. Ich empfehle rechtzeitig (gegen 16:45) am Strand zu sein.

Kosten: 0 PHP

6. Abendessen Inasal

Nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist, empfiehlt sich ein Abstecher in die D-Mall. Dort befinden sich etliche Restaurants und vor allem 2 leckere philippinische Fast-Food-Ketten. Andoks und Mesa Inasal bieten leckere Gerichte zum kleinen Preis. Schmackhaft, authentisch und gar nicht teuer!

Kosten: Reisgericht mit Chicken 160 PHP

7. Nachtleben Bar Hopping / Cocomangas

Danach geht es mit vollem Magen in das pulsierende Nachtleben Boracays. Dazu kannst du eine der vielen Bars ausprobieren und ein wenig Barhopping betreiben, bevor es dann gegen 22-23 Uhr im Cocomangas richtig losgeht. Die Drinks sind dort auch nicht allzu teuer und du kommst dort super einfach mit Leuten in Kontakt.

Kosten: Anfahrt zum Cocomangas (Motorbike Taxi): 10 PHP
Drinks in Bars – 5 Bier: 500 PHP

So oder so ähnlich könnte dein perfekter Tag auf Boracay aussehen. Das ein gut gefüllter Tag mit viel Spaß und Unterhaltung auf Boracay sogar richtig billig sein kann, sollte durch die Aufstellung hier endgültig bewiesen sein:

Transportmittel: 10 PHP
Essen und Trinken: 210 PHP
Party: 500 PHP
Aktivitäten: 200 PHP

—————————

920 PHP = 18,40 Euro

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MEINE HIGHLIGHTS IM MERANER LAND

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Das Meraner Land hat definitiv mehr als ein Highlight, ach was sag ich, die ganze Region ist ein einziges Highlight. Die Auswahl an Dingen, die man im Meraner Land machen kann ist quasi endlos – aber deshalb habe ich für euch einige meiner ganz persönlichen Lieblingsplätze und Aktivitäten in diesem schönen Flecken von Südtirol.

Die Stadt Meran

Meran ist nach Bozen die zweitgrößte Stadt in Südtirol, aber mit gerade mal knapp 40.000 Einwohnern hat Meran definitiv einen herrlichen Kleinstadtflair. Ich liebe es ja, wenn ich eine Stadt einfach zu Fuß erkunden kann und Meran ist dafür perfekt. Geht einfach los und schlendert durch die Gassen, lasst euch treiben und ja, versucht euch einfach mal zu verlaufen. Zwei Dinge habe ich allerdings, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft in Meran. Zum einen das „Pur Südtirol“, hier könnt ihr nicht nur regionale Spezialitäten einkaufen, sondern natürlich auch kosten. Perfekt für eure Mittagspause.

Falls ihr Fan von Monocle seid, dann haltet euch jetzt fest: in Meran gibt es den Sommer über einen Monocle Pop-Up Shop, neben London der einzige in Europa.

Tappeinerweg Meran

 

Nach dem ganzen Schlemmen und Shoppen habt ihr Lust auf ein wenig Bewegung aber keine Lust auf eine anstrengende Wanderung? Dann ist der Tappeinerweg perfekt für euch. Spaziert gemütlich die 6 km lange Promenade entlang (oder auch einfach nur einen Abschnitt davon) und genießt die herrlichen Aussichten. Über den Tappeinerweg gelangt ihr auch zur Brunnenburg, eine absolut märchenhafte Burg dessen Burgherr Siegfried de Rachewiltz, der Enkel von Schriftsteller Ezra Pound, ist.

Onkel Taa

Ihr liebt Schnecken und Sissi? Dann MÜSST ihr Onkel Taa besuchen. Aber eigentlich müsst ihr das auch machen, wenn euch Schnecken anekeln und Sissi null interessiert. Warum? Onkel Taa ist sicherlich einer der schillerndsten Personen, die ich auf meinen Reisen getroffen habe und bietet in seinem Restaurant als Schneckenzüchter nicht nur jede Menge leckere Schneckengerichte an, sondern hat auch ein Museum das Sissi und dem Franzl gewidmet ist und nicht nur für Fans ein Muss ist. Vertraut mir. Das wollt ihr nicht verpassen.

Ansitz Kränzel mit Irrgarten

 

hr wisst gar nicht, wie lange ich mir schon gewünscht habe mal in einem echten Irrgarten mich zu verlaufen. Und im Meraner Land ist das möglich. Bringt Zeit und Geduld mit, wie ihr auf dem Foto seht ist das Ganze nämlich riesig.

Schnalshuberhof

Stärken könnt ihr euch im Anschluss auf dem Schnalshuberhof, ein Restaurant, der etwas anderen Art. Eine Karte gibt es hier nicht, dafür aber jede Menge persönliche Empfehlungen des Chefs. Gegessen wird, was gerade Saison hat. Leckere regionale Produkte, alles aus biologischem Anbau. Und dazu gibt es den hofeigenen Wein zu trinken. Lecker. Die besten Knödel, die ich je gegessen habe.

Übernachten im Meraner Land

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wo ihr denn eigentlich übernachten solltet im Meraner Land… da habe ich zwei Tipps für euch.

Ottmanngut Suite & Breakfast

Wir waren im Ottmanngut* untergebracht, das eigentlich mehr Zuhause als Hotel ist. Hausherr Martin ist ein Schatz und es fühlt sich wirklich an, als wäre man zu Gast bei Freunden. Die Zimmer sind alle individuell und mit ganz viel Liebe eingerichtet und wenn man morgens im hoteleigenen Garten das drei Gänge Frühstück genießt, das jeden Tag neu kombiniert wird, dann will man eigentlich gar nicht mehr weg. Aber: vom Ottmanngut kann man die Stadt Meran perfekt zu Fuß erkunden, daher ist es das ideale Stadthotel.

Miramonti Boutique Hotel

Zwanzig Minuten von Meran entfernt liegt das Miramonto Boutique Hotel*, das definitiv den coolsten Infinity Pool des Meraner Landes hat, wenn nicht von ganz Südtirol, ach was sag ich, ganz Italien.

Hier seid ihr zwar etwas weg vom Schuss, das Miramonti ist aber ideal, wenn ihr einfach mal ein paar Tage in herrlicher Umgebung entspannen wollt. Ihr könnt natürlich auch das Miramonti besuchen, wenn ihr nicht da übernachtet. Ein Abendessen im Panorama Restaurant lohnt sich definitiv.

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